Junge stirbt nach Einweisung in eine Entzugsklinik für Internetabhängige – formelle Behandlung erforderlich
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Der Junge starb, nachdem er in eine Entzugsklinik für Internetabhängige geschickt worden war, woraufhin seine Eltern rechtliche Schritte gegen die Einrichtung einleiteten. Was genau ist passiert? Wie kam es zum plötzlichen Tod des Kindes? Schauen wir uns den Ablauf der Ereignisse an.
Der Junge, Li Ao, hatte Anfang letzten Jahres die Schule abgebrochen und blieb zu Hause. Er spielte besonders gerne Computerspiele, war internetsüchtig geworden und widersetzte sich der Disziplin seiner Eltern. Er besuchte häufig Internetcafés und blieb manchmal mehr als zehn Tage lang ohne Unterbrechung von zu Hause weg. Seine Familie fühlte sich hilflos. Als sie sahen, dass er seit einem halben Jahr nicht mehr zur Schule ging, wurden sie immer besorgter.Später riet jemand seinen Eltern, Hilfe für seine Internetsucht zu suchen.Seine Mutter suchte im Internet nach Rehabilitationszentren und fand die „Hefei Zhengneng Youth Training School”. Ohne weitere Nachforschungen anzustellen, ließ sie sich von deren proaktivem Ansatz überzeugen. Da seine Eltern ein Unternehmen führten und ihn nicht begleiten konnten, bot die Schule an, ihn persönlich abzuholen. Das schien durchdacht und vielversprechend, aber die Situation erwies sich als weitaus komplexer.Li Ao hatte schon immer ein etwas unbeständiges Temperament gehabt. Auf der Rückfahrt weigerte er sich daher, den Anweisungen des Schulpersonals Folge zu leisten. Daraufhin fesselten die Mitarbeiter ihn mit online gekauften Handschellen. Bei der Ankunft in der Schule wurde das Kind sowohl psychisch als auch physisch gequält.Es war Sommer, und das Kind wurde in einem stickigen Raum eingesperrt. Seine Bewegungsfreiheit wurde eingeschränkt, ihm wurde Schlaf und Wasser verweigert, und er wurde geschlagen. Nur zwei Tage nach seiner Ankunft in der Entzugsklinik für Internetabhängige rief die Schule seine Eltern an und teilte ihnen mit, dass er einen Hitzschlag erlitten habe und notärztlich behandelt werde. Kurz darauf teilten sie ihnen mit, dass er gestorben sei. Eine anschließende medizinische Untersuchung bestätigte, dass die physischen und psychischen Qualen zu einem Elektrolytungleichgewicht geführt hatten, das seinen Tod verursacht hatte.
Li Aos Eltern brachten den Fall vor Gericht. Das Gericht verurteilte den Direktor der Schule, Luo, zu 16 Jahren Haft, weitere Personen erhielten ebenfalls Strafen. Die Schule wurde dazu verurteilt, Li Aos Eltern 32.000 Yuan zu zahlen. Doch nichts davon konnte das junge Leben zurückbringen. Dieser Fall macht deutlich, dass die Wahl einer seriösen Einrichtung bei der Suche nach einer Entzugsklinik für Internetabhängige von größter Bedeutung ist und man niemals blindlings Online-Werbung vertrauen sollte.
Li Aos Eltern bereuten es zutiefst, ihr Kind in ein Rehabilitationszentrum für Internetabhängigkeit geschickt zu haben. Eigentlich ist es nicht falsch, sich mit Internetabhängigkeit zu befassen; das Problem liegt in der Wahl der falschen Einrichtung und Methoden. Wenn ein Kind tatsächlich eine Internetabhängigkeit entwickelt, muss diese behandelt werden, da eine solche Abhängigkeit sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit schädigen kann.
Was sind die Gefahren der Internetabhängigkeit?
1. Entwicklung von psychischen Störungen.
Nach der Entwicklung einer Internetabhängigkeit isolieren sich Betroffene oft, vermeiden den Kontakt zu anderen Menschen und tauchen in die Online-Welt ein. Durch die längere Exposition sind sie anfällig für verschiedene psychische Störungen.
2. Häufige lange Nächte schaden der Gesundheit.
Internetabhängige vernachlässigen oft ihren Schlaf vollständig, und längere Zeiträume ohne Ruhepausen sind keine Seltenheit. Ständige lange Nächte beeinträchtigen die körperliche Gesundheit erheblich und machen Menschen anfällig für verschiedene Krankheiten. Fälle von plötzlichem Tod aufgrund längerer nächtlicher Internetnutzung sind keine Seltenheit. Lange Nächte, um im Internet zu surfen, stellen daher eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit dar.
3. Schwächung der familiären Bindungen.
Internetabhängige Kinder haben Schwierigkeiten, effektiv mit ihren Eltern zu kommunizieren, werden reizbar und unberechenbar und laufen oft von zu Hause weg.
4. Anfälligkeit für Täuschungen.
Das Internet ist keine unberührte Umgebung, sondern birgt Betrug und Täuschung. Kleine Kinder mit geringem Urteilsvermögen lassen sich leicht täuschen und erleiden sowohl körperliche als auch psychische Schäden.
Internetsucht ist schädlich. Wenn Eltern ihren Kindern helfen, diese Sucht zu überwinden, sollten sie geeignete Wege und Methoden wählen, um sie wieder auf den richtigen Weg zu führen.
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