Vier große Gefahren der Nagelkunst – wie viele kennen Sie?
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Zahlreiche Nagelstudios und Straßenstände verwenden derzeit minderwertige Nagellacke und Nagelpulverprodukte. Experten warnen davor, dass bei längerer Anwendung von Lacken, die übermäßig viele Schwermetalle wie Blei, Arsen und Quecksilber enthalten, auf dünn gefeilte Nägel schädliche Substanzen durch das Nagelbett in den Körper gelangen können. Dies führt nicht nur zu chronischen Vergiftungssymptomen, sondern stört auch das weibliche Hormonsystem erheblich und erhöht das Brustkrebsrisiko bei Frauen.
Schutztipps: Besuchen Sie zunächst renommierte Salons, die Produkte mit gültiger nationaler Hygienezertifizierung anbieten. Tragen Sie zweitens, um die Aufnahme von Chemikalien zu minimieren, vor dem Auftragen des Nagellacks ein pflegendes Öl als Barriere auf die Nägel auf. Frauen, die eine Schwangerschaft planen,sollten Kosmetika mit der Aufschrift „Phthalate” vermeiden, um Fehlgeburten oder Missbildungen des Kindes durch diese Substanzen zu verhindern.
Hautentzündungen verursachen
Die ersten Schritte einer Maniküre bestehen in der Regel darin, die Nagelhaut zu entfernen und die Nägel zu feilen, damit die Nageloberfläche gepflegter und die Hände eleganter aussehen.In Wirklichkeit wird dadurch die physiologische Funktion der Nagelhaut gestört. Ohne ihre Schutzschicht werden die Nägel extrem brüchig, wodurch das darunterliegende Gewebe anfällig für Rötungen, Entzündungen, Schwellungen und Infektionen wird. In schweren Fällen kann es schnell zu Eiterbildung und Paronychie kommen. Wiederholte Auftreten kann zu chronischer Paronychie führen. Um ein realistischeres Aussehen mit künstlichen Nägeln zu erzielen, wird die Nageloberfläche oft abgefeilt,Dadurch wird der Fingernagel ohne seine Schutzschicht anfällig. Dies macht den Nagel anfällig für Schäden durch saure oder alkalische Substanzen, was zu häufigem Brechen, Vergilben oder Verdunkeln führen kann, was sich auf die allgemeine Gesundheit des Nagels auswirken kann.
Schutztipps: Die Nagelhaut kann durch Einweichen in warmem Wasser oder Waschen mit warmem Wasser aufgeweicht werden, bevor ein Teil mit einer Nagelhautfeile vorsichtig abgefeilt wird, wobei ein Teil zum Schutz des Nagels stehen bleibt. Beim Anbringen von künstlichen Nägeln sollte vermieden werden, den natürlichen Nagel zu dünn zu feilen; ein leichtes Polieren der Oberflächenschicht reicht aus, um Schäden zu vermeiden.
Unsterilisierte Werkzeuge bergen das Risiko einer Kreuzkontamination
Viele Nagelstudios arbeiten heute mit einer minimalen Ausstattung: Ein Tisch, ein Stuhl und ein einfaches Set mit Nagellacken und Pinseln reichen für den Geschäftsbetrieb aus.Die den Kunden zur Verfügung gestellten Werkzeuge sind oft unsauber. Gegenstände wie Handtücher, Pinzetten und Scheren werden nach jedem Gebrauch nicht gewechselt oder desinfiziert. Der Arbeitsbereich und die Werkzeuge selbst werden nicht ordnungsgemäß sterilisiert und entsprechen nicht den Hygienestandards. Diese mangelnde Desinfektion begünstigt Infektionen wie Tinea manuum, Onychomykose oder Paronychie. Insbesondere beim Entfernen der Nagelhaut können scharfe Werkzeuge leicht das Hautgewebe beschädigen.Eine mangelnde Desinfektion kann zu Kreuzinfektionen führen...
Schutztipps: Bevor Sie sich einer Maniküre unterziehen, überprüfen Sie gründlich die Hygienestandards des Salons. Vergewissern Sie sich, dass das Personal Masken trägt, sich vor jeder Behandlung die Hände wäscht und die Werkzeuge streng desinfiziert. Wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind, ist es ratsam, sich nach einer anderen Einrichtung umzusehen. Wenn Sie Bedenken hinsichtlich der vom Salon bereitgestellten Werkzeuge haben, sollten Sie Ihre eigenen Maniküre-Utensilien mitbringen.
Schimmelbildung auf Acrylnägeln
Acrylnägel sind derzeit sehr beliebt. Dabei werden die natürlichen Nägel mit dreidimensionalen Verzierungen, die Diamantnieten ähneln, verlängert.Die Qualität von Acrylpulver variiert. Wenn schlecht belüftetes Pulver von einem unerfahrenen Techniker verwendet wird, werden Blasen und Hohlräume im Nagel zu Brutstätten für Bakterien. Nach dem Auftragen von Acryl können sich die Nägel entzünden, was zu leichtem Juckreiz oder starker Rötung und Schwellung führen kann. Dies führt häufig zu Pilzinfektionen.
Tipps zur Vorbeugung: Überprüfen Sie vorab die von Ihrem Techniker verwendeten Produkte. Entscheiden Sie sich für renommierte professionelle Salons, wählen Sie erfahrene Techniker oder kaufen Sie selbst Kristallpulver.
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