Versagen der Verhütung: Sollte das Kind trotzdem behalten werden?
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Es ist oft zu hören, dass einige Frauen nach einem Versagen der Verhütung aufgrund ihrer körperlichen Verfassung oder einer Veränderung ihrer persönlichen Umstände keine Abtreibung vornehmen lassen können und stattdessen das Kind austragen möchten. Ist es in solchen Fällen möglich, die Schwangerschaft aufrechtzuerhalten?
Expertenkommentar: Derzeit lassen sich die wirksamsten Verhütungsmethoden in zwei Kategorien einteilen: Geräte und Medikamente. Zu den Geräten gehören Kondome und Intrauterinpessare (IUPs).Der Hauptvorteil von Verhütungsmitteln besteht darin, dass sie die weibliche Physiologie nicht beeinträchtigen und eine entscheidende Rolle bei der Prävention sexuell übertragbarer Infektionen, einschließlich HIV, spielen. Sie sind für die überwiegende Mehrheit der Menschen geeignet und bieten eine hochwirksame Empfängnisverhütung. Antibabypillen werden nach ihrem Wirkmechanismus grob in langwirksame und kurzwirksame Pillen (z. B. Marvelon) und Notfallverhütungspillen (z. B. Norlevo) unterteilt. Langwirksame und kurzwirksame Pillen enthalten hauptsächlich Gestagene und Östrogene.Sie sind für Frauen ohne Grunderkrankungen oder Diabetes geeignet, bieten eine zufriedenstellende empfängnisverhütende Wirksamkeit und sind international eine beliebte Wahl. Jüngste Studien deuten zunehmend darauf hin, dass langwirksame und kurzwirksame Verhütungsmittel das Auftreten von Eierstock- und Gebärmutterschleimhautkrebs signifikant reduzieren. Notfallverhütungsmittel wirken, indem sie vorübergehend die Gebärmutterschleimhaut verändern und die Umgebung für die Einnistung des Embryos stören. Sie können jedoch die Entwicklung eines bereits eingenisteten Embryos nicht aufhalten.Es muss darauf hingewiesen werden, dass die Notfallverhütung zu erheblichen Störungen des Menstruationszyklus führt, erhebliche Nebenwirkungen hat und weniger wirksam ist als andere Verhütungsmethoden. Sie sollte nur als letztes Mittel in Betracht gezogen werden, wenn es absolut notwendig ist. Das Verständnis der Wirkungsweise von Antibabypillen verdeutlicht auch ihre möglichen Auswirkungen auf den Fötus. Daher wird Frauen, die aufgrund eines Versagens der Verhütungsmethode schwanger werden, empfohlen, eine frühzeitige Schwangerschaftsunterbrechung in Betracht zu ziehen.
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