Die Zahl der männlichen Unfruchtbarkeitspatienten steigt von Jahr zu Jahr
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Mit den Veränderungen der Lebensumstände, Lebensgewohnheiten und Krankheitsstrukturen nimmt die Spermienqualität von Männern weltweit ab. Die durchschnittliche Spermienkonzentration sinkt jährlich um 1 %. Bei dieser Rate ist es denkbar, dass Männer innerhalb eines Jahrhunderts ihre Fortpflanzungsfähigkeit verlieren könnten.
Klinische Untersuchungen zeigen, dass 10 % bis 15 % der verheirateten Paare nicht auf natürliche Weise schwanger werden können. In der klinischen Diagnose und Behandlung werden die Ursachen für Unfruchtbarkeit gleichermaßen beiden Partnern zugeschrieben. In den letzten Jahren hat die Zahl der Fälle männlicher Unfruchtbarkeit jährlich zugenommen, wobei der Anteil der betroffenen erwachsenen Männer 10 % übersteigt. Das bedeutet, dass etwa jeder zehnte erwachsene Mann unfruchtbar ist.
Die Ursachen für männliche Unfruchtbarkeit sind vielfältig. Zum einen spielen Umweltfaktoren eine Rolle, wie beispielsweise die Luftverschmutzung durch Autoabgase und die übermäßige Nutzung elektrischer Geräte, wodurch Menschen täglich elektromagnetischen Feldern ausgesetzt sind. Zum anderen tragen Lebensgewohnheiten erheblich dazu bei: Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, unzureichende Ruhezeiten, häufiges lange Aufbleiben und übermäßige Nutzung von Computern und Mobiltelefonen.Besonders verbreitet ist langes Sitzen – sei es stundenlanges Surfen im Internet oder Kartenspielen –, was zu einer übermäßigen Beckenstauung führt. Häufige Dampfbäder, heiße Bäder, Kontakt mit kochendem Wasser oder das Tragen eng anliegender Hosen können ebenfalls die Spermienproduktion unterdrücken, was zu schwachen oder abnormal geformten Spermien führt. Diese Faktoren tragen gemeinsam zur steigenden Häufigkeit männlicher Unfruchtbarkeit bei.
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