Zwei medizinische Breie zur Stärkung des Yin und der Nieren bei Männern mit Niereninsuffizienz
Encyclopedic
PRE
NEXT
Wenn von Niereninsuffizienz die Rede ist, bezieht sich dies auf einen Begriff aus der Traditionellen Chinesischen Medizin. Das Konzept der „Niereninsuffizienz” in der traditionellen Medizin bezieht sich nicht nur auf die anatomischen Nieren, sondern auch auf ein lebenswichtiges Organ mit umfangreichen physiologischen Funktionen. Dieses Organ steht in direktem oder indirektem Zusammenhang mit der menschlichen Fortpflanzung, dem Wachstum und der Entwicklung, der Verdauung, dem endokrinen Stoffwechsel und vielem mehr.„Niereninsuffizienz“ ist somit ein weit gefasster Begriff, der Störungen umfasst, die mehrere Systeme betreffen: das Harnsystem, das Fortpflanzungssystem, den endokrinen Stoffwechsel, das neuropsychiatrische System, das Verdauungssystem, das hämatologische System und das Atmungssystem.
Zu den Personen, die anfällig für Niereninsuffizienz sind, gehören:
1. Personen, die häufig rauchen und Alkohol trinken;
2. Personen mit unregelmäßigen Lebensgewohnheiten und Essgewohnheiten;
3. Personen mit hoher Arbeitsbelastung und hohem Stresslevel;
4. Personen, die starken Tee trinken;
5. Personen, die über längere Zeiträume am Computer arbeiten;
6. Patienten in der Rekonvaleszenz;
7. Personen, die über längere Zeiträume sitzen;
8. Personen mit häufiger sexueller Aktivität;
9. Männer, die regelmäßig schnell wirkende Aphrodisiaka einnehmen;
10. Ältere Menschen.
Zwei alte Stärkungsmittel zur Pflege des Yin und zur Stärkung der Nieren
Unsterblicher Brei
Quelle: Fragmente aus den historischen Aufzeichnungen von Dunhuang
Zutaten: 500 g chinesische Yamswurzel, je 250 g Wasserkastaniensamen und Japonica-Reis, optional zusätzlich 100–150 g gehackter chinesischer Schnittlauch.
Zubereitung: Die Yamswurzel dämpfen, bis sie weich ist, schälen und pürieren. Die Wasserkastanien dämpfen, bis sie weich sind, schälen und pürieren. Die Yamswurzel, die Wasserkastanienpaste und den Japonica-Reis bei geringer Hitze zu einem Brei köcheln lassen. Auf nüchternen Magen verzehren. Die Zugabe von gehacktem chinesischem Schnittlauch verstärkt die Wirksamkeit.
Wirkung: Tonisiert Mangel-Hitze, stärkt das ursprüngliche Yang, fördert das Qi und stärkt die Willenskraft.
Indikationen: Chronische Erkrankungen oder Schwächezustände, die zu Impotenz, nächtlichen Samenergüssen, Auszehrung, Müdigkeit und Antriebslosigkeit führen.Im Kompendium der Materia Medica heißt es: „Es wirkt sich positiv auf das Nieren-Qi aus und stärkt Milz und Magen“, was es zu einem ausgezeichneten Tonikum macht. Euryale-Samen stärken die Nieren und festigen die Essenz. In Kombination mit chinesischer Yamswurzel wirken sie sowohl tonisierend als auch adstringierend, wodurch sie Qi und Yin auffüllen und gleichzeitig Samenergüsse verhindern. Diese Rezeptur ist einfach zuzubereiten und dient als häufig verwendetes Alltagsheilmittel.
Schnittlauchbrei
Quelle: Kompendium der Materia Medica
Zutaten: 30–60 g frischer Schnittlauch oder 5–10 g getrocknete Schnittlauchstiele, 100 g Japonica-Reis, eine Prise Salz.
Zubereitung: Frischen chinesischen Schnittlauch nach dem Waschen fein hacken oder getrocknete Schnittlauchstiele zu einem feinen Pulver zermahlen. Zuerst den Japonica-Reis zu Brei kochen. Wenn er fast fertig ist, den Schnittlauch oder das Schnittlauchpulver und das Salz hinzufügen und zusammen köcheln lassen, bis die Konsistenz eines Breis erreicht ist.
Indikationen: Impotenz und vorzeitige Ejakulation aufgrund von Milz-Nieren-Yang-Mangel, häufiges Wasserlassen, Schmerzen und Kälte im unteren Rücken und in den Knien, kalte Bauchschmerzen und Durchfall.
Erklärung der Rezeptur: Schnittlauch, auch bekannt als „Yang-steigerndes Kraut” oder „Yang-stärkendes Gemüse”, ist ein wärmendes Tonikum für das Nieren-Yang.Im Kompendium der Materia Medica heißt es: „Lauchbrei wärmt die mittleren und unteren Regionen.” Er nährt Leber und Nieren, stärkt das Yang und sichert die Essenz. In Kombination mit Japonica-Reis tonisiert er Leber und Nieren, während er die Mitte wärmt und die Milz stärkt. Im Leitfaden zur Ernährungstherapie heißt es: „Lauchbrei wärmt die mittleren und unteren Regionen und behandelt in erster Linie Kälte-Schwäche im unteren Rücken und in den Knien.” Langfristiger Verzehr führt zu günstigen Ergebnissen bei Personen, die diese Symptome aufweisen.
PRE
NEXT