Vorsicht vor drei großen Irrtümern beim Zahnaufhellen
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Jeder wünscht sich perlweiße Zähne, um den besten Eindruck zu hinterlassen. Viele stellen jedoch fest, dass ihre Zähne hinter den Erwartungen zurückbleiben, sodass die Zahnaufhellung zu einem wichtigen Thema wird. Wussten Sie jedoch, dass es zahlreiche Missverständnisse rund um die Zahnaufhellung gibt? Welche Fallstricke sollte man vermeiden? Im Folgenden gehen wir nacheinander auf diese ein.
1. Herkömmliche Bleaching-Verfahren sind bei intrinsischen Zahnverfärbungen unwirksam
Gängige Bleaching-Verfahren: Bleaching-Schienen, Bleaching-Gele, Bleaching-Zahnpasta, Bleaching-Mittel usw.
Wirkungsweise: Bleaching-Mittel wirken direkt auf die Zähne. Durch eine Redoxreaktion zwischen Wasserstoffperoxid und der Zahnoberfläche wird eine Zahnaufhellung erreicht.
Aufhellungswirkung: Diese Methoden zeigen eine gewisse Wirksamkeit bei extrinsischen Verfärbungen, erzielen jedoch nur minimale Ergebnisse bei intrinsischen Verfärbungen wie Tetracyclin-Verfärbungen oder Fluorose. Da die innere Zahnstruktur schwarz oder gelb ist, kehrt die ursprüngliche Farbe oft innerhalb weniger Monate zurück, selbst wenn sie vorübergehend aufgehellt wurde.
Zahnärztlicher Rat: Viele neuere Aufhellungsprodukte, wie z. B. Zahnaufhellungsmittel der nächsten Generation, Laseraufhellung und Kaltlicht-Aufhellung, funktionieren nach ähnlichen Prinzipien. Sie können intrinsische Verfärbungen bis zu einem gewissen Grad beheben, allerdings ist die Behandlungsdauer länger als bei gesunden Zähnen und hängt vom Grad der Verfärbung ab. Es ist ratsam, vor der ersten Anwendung solcher Produkte professionellen Rat einzuholen. Bei starken Verfärbungen können Porzellankronen oder Veneers in Betracht gezogen werden.
Zahlreiche Faktoren tragen zu Zahnverfärbungen und -gelbfärbungen bei, die im Allgemeinen als intrinsisch oder extrinsisch kategorisiert werden. Extrinsische Verfärbungen entstehen durch Bakterien an der Oberfläche, die zähflüssige Substanzen auf den Zahnschmelz absondern. Teeflecken, Tabakablagerungen und Mineralien im Trinkwasser haften an diesen Substanzen und führen zu einer allmählichen Gelbfärbung oder Verdunkelung der Zähne.Intrinsische Verfärbungen entstehen während der Zahnbildung. Beispielsweise können Tetracyclinablagerungen im Dentin dazu führen, dass die Zähne gelb, braun oder dunkelgrau erscheinen, was als Tetracyclinverfärbung bezeichnet wird.Ein übermäßiger Fluoridgehalt im Trinkwasser kann ebenfalls zu Fluorose führen, die sich in Form von kreideweißen oder bräunlich-grauen Flecken auf der Zahnoberfläche äußert. Darüber hinaus kann die Kombination aus abgestorbenen Zahnnerven und bakteriellen Zersetzungsprodukten zu einer Verdunkelung der Zähne führen. II. Zahnaufhellungsmittel sind gegen Zahnstein unwirksam Zahnaufhellungsmethoden:Erreichen von Aufhellungseffekten durch die Wechselwirkung von Wasserstoffperoxid mit den Zähnen. Diese Methode liefert schnelle Ergebnisse zu moderaten Kosten. Wenn Ihre gelblich-braunen Zähne jedoch ausschließlich auf dicken Zahnstein zurückzuführen sind, der die Oberfläche bedeckt, werden sich selbst die wirksamsten Bleichmittel als unwirksam erweisen. In solchen Fällen bleiben regelmäßige professionelle Zahnreinigung (Scaling) und gute Mundhygienegewohnheiten der wirksamste Ansatz, um weißere Zähne zu erreichen.
Expertenrat:Scaling mag Ihnen bekannt vorkommen, da die meisten Kliniken und Krankenhäuser diesen Service anbieten, doch die Ergebnisse variieren erheblich. Dr. Zhang Ke erklärt: Nicht alle Zahnärzte sind für die Durchführung von Scaling qualifiziert; die Technik und das Können des Behandlers bestimmen das Ergebnis. Das erklärt, warum Scaling trotz gleicher Zähne manchmal keine Beschwerden verursacht, während es in anderen Fällen zu anhaltender Empfindlichkeit und Schmerzen führt, die erheblich länger anhalten.Daher sollte die Auswahl des Zahnarztes Vorrang vor der Wahl der Klinik haben. Nach der Zahnsteinentfernung sollten sich die Zähne erfrischt anfühlen, etwaige Beschwerden sollten schnell abklingen und das Zahnfleisch sollte keine anhaltenden Schwellungen oder Schmerzen aufweisen. Darüber hinaus kann bei extrinsischen Verfärbungen die Kombination von Zahnsteinentfernung und Zahnpasta mit Weißmacher zu zufriedenstellenden langfristigen Aufhellungsergebnissen führen.
III. Porzellan-Veneers und Laminate sind keine dauerhafte Lösung
Bei Zähnen mit intrinsischen Verfärbungen wie Tetracyclin-Flecken, gelben Flecken oder Fluorose sind herkömmliche Bleaching-Methoden nur bis zu einem gewissen Grad wirksam. Ab einer bestimmten Schwelle wird es schwierig, zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. Darüber hinaus verursachen diese Methoden immer eine gewisse Reizung der Zähne und sind nur für bestimmte Personen geeignet.
Beim Veneer-Bleaching werden Porzellan- oder Kunststoffverblendungen auf die Zahnoberfläche geklebt, um Verfärbungen zu kaschieren. Jede Verblendung kostet zwischen 100 und 200 Yen und liefert sofortige Bleaching-Ergebnisse. Mit immer vielfältigeren Farbtönen und einer naturgetreuen Ästhetik erfreuen sich Verblendungen großer Beliebtheit bei den Verbrauchern.Entgegen einigen Erwartungen handelt es sich hierbei jedoch nicht um eine dauerhafte Lösung. Die Langlebigkeit hängt von den Fähigkeiten des Zahnarztes und der laufenden Pflege ab. Bei ausgezeichneter Pflege können die Ergebnisse mehrere Jahre oder länger anhalten; bei schlechter Pflege nutzt sich die Verblendung schnell ab.
Bei Porzellankronen wird eine individuell angefertigte Porzellankappe auf einen präparierten natürlichen Zahn geklebt. Diese Methode bietet mehr Komfort, ein natürlicheres Aussehen und eine längere Haltbarkeit als Veneers. Die glatte Porzellanoberfläche verhindert die Ansiedlung von Bakterien und eliminiert das Risiko von Karies – ein bedeutender Vorteil gegenüber natürlichen Zähnen.Allerdings erfordern selbst die besten Materialien und Techniken eine sorgfältige persönliche Pflege. Bei der Vorbereitung der Zähne für Kronen oder Veneers wird die Zahnschmelzoberfläche mit Säure angeätzt und aufgelöst, um Platz für die neue Restauration zu schaffen, was naturgemäß den ersten Schritt in Richtung Karies darstellt. Daher muss man nach dem Einsetzen von Porzellankronen oder Veneers spezielle Zahnbürsten und Zahnpasta verwenden und die Zähne sorgfältig pflegen. Andernfalls kann man zwar weißere Zähne erhalten, aber unbeabsichtigt neue Zahnprobleme verursachen.
Expertenrat: Es ist besonders wichtig zu beachten, dass sowohl Porzellankronen als auch Veneers erst nach vollständiger Behandlung von Parodontitis eingesetzt werden sollten. Parodontitis-Patienten leiden häufig unter Zahnfleischrückgang, wodurch sich Parodontaltaschen bilden, die schließlich die Zahnwurzeln freilegen und zu einer Lockerung führen. Das Anbringen von Veneers oder Kronen auf solchen geschädigten Zähnen belastet das Parodontium zusätzlich und verschlimmert den Zustand.
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