Studie zeigt: Luftverschmutzung erhöht Frühgeburten – Sind werdende Mütter gefährdet?
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Werdende Mütter sollten Folgendes beachten: Amerikanische Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass schlechte Luftqualität die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt erhöht.
Forscher der Universität von Cincinnati und des Cincinnati Children's Hospital Medical Centre untersuchten die Geburtsregister von Ohio aus den Jahren 2007 bis 2010. In diesem Zeitraum wurden vor Ort 225.000 Babys geboren, von denen 19.000 als Frühgeburten eingestuft wurden.Aus medizinischer Sicht wird eine Entbindung vor der 37. Schwangerschaftswoche als Frühgeburt eingestuft. Die Forscher setzten die Frühgeburtenraten in Beziehung zu den PM2,5-Werten, die vom Luftqualitätsüberwachungsnetzwerk der US-Umweltschutzbehörde gemessen wurden. Sie stellten fest, dass 91 % der Frühgeburten in Gebieten „in unmittelbarer Nähe zu Stadtzentren” auftraten, in denen die Feinstaubwerte erhöht waren. Berechnungen zeigen, dass Frauen, die in Gebieten mit hohen PM2,5-Werten leben, ein um fast 20 % höheres Risiko für eine Frühgeburt haben.Die Exposition gegenüber hohen Konzentrationen von Feinstaub in den späteren Stadien der Schwangerschaft steht in besonderem Zusammenhang mit Frühgeburten. Über die Luftqualitätsfaktoren hinaus sind auch Frauen über 40, Frauen, die keine Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen durchführen lassen, und Frauen mit geringerem Bildungsniveau einem höheren Risiko für Frühgeburten ausgesetzt. Die entsprechenden Forschungsergebnisse wurden im Journal of Environmental Health veröffentlicht.
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