Nachdem ich meine Schultern und meinen Nacken ein paar Mal massiert hatte, wurden meine Hände taub!
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Herr He, 55 Jahre alt, litt seit mehreren Jahren unter Nackenschmerzen, obwohl die Symptome in der Regel mild waren und kaum auffielen. Vor kurzem fühlte er sich nach der Arbeit erschöpft und hatte Beschwerden im Nacken. Seine Frau massierte ihm mit ihrem Ellbogen die Schultern und den Nacken, um ihm Linderung zu verschaffen. Innerhalb weniger Minuten verspürte Herr He plötzlich ein Taubheitsgefühl und Kribbeln in seiner rechten Hand. Sie unterbrachen die Massage, aber innerhalb weniger Tage sackte seine rechte Hand spontan herab und mehrere Finger wurden unbeweglich, was Anlass zur Sorge gab.
In der ersten Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie des dritten angegliederten Krankenhauses der Southern Medical University stellte der behandelnde Arzt Dr. Yan Bo eine Schwäche und Taubheit in Herrn Hes rechter oberen Extremität fest, mit eingeschränkter Feinmotorik in den Fingern. Die Bildgebung ergab multiple zervikale spondylotische Läsionen, zervikale Bandscheibenvorwölbungen und eine sekundäre Spinalkanalstenose.Der stellvertretende Chefarzt Yin Ganghui aus der Abteilung für Wirbelsäulenchirurgie erklärte, dass der Zustand von Herrn He auf eine Verletzung des Halswirbelmarks, eine schwere Degeneration und eine Verknöcherung des hinteren Längsbandes der Halswirbelsäule zurückzuführen sei. Dies hatte zu einem Handfall und einer Lähmung der vier radialseitigen Finger (Lombusmuskeln) geführt. Ein chirurgischer Eingriff könnte die Voraussetzungen für eine Erholung des unvollständig geschädigten Rückenmarks schaffen.
Anschließend entwickelte das Team von Dr. Yin einen Operationsplan für Herrn He, der eine posteriore Dekompression vorsah.Bereits am Tag nach der Operation konnte Herr He seine rechte Hand wieder leicht bewegen, und innerhalb von drei Tagen war ihre Funktion nahezu wiederhergestellt.
Wirbelsäulenprobleme sollten nicht leichtfertig mit
„Massagen” behandelt werden.
Ärzte warnen davor, dass zervikale Spondylose im Alltag sehr häufig vorkommt. Viele Menschen suchen bei Nackenbeschwerden eine Massage auf, doch nicht in allen Fällen ist dies die richtige Behandlung. In bestimmten Situationen kann eine Massage die Symptome verschlimmern oder sogar zu schwerwiegenderen Folgen führen.
Beispielsweise sollten Patienten in der akuten Phase einer radikulopathischen zervikalen Spondylose auf Massagen verzichten. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer Kompression der Nervenwurzeln durch eine Degeneration der Halswirbelsäule, was sich in Taubheitsgefühlen oder ausstrahlenden Schmerzen in den Schultern, Armen und Händen äußert. Die Schmerzen können bis in die Finger ausstrahlen und sich wie ein elektrischer Schlag anfühlen. Druck auf den betroffenen Bereich kann Nacken- und Schulterschmerzen, Taubheitsgefühle in den Händen und Muskelschwäche auslösen.
Patienten mit zervikaler Spondylose vom Rückenmarkstyp sollten ebenfalls auf Massagen verzichten. Massagen können zu Rückenmarksverletzungen führen, die möglicherweise zu Harn- und Stuhlinkontinenz oder sogar zu schwerer Lähmung führen können.
Die zervikale Spondylose vom Rückenmarkstyp verursacht eine Kompression und Ischämie des Rückenmarks und beeinträchtigt die Leitungsfunktion des Rückenmarks – ähnlich wie eine „tickende Zeitbombe” im Körper.Yin Ganghui erklärt, dass Personen mit einer zervikalen Spondylose vom Typ Rückenmark typischerweise erste Symptome wie Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen oder im Rumpf, Verlust der motorischen Kontrolle, unwillkürliches Fallenlassen von Gegenständen und Harn- oder Darmfunktionsstörungen erleben. Diese Symptome schwanken oft und bessern sich nach Ruhephasen merklich. Einige Patienten gehen fälschlicherweise davon aus, dass ihr Zustand harmlos ist, was zu einer Verzögerung der Behandlung führt.
Sollten diese Symptome auftreten
Seien Sie wachsam gegenüber zervikaler Spondylose
Zu den klinisch häufig auftretenden Symptomen gehören Nackensteifigkeit und -schmerzen, Schulter- und Rückenschmerzen oder -beschwerden, Taubheitsgefühl und Schmerzen in den oberen Gliedmaßen. In schweren Fällen können Schwäche in den Gliedmaßen, Beeinträchtigungen der Feinmotorik in den Händen, Gangunsicherheit, das Gefühl, auf Watte zu laufen, oder sogar Harn- und Darmfunktionsstörungen auftreten.
Dr. Yin Ganghui rät, bei Auftreten dieser Symptome auf eine zervikale Spondylose zu achten. Bei schweren Wirbelsäulenproblemen ist es unerlässlich, unverzüglich eine zeitnahe Behandlung in einem renommierten Krankenhaus in Anspruch zu nehmen. Eine rasche Abklärung des Zustands des Wirbelkanals ist von entscheidender Bedeutung, da Stürze, Kollisionen oder plötzliches Bremsen in Fahrzeugen sonst zu schwerwiegenden Folgen führen können.
Es ist besonders wichtig zu beachten, dass Patienten mit zervikaler Spondylose bei Massagetherapien Vorsicht walten lassen sollten. Wenn bereits eine Kompression des Rückenmarks oder der Nerven vorliegt, kann äußere Krafteinwirkung leicht zu weiteren Schäden an diesen Strukturen führen, was katastrophale Folgen haben kann. In Jahresberichten werden Fälle von Lähmungen dokumentiert, die bei solchen Patienten durch Massagetherapien verursacht wurden.
Darüber hinaus weist Dr. Yin Ganghui darauf hin, dass Schwindel und Kopfschmerzen selten durch zervikale Spondylose verursacht werden. Wenn Schwindel mit Tinnitus einhergeht, ist eine Konsultation eines HNO-Arztes erforderlich. Bei isoliertem Schwindel bleibt die Neurologie die erste Anlaufstelle.
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