Die Nichtdurchführung dieser Maßnahme führte zu einem Herzstillstand des Fötus
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Vor kurzem näherte sich Xiao Yun (Pseudonym) ihrem Entbindungstermin. Während sie freudig das Kinderzimmer vorbereitete, verschwamm plötzlich ihre Sicht. Sie wurde in die Provinzkrankenhaus für Mütter und Kinder gebracht, wo die Ärzte bei ihr eine schwangerschaftsbedingte Hypertonie diagnostizierten, die zu einer Netzhautablösung und einem Herzstillstand des Fötus führte.„Diese Tragödie hätte verhindert werden können“, beklagte Chen Xiaomei, stellvertretende Chefarztin der Entbindungsstation der Provinzkrankenhaus für Mütter und Kinder. Sie erklärte, dass Xiaoyun nie zu Vorsorgeuntersuchungen gegangen war und dadurch den Zeitpunkt für eine Behandlung verpasst hatte. Die 29-jährige Xiaoyun, Mutter einer zweijährigen Tochter, war Anfang des Jahres erneut schwanger geworden. Da sie Arbeit und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen musste, fand sie keine Zeit für Vorsorgeuntersuchungen.In der 33. Schwangerschaftswoche entwickelte sie leichte Ödeme am ganzen Körper, nahm über 40 Jin (ca. 20 kg) zu und litt unter Schwindelgefühlen, wenn sie sich bückte. Sie tat diese Symptome als normale Schwangerschaftsbeschwerden ab. Eines Abends, nachdem sie das Kinderzimmer aufgeräumt hatte, stand sie auf und spürte plötzlich, wie ihre Beine nachgaben. Sie brach schwer auf den Boden zusammen, ihre Sicht verschwamm. Ihre Familie brachte sie voller Angst ins Krankenhaus.
Die ärztliche Untersuchung ergab, dass Xiao Yuns Blutdruck auf 180/120 mmHg angestiegen war. Der Herzschlag des Fötus hatte aufgehört, und sie litt an einer Plazentaablösung, die eine sofortige Operation erforderlich machte. Noch am selben Tag, nachdem ihr Blutdruck stabilisiert worden war, führten die Ärzte einen Notkaiserschnitt durch und retteten ihr Leben. Obwohl sich ihr Sehvermögen durch die anschließende Behandlung allmählich wieder erholte, verlor sie ihr ungeborenes Kind.
Xiaoyun war voller Reue. Sie erklärte, dass sie nach 25 Schwangerschaftswochen gelegentlich unter Schwindel litt, dies jedoch auf Schlafmangel zurückführte und nie an eine Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung dachte. Doch wie konnte sie als junge Frau ohne familiäre Vorbelastung plötzlich eine Schwangerschaftshypertonie entwickeln?
Dr. Chen Xiaomei erklärte, dass Schwangerschaftshypertonie eine Erkrankung ist, die nur während der Schwangerschaft auftritt. In China liegt die Häufigkeit zwischen 5,6 % und 9,4 %, was sie zu einer der häufigsten Ursachen für Müttersterblichkeit macht. Nur regelmäßige Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen können sie wirksam verhindern. Eine Nichtbehandlung kann zu Krämpfen, Übelkeit, Koma und Herzversagen führen. Der Fötus kann ebenfalls unter Sauerstoffmangel leiden, was zu Entwicklungsverzögerungen, Frühgeburten oder sogar zum intrauterinen Fruchttod führen kann.
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