Drei Lebensphasen, in denen Männer am anfälligsten für Impotenz sind
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Eine weltweite Umfrage aus Großbritannien zeigt, dass Erwachsene weltweit durchschnittlich 97 Mal pro Jahr sexuell aktiv sind. Amerikaner kommen auf durchschnittlich 124 Mal, während chinesische Erwachsene durchschnittlich 63 Mal aktiv sind. Diese Diskrepanz ist möglicherweise in erster Linie auf sexuelle Funktionsstörungen bei Männern zurückzuführen. Tatsächlich umfasst die sexuelle Dysfunktion bei Männern mehrere Erkrankungen, wobei die erektile Dysfunktion eine der Hauptstörungen ist.
Phase eins: Das Jahr vor der Hochzeit und die ersten zwei Jahre danach
Die Zeit rund um die Hochzeit ist für beide Partner eine Phase erheblicher emotionaler Schwankungen. Die meisten jungen Paare sind heute Einzelkinder, die unter der Nachsicht ihrer Eltern aufgewachsen sind. Sie neigen zu egozentrischem Verhalten, berücksichtigen oft nicht die Perspektive des anderen und streiten sich häufig über Kleinigkeiten.
Nehmen wir ein junges Paar, das vor der Heirat mehrere Jahre lang zusammen war. Beide standen in der Blüte ihrer Karriere und standen unter enormem beruflichen Druck. Ihre häufigen Auseinandersetzungen belasteten den Ehemann psychisch erheblich, was sich allmählich auf seine körperliche Gesundheit auswirkte und zu einer erektilen Dysfunktion führte. Die Ehefrau konnte dies nicht nachvollziehen und beschuldigte ihn der Untreue. Die Ehe endete innerhalb von zwei Jahren mit einer Scheidung.
Die Ursache lag in der Unfähigkeit beider Parteien, Kompromisse einzugehen. Als völlig unabhängige Individuen sind Reibereien unvermeidlich. Männer sollten Großzügigkeit zeigen und bei Konflikten als Erste „Es tut mir leid” sagen, um eine Eskalation zu verhindern. Dies kommt sowohl der persönlichen Gesundheit als auch der Beziehung zugute. Auch Frauen sollten den Druck verstehen, unter dem ihre Partner stehen, und ihnen Zärtlichkeit und Rücksicht entgegenbringen.
Phase Zwei: Über ein Jahrzehnt Ehe
„Nach zwanzig Jahren im selben Bett stellt sich unweigerlich eine gewisse ästhetische Ermüdung ein.“ Dieser klassische Satz aus dem Film „Mobile Phone“ fand bei vielen großen Anklang.Ein seit zwölf Jahren verheiratetes Paar hatte ein Kind in der dritten Klasse der Grundschule. In den ersten zwei Jahren der Ehe war es der größte Wunsch des Mannes, früh von der Arbeit nach Hause zu kommen, um Zeit mit seiner Frau zu verbringen. Später gründete er sein eigenes Unternehmen, was zu einem Leben mit frühen Morgenstunden und langen Nächten führte. Unterdessen vernachlässigte die Frau nach der Geburt ihres Kindes ihre Figur und ihre Gesichtspflege, sodass sie gealtert und ohne Vitalität wirkte. Angesichts der verblassenden Schönheit seiner Frau empfand er das Leben als langweilig und verlor jegliches sexuelle Interesse.Was früher mehr als zweimal pro Woche stattfand, schrumpfte auf einmal alle zwei Wochen.
Wenn die eheliche Intimität nachlässt und die körperliche Nähe abnimmt, müssen Paare bewusst eine Atmosphäre der Zuneigung pflegen und ihre emotionalen Bedürfnisse kommunizieren. Zhang Bin, außerordentlicher Professor an der Abteilung für Unfruchtbarkeit und Sexualmedizin am Dritten Affiliated Hospital der Sun Yat-sen-Universität, stellt fest, dass Paare, die in derselben Organisation arbeiten, besonders anfällig für ästhetische Ermüdung sind, da sie sowohl beruflich als auch privat ständig miteinander konfrontiert sind.Um die Ermüdung in der Ehe zu überwinden, müssen innovative Ansätze die sexuelle Beziehung bereichern und die Romantik der Verliebtheit wieder aufleben lassen. Selbst wenn Männer von der Arbeit erschöpft sind, sollten sie im Haushalt mithelfen und gemeinsame Aktivitäten wie Einkaufen, Ausflüge, Sport oder Kinobesuche unternehmen, um das Dating-Erlebnis wiederzubeleben. Frauen sollten ein gepflegtes Äußeres bewahren – abwechslungsreiche Kleidungsstile oder das Tragen von Parfüms, die ihrem Partner gefallen, können die Anziehungskraft wieder entfachen.
Phase drei: Menopause
Können ältere Erwachsene noch ein Sexualleben genießen? Die Antwort lautet eindeutig Ja. Wenn Männer jedoch in die Menopause kommen, können sie gereizt und ängstlich werden und ziehen es oft vor, zu Hause zu bleiben. Einige erleben in dieser Phase eine verminderte Libido, während andere mit einer verminderten Erektionsfähigkeit konfrontiert sind und fälschlicherweise glauben, ihre sexuelle Leistungsfähigkeit verloren zu haben.
Ein Paar, das über dreißig Jahre Ehe hinter sich hatte, pflegte eine starke Bindung, bis ihr Sexualleben in die Brüche ging. Die Frau bemerkte die oberflächliche Haltung ihres Mannes beim Intimwerden und vermutete eine außereheliche Affäre. Sie begann, seine Unterwäsche zu durchsuchen und seine Telefonate zu belauschen ... Um ihre zerbrechende Beziehung zu retten, beschlossen sie, sich gemeinsam einer medizinischen Untersuchung zu unterziehen.Die Untersuchungen ergaben, dass beide Partner unter dem Menopausensyndrom litten. Nach der Behandlung und einer verbesserten Kommunikation fand ihre Beziehung zu ihrer früheren Harmonie zurück. Zhang Bin betonte, dass Paare gegenseitiges Verständnis und Respekt pflegen und sich aktiv über die natürlichen physiologischen Veränderungen des anderen informieren sollten.Das Respektieren der Interessen des Partners wirkt wie ein Klebstoff für die ehelichen Bindungen. Durch gegenseitigen Respekt und die Anpassung an die Interessen des anderen gewinnen Paare eine gemeinsame Basis und vertiefen ihre Verbindung. Sollten Probleme auftreten, ist eine ärztliche Beratung ratsam, um organische Ursachen auszuschließen. Wenn psychologische Faktoren eine Rolle spielen, können Paare die oben genannten Methoden anwenden, um die Neuheit wieder zu entfachen und die romantische Intimität der Vergangenheit wieder aufleben zu lassen.
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