Männer sind anfälliger für Haarausfall als Frauen. Welche Behandlungen gibt es gegen Haarausfall?
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Eine zurückgehende Haarlinie und Glatzenbildung sind Dinge, mit denen sich niemand gerne auseinandersetzen möchte, insbesondere Männer mittleren Alters. Das mittlere Alter ist schon hart genug, aber Glatzenbildung im mittleren Alter ist noch grausamer. Zwar gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen, doch das bedeutet nicht, dass Frauen immun gegen die Gefahr der Glatzenbildung sind. Es ist lediglich so, dass Männer relativ gesehen anfälliger dafür sind als Frauen. Eine dänische Studie zeigt, dass das Verhältnis von Männern zu Frauen, die unter Glatzenbildung leiden, bei erstaunlichen 6:1 liegt. Warum ist das so?
Dies könnte mit Hormonen zusammenhängen
Männliche Hormone können das Haarwachstum hemmen, während weibliche Hormone den gegenteiligen Effekt haben und das Haarwachstum fördern. Dieser Gegensatz erklärt die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in Bezug auf Haarausfall, wodurch Männer einem höheren Risiko ausgesetzt sind.
Androgenetische Alopezie ist die häufigste Form des Haarausfalls, umgangssprachlich auch als „zurückgehender Haaransatz” bezeichnet. Sie ist gekennzeichnet durch einen zurückgehenden Haaransatz mit schütterem Haar an den Schläfen und am Scheitel, während das umgebende Haar dicht bleibt. Dieser Zustand hängt in erster Linie vom Einfluss der Androgene ab und betrifft beide Geschlechter, tritt jedoch häufiger bei Männern auf. Bei Frauen sind die Symptome in der Regel milder und äußern sich oft in einem zurückgehenden Haaransatz. Der spezifische Verlauf variiert von Person zu Person, wobei ein entscheidender „vererbter” Faktor die Genetik ist.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, wenn Haarausfall bereits aufgetreten ist?
Die Behandlung von androgenetischer Alopezie sollte in einer dermatologischen Abteilung eines Krankenhauses erfolgen. Haarausfall hat zwar keine wesentlichen Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit, kann jedoch das Aussehen beeinträchtigen. Wenn dies kein Problem darstellt, ist eine Behandlung optional.
Derzeit gibt es zwei primäre Behandlungsansätze:
Medikamentöse Therapie
Langfristige topische Behandlungen, wie z. B. Minoxidil-Lösung, können das Haarwachstum stimulieren. Alternativ kann Finasterid zum Einnehmen verschrieben werden. Beide erfordern eine kontinuierliche Anwendung über einen längeren Zeitraum, da ein Absetzen in der Regel zu erneutem Haarausfall und fortschreitender Glatzenbildung führt.
Kopfhaut-Haartransplantation
Bei diesem Verfahren werden Haarfollikel aus dichteren Bereichen in kahle Regionen transplantiert. Die Haartransplantation ist mittlerweile eine wichtige Behandlungsoption bei Haarausfall geworden.
Geraten Sie wegen Haarausfall nicht in Panik. Da sich der Zustand selbst nicht ändern lässt, gibt es alternative Lösungen! Das Tragen einer Perücke bietet beispielsweise große Freiheit – Sie können Ihre Frisur jederzeit ändern, wenn Sie möchten.
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