Durchsichtige Plastiktüten aus dem Kühlschrank
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Ein aufgeräumter und funktionaler Kühlschrank hängt von einer sinnvollen Organisation ab. Dennoch legen viele Menschen Plastiktüten mit Lebensmitteln oder Grundnahrungsmitteln direkt in den Kühlschrank, was weder die Lebensmittel gut konserviert noch das Gerät sauber hält. Noch kritischer ist, dass Plastikbehälter zwei große Probleme mit sich bringen: Erstens geben sie während des Gebrauchs Chemikalien wie Bisphenol A und Bisphenol S ab, die die menschliche Gesundheit beeinträchtigen können.Zweitens verursacht die Verwendung von Einweg-Plastikartikeln große Mengen an nicht recycelbarem Plastikmüll, der unsere Umwelt verschmutzt und möglicherweise als Mikroplastik wieder in unseren Körper gelangt. Um Plastikmüll zu reduzieren, hat die amerikanische Umweltorganisation Embrace Green auf ihrer Website einen Leitfaden veröffentlicht, in dem sie den Menschen rät, mit der Organisation ihres Kühlschranks zu beginnen, um nach und nach die allgegenwärtigen Plastikartikel zu eliminieren. Der Umstieg auf die folgenden praktischen Alternativen kann dazu beitragen, Ihren Kühlschrank „plastikfrei” zu machen und die Belastung für unseren Planeten zu verringern.
Glasbehälter. Dickwandige Glasbehälter mit weiter Öffnung eignen sich zum Kühlen oder Einfrieren von Lebensmitteln, jedoch müssen drei Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden: 1. Füllen Sie die Behälter nicht vollständig, sondern lassen Sie 2–3 Zentimeter Platz zum Rand, um ein Bersten aufgrund von Ausdehnung zu verhindern. 2. Gießen Sie eine 1 Zentimeter dicke Schicht Wasser über gefrorene Lebensmittel in Glasbehältern, um zusätzlichen Schutz vor kalter Luft zu bieten.3. Vermeiden Sie beim Aufbewahren von Flüssigkeiten ein Überfüllen, da sich Wasser beim Gefrieren ausdehnt und somit die Gefahr eines Bruchs besteht.
Rechteckige Glasbehälter sind ebenfalls geeignet. Obwohl diese Behälter oft mit Kunststoffdeckeln versehen sind, können sie unbegrenzt wiederverwendet werden.Wenn Sie beispielsweise Karotten in einem mit Wasser gefüllten Glasbehälter im Kühlschrank aufbewahren, verhindern Sie deren Verderb. Um Oxidation und Verfärbung von geschnittenen Äpfeln zu verhindern, legen Sie nicht verzehrte Scheiben 5 Minuten lang in eine Schüssel mit kaltem Salzwasser, trocknen Sie sie anschließend gründlich ab und bewahren Sie sie dann in einem luftdichten Glasgefäß im Kühlschrank auf.Außerdem sollten erhitzte Flaschen nicht direkt in den Kühlschrank gestellt werden; lassen Sie sie zuerst abkühlen, um einen Thermoschock und mögliche Brüche zu vermeiden. Metallbehälter. Lebensmittelbehälter aus Edelstahl sind in der Regel luftdicht und gefrierfest. So gibt es beispielsweise Aufbewahrungsboxen aus Aluminium oder Edelstahl in verschiedenen Größen, die für unterschiedliche Kühlschränke geeignet sind und über Silikondichtungen für eine hervorragende Dichtigkeit verfügen, die eine lange Nutzungsdauer gewährleisten. Sie sind zwar nicht billig, aber umweltfreundlich.Gefrorene Teigtaschen können beispielsweise in Aluminiumbehältern aufbewahrt werden; wer im Sommer gerne gekühlte Eiswürfel genießt, kann Edelstahl-Eiswürfelbehälter verwenden. Papierprodukte. Metzgerpapier (ein spezielles Verpackungspapier für Fleisch) und Kraftpapier können Plastiktüten und -behälter im Kühlfach ersetzen.Für die kurzfristige Kühlung (bis zu 2–3 Wochen) können ungebleichte Metzgerpapier- oder Wachspapiertüten verwendet werden. Pilze, die besonders anfällig für Feuchtigkeit sind, profitieren stark von der Lagerung in stabilen Papiertüten, um Verderb zu verhindern. Salat, der in eine mit Küchenpapier ausgelegte Schüssel gelegt wird, absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und verhindert so, dass die Blätter matschig werden und braun werden.
Aluminiumfolie oder Stanniol. Sellerie, der über einen längeren Zeitraum im Kühlschrank gelagert wird, kann durch Feuchtigkeitsverlust weich werden. Trennen Sie die Stangen voneinander, waschen Sie sie gründlich, lassen Sie die Wurzelenden trocknen und wickeln Sie sie dann fest in Aluminiumfolie ein, bevor Sie sie in den Kühlschrank legen. Mit dieser Methode bleibt der Sellerie mehrere Wochen lang frisch. Ein Nachteil dieser Verpackung ist ihre Anfälligkeit für Beschädigungen. Gehen Sie vorsichtig damit um, um Löcher zu vermeiden.Um Risse zu vermeiden, verwenden Sie eine stabilere, etwas dickere Folie oder Zinnfolie. Verschließen Sie sie gegebenenfalls sicher mit gefrierfestem Klebeband.
Wachspapierkartons. Milch- oder Saftkartons mit einer gewachsten Innenschicht können wiederverwendet werden. Diese Behälter eignen sich besonders gut für Suppen, da sie gut verschlossen werden können, ohne zu platzen. Waschen Sie sie einfach vor und nach dem Gebrauch gründlich aus.
Überhaupt keine Verpackung. Viele Früchte müssen beim Kühlen nicht verpackt werden, z. B. Tomaten und Pfirsiche. Die meisten Produkte besitzen eine natürliche Schutzschicht; das Versiegeln in Plastikverpackungen beschleunigt den Verderb.Bei niedrigen Temperaturen werden beispielsweise die Gene, die für die Produktion von Aromastoffen in Tomaten verantwortlich sind, „eingefroren“, wodurch die Aromabildung erheblich reduziert und der Geschmack beeinträchtigt wird. Sie sollten am besten bei Raumtemperatur gelagert werden. Im Vergleich zu unbedeckten Wassermelonen beherbergen diejenigen, die in Frischhaltefolie eingewickelt und gekühlt werden, tatsächlich mehr Bakterien.Bananen sollten zum Lagern aufgehängt werden, damit sie gut belüftet sind und das Ethylengas entweichen kann, wodurch die Reifung verzögert wird. Beeren wie Blaubeeren und Erdbeeren werden schnell weich und schimmeln. Weichen Sie sie vor der Lagerung in einer 1:3-Essig-Wasser-Lösung ein, spülen Sie sie gründlich ab, lassen Sie sie gut abtropfen und lagern Sie sie dann im Kühlschrank.
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