Männer sind nicht aus Eisen: Fünf Schwachstellen der männlichen Physiologie
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Erste Anfälligkeit: Die Prostata. Untersuchungen zeigen, dass etwa 60 % der Männer über 50 an Prostataproblemen leiden. Diese entstehen durch eine veränderte Ausschüttung von androgenen Steroiden, die zu einer Vergrößerung der Drüsen um die Harnröhre führen. Die vergrößerte Prostata wird abgeflacht, drückt anschließend auf die Blase und führt zu Harnproblemen.Prostataprobleme werden leicht übersehen. Bei den ersten Anzeichen von Beschwerden sollten Sie sich ärztlich untersuchen lassen und umgehend behandeln lassen, um eine Verschlimmerung der Erkrankung zu verhindern. Zweite Schwachstelle: „Das Herz“. In einigen westlichen Ländern werden Herz-Kreislauf-Erkrankungen als „Männerkrankheit“ bezeichnet, da 80 % der Fälle bei Männern auftreten. Männer mittleren Alters zwischen 45 und 60 Jahren bilden eine Hochrisikogruppe für Herzinfarkte.Klinische Statistiken zeigen, dass die Zahl der Männer, die wegen eines Herzinfarkts ins Krankenhaus eingeliefert werden, 7- bis 10-mal so hoch ist wie die der Frauen.
Dritte Schwachstelle: „Der Magen”. Männer konsumieren oft Alkohol, Tabak und Kaffee. Sie neigen dazu, ihre Mahlzeiten hastig zu sich zu nehmen und häufig zu viel zu essen. Doch wenn Männer sich dem Genuss hingeben, beginnt ihr Magen zu protestieren:Magenschmerzen, Erbrechen, Hämatemesis, Sodbrennen ... Medizinische Untersuchungen zeigen, dass die Häufigkeit von Magenbeschwerden bei Männern im Durchschnitt 6,2-mal höher ist als bei Frauen.
Vierte Anfälligkeit: „Die Leber“. Unter den Patienten mit chronischer Hepatitis überwiegen Männer gegenüber Frauen im Verhältnis 4:1. Die Hauptursache ist Alkoholkonsum.Die Leber kann täglich nur 60 bis 80 Milliliter Alkohol verstoffwechseln; wird diese Schwelle überschritten, wird das Organ geschädigt. Darüber hinaus sind fettreiche Lebensmittel schädlich für die Gesundheit der Leber.
Fünfte Schwachstelle: „Das Rektum”. Rektumkrebs betrifft deutlich mehr Männer als Frauen. Männer nehmen in der Regel mehr Fett und Eiweiß zu sich als Frauen. Medizinische Untersuchungen zeigen, dass eine übermäßige Aufnahme dieser Nährstoffe in Verbindung mit einer unzureichenden Ballaststoffzufuhr ein wichtiger Faktor für die Entstehung von Rektumkrebs ist.
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