Das entscheidende Alter für die Entwicklung emotionaler Intelligenz ist 3 Jahre
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Hinweis von Experten: Die entscheidende Phase für die Entwicklung der emotionalen Intelligenz von Kindern liegt zwischen 3 und 12 Jahren.
Traditionell glaubten wir, dass die Leistungen eines Menschen im Laufe seines Lebens in erster Linie von seiner intellektuellen Fähigkeit abhängen – dass ein höherer IQ leichter zum Erfolg führt.Psychologen sind sich heute jedoch weitgehend einig, dass Erfolg nicht nur vom IQ, sondern ebenso vom EQ abhängt – wobei emotionale Intelligenz möglicherweise einen größeren Einfluss hat als intellektuelle Fähigkeiten. Was genau macht emotionale Intelligenz aus?
I. Emotionale Intelligenz
EQ (Emotional Quotient) bezieht sich auf emotionale Intelligenz – allgemein als nicht-kognitive Faktoren bezeichnet. Sie umfasst Selbstbewusstsein, Emotionsregulation, Selbstmotivation, Verständnis für andere und soziale Interaktion.Bei der Bewertung der emotionalen Intelligenz wird diese in der Regel in neun spezifische Komponenten unterteilt: „Selbstvertrauen“, „Mitgefühl“, „Unabhängigkeit“, „Wettbewerbsgeist“, „Optimismus“, „Ehrlichkeit“, „zwischenmenschliche Zusammenarbeit“, „Willenskraft“ und „Zielorientierung“.
Lange Zeit wurde der Zusammenhang zwischen Erfolg und intellektuellen Faktoren sakralisiert, was dazu führte, dass sich das gesamte Bildungssystem ausschließlich auf die intellektuelle Entwicklung konzentrierte.Zahlreiche Beispiele erfolgreicher Persönlichkeiten zeigen jedoch, dass sie gemeinsame nicht-kognitive Eigenschaften wie klares Selbstbewusstsein, emotionale Stabilität und unerschütterlichen Mut aufweisen. Diese gemeinsamen Eigenschaften machen die emotionale Intelligenz aus.
Moderne psychologische Forschungen zeigen, dass 80 % des Erfolgs eines Menschen auf emotionale Intelligenz zurückzuführen sind, während der IQ nur 20 % ausmacht.
II. Die Beziehung zwischen emotionaler Intelligenz und intellektueller Intelligenz
Obwohl das Konzept der emotionalen Intelligenz als Reflexion über die intellektuelle Intelligenz entstanden ist, ist es nicht deren Gegenpol. Im Gegenteil, beide ergänzen und verstärken sich gegenseitig, sowohl konzeptionell als auch in der Praxis. Professor Barb von der Duke University erklärte: „Wenn eine Person sowohl im intellektuellen als auch im sozio-emotionalen Bereich hervorragende Leistungen erbringt, wird es für sie bemerkenswert schwierig, nicht erfolgreich zu sein.“
Während der kindlichen Entwicklung fungieren intellektuelle Faktoren als Betriebssystem, das das Verhalten in jedem Moment beeinflusst, während nicht-intellektuelle Faktoren – nämlich emotionale Intelligenz – oft an kritischen Punkten entscheidend sind!
Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz können ihre begrenzten angeborenen Talente maximieren, wie das Beispiel von Franklin D. Roosevelt zeigt.Roosevelt verfügte über „durchschnittliche Intelligenz, aber außergewöhnliche persönliche Ausstrahlung“. Sein Aufstieg zum US-Präsidenten, seine Führungsrolle bei der Überwindung der Wirtschaftskrise und sein Beitrag zum Sieg im Zweiten Weltkrieg waren eng mit seinem positiven und optimistischen Charakter verbunden. Er war aufrichtig, belastbar und zutiefst einfühlsam. Auf Roosevelts Weg zum Erfolg spielten emotionale Faktoren eine außerordentlich wichtige Rolle. Die verschiedenen Kompetenzen der emotionalen Intelligenz fanden in seiner Persönlichkeit nahezu perfekte Ausdrucksform.
III. Emotionale Intelligenz fördern
Woher kommt eine hohe emotionale Intelligenz? Ist sie angeboren?
Während der IQ weitgehend genetisch bedingt ist, wird emotionale Intelligenz in erster Linie durch Erziehung entwickelt.Der Zeitraum zwischen 3 und 12 Jahren ist entscheidend für die Entwicklung der EQ. EQ-Erziehung kann das gesamte Leben eines Kindes tiefgreifend beeinflussen. Psychologen haben durch Langzeitstudien herausgefunden, dass Kinder, die in dieser entscheidenden Phase eine formelle EQ-Ausbildung erhalten, ihre Altersgenossen in Bezug auf schulische Leistungen, zwischenmenschliche Beziehungen, zukünftige berufliche Leistungen und eheliche Stabilität durchweg übertreffen. EQ-Erziehung verbessert nicht nur die schulischen Ergebnisse, sondern fördert vor allem auch optimistische und selbstbewusste Charaktereigenschaften.Ein optimistisches und selbstbewusstes Kind hat keine Angst vor Misserfolgen, ist lebhaft und kreativ und verfügt über die Fähigkeit, Erfolg und Glück zu erreichen. Das ist der wahre lebenslange Gewinn für Kinder!
Von nun an müssen Sie als Eltern nicht nur der Entwicklung der emotionalen Intelligenz Ihres Kindes Priorität einräumen, sondern auch selbst danach streben, emotional intelligente Eltern zu werden.
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