Nageltechnikerin verursacht nach Injektion Schwellung der Nase einer Frau
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Medienberichten zufolge ließ Frau Zhang aus Nanjing in einem privaten Schönheitssalon Hyaluronsäure-Injektionen vornehmen, um ihre Nase zu verschönern. Unerwarteterweise kam es nach dem Eingriff zu Blutergüssen und Schwellungen an ihrer Nase, woraufhin sie den Vorfall bei der Polizei meldete. Die Ermittlungen ergaben, dass die verabreichte Hyaluronsäure gefälscht war und die Behandlerin lediglich eine Nageltechnikerin war, die eine nur dreitägige Grundausbildung absolviert hatte.
Frau Zhang gab an, dass die Klinik lediglich 1.500 Yuan für eine einzige Hyaluronsäure-Injektion berechnet habe. Von diesem niedrigen Preis angelockt, ließ sie die Behandlung durchführen, nur um festzustellen, dass ihre Nasenwurzel geschwollen und mit Blutergüssen übersät war und die Schwellung nicht zurückging.
Polizeibeamte berichteten, dass sie nach Eingang der Beschwerde von Frau Zhang eine unangekündigte Inspektion des Salons durchgeführt hätten. Zu diesem Zeitpunkt bereitete die Inhaberin Shi gerade eine Gesichtsverschlankungsinjektion für eine andere Kundin vor. Die Beamten entdeckten in den Räumlichkeiten Botulinumtoxin und Hyaluronsäurepräparate, die für Injektionen verwendet wurden. Shi gab zu, diese Produkte über WeChat gekauft zu haben, die im Großhandel in der Regel etwa 100 Yuan kosten, aber für etwa 2.000 Yuan verkauft werden.
Keines der Produkte von Shi war im offiziellen Arzneimittelverzeichnis Chinas aufgeführt, was bestätigte, dass es sich um Fälschungen handelte.
Abgesehen davon, dass sie gefälschte Medikamente verwendete, verfügte Shi über keinerlei medizinische Qualifikationen. Ursprünglich war sie Nageltechnikerin und hatte lediglich eine dreitägige externe Schulung in Injektionstechniken absolviert, bevor sie Kunden ohne jegliche Zertifizierung oder hygienische Vorsichtsmaßnahmen Hyaluronsäure- und Schlankheitsspritzen verabreichte.
Es wird davon ausgegangen, dass zahlreiche Kunden, die sich hier Injektionen verabreichen ließen, Blutergüsse im Gesicht und Verspannungen der Kiefermuskulatur erlitten, wobei Shi diese Beschwerden mit verschiedenen Ausreden abtat. Derzeit befindet sie sich wegen des Verdachts des Verkaufs gefälschter Medikamente in Untersuchungshaft.
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