Fünf clevere Tricks, um einen „Tremel” zu verwandeln
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„Doudou, beeil dich! Du kommst zu spät zur Schule!“
„Xinxin, hör auf zu trödeln. Iss ordentlich zu den Mahlzeiten.“
„Xiao Xi, warum brauchst du so lange, um dich anzuziehen?“
……
Der Kleine trödelt wieder und braucht für alles ewig. Wenn das zur Gewohnheit wird, hat das direkte Auswirkungen auf sein zukünftiges Leben, seine Ausbildung und seine Arbeit. Eine solche Aussicht ist kaum das, was wir Eltern uns wünschen.
Die frühe Kindheit ist eine entscheidende Phase für die motorische Entwicklung. Kindern in dieser Phase dabei zu helfen, ein Zeitgefühl zu entwickeln und ihren inneren „kleinen Wecker” einzustellen, ist die größte Unterstützung, die wir ihnen bieten können.
Mehrere Faktoren tragen dazu bei, dass ein Kind zu einem „kleinen Trödler” wird. Abgesehen von äußeren Einflüssen kann dies auch an der natürlichen introvertierten oder ruhigen Veranlagung des Kindes liegen. Daher müssen Eltern ihre Herangehensweise an das individuelle Temperament des Kindes anpassen und die Ursachen für das Trödeln sorgfältig analysieren, bevor sie gezielte Lösungen anwenden.
Grund 1: Unvertrautheit mit Bewegungen
Aus der Perspektive des Kindes ist die Unvertrautheit mit Bewegungen ein entscheidender Faktor für Langsamkeit. Kleinkindern fehlt oft die Koordination zwischen Nerven und Muskeln, was bedeutet, dass sie langsamer werden müssen, um Aufgaben erfolgreich zu bewältigen.
Gegenmaßnahme: Wettkampfspiele
Eltern können eine sichere, anregende Umgebung für die körperliche Entwicklung schaffen, beispielsweise durch Wettkampfspiele, die die motorische Geschicklichkeit fördern. Angemessene Belohnungen für den „Sieg” sind unerlässlich, damit die Aktivität nicht langweilig wird und abgelehnt wird. Regelmäßiges Üben ermöglicht zeitnahes Training und eine koordinierte Entwicklung des neuromuskulären Systems des Kindes.
Grund 2: Mangelnde Dringlichkeit
Das fehlende Zeitbewusstsein eines Kindes ist ein weiterer Grund für seine Langsamkeit. Es versteht möglicherweise nicht, dass die schnelle Erledigung von Aufgaben zu besseren Ergebnissen führt, und setzt lediglich seine bisherigen Gewohnheiten fort, ohne die Langsamkeit als nachteilig zu empfinden.
Gegenmaßnahme: Die Zählmethode
Eltern können eine Zähltechnik anwenden, um das Kind zu ermutigen, Aufgaben zügig zu erledigen, indem sie beobachten, bei welcher Zahl das Kind die Aktivität beendet. Um die Aufgabe zu erfüllen, wird das Kind sich bemühen, sie innerhalb der vorgegebenen Zeit zu erledigen. Wenn das Kind zu Beginn des Zählens langsam bleibt, sollten Eltern das Zählen bewusst beschleunigen, um ein Gefühl der drohenden Zeitknappheit zu erzeugen.Sollte das Kind gegen Ende des Zählens deutlich hinterherhinken, sollten die Eltern das Tempo bewusst verlangsamen und gleichzeitig erklären, dass schnelleres Arbeiten ein langsameres Zählen rechtfertigt – und so die Hoffnung auf eine schnelle Fertigstellung wecken. Wenn das Zählen immer dann beendet wird, wenn das Kind kurz vor der Fertigstellung steht, wird sein Erfolgserlebnis erheblich gesteigert. Diese Zähltechnik muss auf das Tempo des Kindes abgestimmt und schrittweise eingeführt werden.
Grund 3 für das Aufschieben: Übermäßige Abhängigkeit von Erwachsenen
Viele junge Mütter haben oft das Gefühl, dass es zeitaufwändig und mühsam ist, das Kind Dinge selbst tun zu lassen, und glauben, dass es schneller und einfacher ist, wenn ein Erwachsener es für sie erledigt. Diese übermäßige Abhängigkeit nimmt dem Kind jedoch die Möglichkeit zum Üben, fördert Faulheit und hemmt den Wunsch nach Selbstständigkeit und persönlicher Verantwortung.
Gegenmaßnahme: Eigenständiges Handeln fördern
Bei Aufgaben, die im Rahmen der Fähigkeiten des Kindes liegen oder die zwar etwas anspruchsvoll, aber dennoch zu bewältigen sind, sollten Eltern dem Kind konsequent ausreichend Gelegenheit geben, sie selbstständig zu versuchen. Wenn das Kind sich weigert, Dinge selbst zu tun, können Eltern einen entschlosseneren Ansatz wählen.Legen Sie beispielsweise während der Mahlzeiten eine bestimmte Zeitbegrenzung für das Essen fest. Wenn das Kind bis dahin noch nicht fertig ist, nehmen Sie den Teller weg und erklären Sie: „Ich bin enttäuscht. Ich hoffe, du kannst dein Essen das nächste Mal rechtzeitig aufessen.“ Dadurch wird dem Kind vermittelt, dass Essen keine endlose Tätigkeit ist und dass Zeitmanagement notwendig ist. Stärken Sie durch solche alltäglichen Begebenheiten das Zeitbewusstsein des Kindes.
Grund 4 für Trödelei: Unangemessene Vergleichspunkte
Langsamkeit ist relativ. Wenn junge Mütter beobachten, dass sich ihr Kind langsamer bewegt als Gleichaltrige, kommen sie möglicherweise zu dem falschen Schluss, dass ihr Kind langsam von Begriff ist oder absichtlich trödelt. Dies führt oft zu harscher Kritik oder sogar zu Zwangsmaßnahmen, um das Kind zu zwingen, mit dem Tempo der anderen mitzuhalten.Sie sind sich jedoch nicht bewusst, dass dieser Ansatz nicht nur nach hinten losgeht, sondern auch das Selbstwertgefühl des Kindes schwer schädigt.
Gegenmaßnahme: Angemessener Vergleich
Eltern müssen verstehen, dass jedes Kind angeborene Unterschiede aufweist, sei es in Bezug auf seine intellektuellen oder körperlichen Fähigkeiten. Daher sollte man nicht voreilig zu dem Schluss kommen, dass ein Kind aufgrund von Unterschieden zu einem anderen Kind abnormal oder problematisch ist, und ohne gründliche Analyse zu extremen Maßnahmen greifen.Eltern sollten umfassende, sorgfältige Beobachtungen und Vergleiche anstellen und sogar Spezialisten konsultieren, bevor sie Schlussfolgerungen ziehen. Grund 5: Ablenkende äußere Einflüsse Eltern kennen dieses Szenario: Zur Essenszeit ist das Kind weiterhin in spannende Zeichentrickfilme vertieft und ignoriert die Aufforderung zum Essen. Selbst wenn ihm das Essen zum Mund geführt wird, bleibt sein Blick auf den Fernseher gerichtet, wodurch sich die Essenszeit verlängert.
Gegenmaßnahme: Prinzipien durchsetzen
Kleine Kinder verfügen noch nicht über Selbstbeherrschung, daher müssen Eltern konsequent sein, um diese Fähigkeit zu fördern.Beispielsweise sollten sie nach dem Aufstehen und dem Toilettengang nicht wieder ins Bett zurückkehren und trödeln dürfen. Sie müssen sich zügig anziehen, sich waschen und darauf warten, dass die Eltern sie in den Kindergarten begleiten. Ebenso sollten Zeichentrickfilme beendet werden, wenn die Essenszeit näher rückt, und eine bestimmte Zeit zum Fernsehen sollte nach dem Essen vorgesehen werden. Durch die Priorisierung solcher täglichen Routinen werden diese kleinen Verzögerungen allmählich verschwinden.
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