Was sollte man tun, wenn man von einer Hornisse gestochen wird?
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Die Behandlungsgrundsätze lauten wie folgt:
1. Wespengift ist schwach alkalisch; betroffene Stellen können mit Essig, 1%iger Essigsäurelösung oder Wuji-Salbe gewaschen werden.
2. Nach einem Bienenstich treten lokale Hautschmerzen und Juckreiz sowie allergische Reaktionen wie Rötungen, Schwellungen und Hitze auf. Wenn der Stachel noch in der Haut steckt, muss er entfernt werden.
3. Verbleibende Stachelreste in der Wunde können mit einer Nadel oder einer Pinzette entfernt werden, jedoch sollte ein Zusammendrücken vermieden werden, um eine weitere Freisetzung von Giftstoffen zu verhindern. Anschließend sollte eine Saugglocke aufgesetzt werden, um das Gift herauszusaugen und die Aufnahme von Giftstoffen zu minimieren.
4. Das Auflegen von Eis auf die Stichstelle lindert Schmerzen und Schwellungen. Bei starken Schmerzen können orale Analgetika eingenommen werden.
5.Sollte sich die Schwellung ausbreiten, was auf eine mögliche allergische Reaktion hindeutet, können Antihistaminika wie Diphenhydramin oder Chlorpheniramin eingenommen werden.
6. Bei lokaler Schwellung eine warme Kompresse mit Magnesiumsulfat auflegen.
7. Unmittelbar nach einem Wespenstich Ammoniaklösung auftragen, falls verfügbar; falls nicht, kann auch der eigene Urin verwendet werden. Das Auflegen von Zwiebeln kann ebenfalls Linderung verschaffen.
8. Beobachten Sie die betroffene Person etwa eine halbe Stunde lang genau. Bei Atembeschwerden, begleitet von rauen Atemgeräuschen oder Keuchen, suchen Sie sofort die nächste Notaufnahme auf.
Wissenskette:
Ein Entomologieprofessor weist darauf hin, dass Wespen als nützliche Insekten, die sich von anderen Insekten ernähren, in der Regel nur stechen, wenn sie provoziert werden. Derzeit gibt es keine wirksame Präventionsmethode; gängige Ansätze sind das Verbrennen von Nestern oder der Einsatz von Insektiziden. Wenn Sie auf Wespen stoßen, gehen Sie sofort in die Hocke und bedecken Sie Ihren Kopf mit Kleidung, um sich vorübergehend zu schützen.
Expertenrat: Sollten Sie versehentlich Wespen provozieren, legen Sie sich flach auf den Boden und bleiben Sie ruhig liegen. Vermeiden Sie hektisches Weglaufen, da dies den Schwarm zur Verfolgung anregen könnte. Ein Wespenstich verursacht sofortige Rötungen, Schwellungen und ein brennendes Gefühl. Tragen Sie umgehend eine alkalische Lösung auf, um die Säure zu neutralisieren, wodurch die Toxizität verringert und die Schmerzen gelindert werden.Wenn Sie Zwiebeln zur Verfügung haben, waschen und schneiden Sie diese und legen Sie sie direkt auf die Wunde. Auch Muttermilch, Tigerbalsam oder mentholhaltige Salben können helfen, das Gift zu neutralisieren. Vermeiden Sie unbedingt die Anwendung von rotem Mercurochrom oder Jodlösungen, da diese die Schwellung verstärken, anstatt die Heilung zu unterstützen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie von einem Schwarm angegriffen werden – unterschätzen Sie niemals die Gefahr.
Achtung: Es ist unbedingt zu betonen, dass Wunden unter keinen Umständen mit Erde, Lumpen oder verschmutzten Taschentüchern bedeckt werden dürfen, da dies zu Tetanus und möglicherweise tödlichen Komplikationen führen kann.
Zu den häufig vorkommenden Bienen gehören Honigbienen und (gelbe) Hornissen. Wenn man von einer Honigbiene gestochen wird, kann ihr Stachel in der Haut stecken bleiben; dieser sollte vorsichtig entfernt werden.Da Bienengift säurehaltig ist, waschen Sie die Stelle mit einer 3%igen Seifenlösung oder 5%igem Ammoniakwasser. Bei Stichen von Gelbwespen (Hornissen) tragen Sie Essig auf, um Schmerzen und Juckreiz zu lindern. Hausmittel: Schälen und zerdrücken Sie eine Knoblauchzehe und tragen Sie das Fruchtfleisch und den Saft direkt auf die Stichstelle auf. Wiederholte Anwendung bringt Linderung!
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