Neue Erkenntnisse über den Einfluss des Stillens auf den IQ von Kindern
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Um der Gesundheit ihrer Kinder willen entscheiden sich viele junge Mütter für das Stillen. Laut den neuesten Forschungsergebnissen der Goldsmiths, University of London, haben gestillte Kinder jedoch nicht unbedingt einen höheren IQ.
Neue Erkenntnisse über den Einfluss des Stillens auf den IQ von Kindern (Public Health Network)
Wissenschaftler der Goldsmiths, University of London, untersuchten 11.000 zweijährige britische zweieiige Zwillinge, die gestillt worden waren, und ihren IQ. Die Studie fand keine Hinweise darauf, dass gestillte Kinder später im Leben einen höheren IQ aufweisen.
Die Studie ergab, dass Stillen einen gewissen positiven Einfluss auf den IQ von zweijährigen Mädchen hatte, aber im Alter von 16 Jahren waren ihre IQ-Werte nicht höher als die ihrer Altersgenossinnen.
Die Forscher stellten fest, dass Stillen nur einen begrenzten Einfluss auf die IQ-Entwicklung und die kognitive Entwicklung von Kindern im frühen Kindesalter bis zum Jugendalter hat.
Dr. Sophie von Stumm, die die Studie leitete, erklärte, dass Stillen kein entscheidender Faktor für die Steigerung des IQ von Kindern sei, sondern dass andere Faktoren wie der familiäre Hintergrund und die Bildung eine wichtige Rolle spielten.
Sie betonte, dass Muttermilch zwar zur Stärkung des Immunsystems eines Kindes beiträgt, Mütter, die nicht stillen können oder wollen, jedoch keine Schuldgefühle haben sollten. „Flaschennahrung hindert Ihr Kind nicht daran, später einmal zu studieren.“
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