Was sind die Ursachen für starken Haarausfall bei Männern?
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Dieser allgemein als „Ghost Shaving” bekannte Zustand geht mit plötzlichem, kreisförmigem Haarausfall einher. Die Kopfhaut in den betroffenen Bereichen bleibt normal, zeigt keine Entzündungen oder subjektiven Symptome und kann spontan abklingen oder wiederkehren. Alopecia areata wird mit einer Immunschwäche und einem plötzlichen Anstieg psychischer Belastungen in Verbindung gebracht.
II. Verursacht durch übermäßige Androgenausschüttung
Da Haarfollikel Zielorgane für die Androgenwirkung sind und die Kopfhaut eine hohe Dichte an Androgenrezeptoren aufweist, ist sie ein Ort, an dem sich Androgene leicht ansammeln können. Angesichts der erblichen Natur dieser Erkrankung ist die männliche Glatzenbildung die häufigste Form des Haarausfalls.Warum verlieren Männer ihre Haare? Der Dihydrotestosteron (DHT)-Spiegel im Serum und in der Kopfhaut ist bei Männern mit männlichem Haarausfall deutlich höher als in der Allgemeinbevölkerung. Unter dem Einfluss von DHT über einen längeren Zeitraum verkümmern und schrumpfen die Haarfollikel auf der Kopfhaut, der Stirn und dem Scheitel allmählich. Das Haar wird feiner, trockener und stumpfer, verliert schließlich an Farbe und wird dünner.
III. Pathologischer, chirurgischer oder durch Krankheiten/Medikamente verursachter Haarausfall
Haarausfall kann innerhalb von 1 bis 3 Monaten nach hohem Fieber, schweren Infektionen oder größeren Operationen auftreten. Auch eine Schilddrüsenfehlfunktion kann Haarausfall auslösen. Bestimmte chronische Erkrankungen können zu Haarausfall führen, ebenso wie Immunerkrankungen wie schwerer diskoider Lupus erythematodes, der die Kopfhaut befällt.Mechanische Zugkräfte, Verbrennungen, chronische tiefe bakterielle oder pilzbedingte Infektionen können ebenfalls Haarausfall verursachen. Darüber hinaus können bestimmte verschreibungspflichtige Medikamente bei manchen Menschen Haarausfall auslösen; beispielsweise stoppt eine Chemotherapie das Haarwachstum, was während der Behandlung zu Haarausfall führt, obwohl das Haar nach Absetzen oder Abschluss der Therapie in der Regel wieder nachwächst.
IV. Übermäßige Talgproduktion der Kopfhaut
Seborrhoischer Haarausfall äußert sich klinisch in einer übermäßigen Talgsekretion, die zu einer fettigen, feuchten Kopfhaut mit Juckreiz und manchmal Entzündungen führt. Dies ist eine weitere wichtige Ursache für Haarausfall bei Männern, die bei intellektuellen Berufen häufiger auftritt als bei manuellen Berufen.Klinische Erkenntnisse deuten darauf hin, dass dieser Zustand mit der endokrinen Funktion, dem psychischen Zustand, der Vererbung und bestimmten Medikamenten zusammenhängen kann. Der Haarausfall beginnt in der Regel an den Schläfen, der Stirn oder dem Scheitel und breitet sich allmählich über die Kopfhaut aus, wobei die Haare an den Seiten und am Hinterkopf verschont bleiben. In schweren Fällen werden die betroffenen Bereiche fettig und glänzend, während die verbleibenden Haare dünn, brüchig und stumpf werden.
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