Befreien Sie sich vom „Mausarm-Syndrom”: 8 empfohlene Handübungen für Ihr Wohlbefinden
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„Maushand“ oder Karpaltunnelsyndrom bezeichnet Symptome, die durch die Kompression des Nervus medianus in den Sehnenscheiden, die in die Handfläche münden, entstehen. Dies verursacht in erster Linie Schmerzen, Taubheitsgefühle im Zeige- und Mittelfinger sowie eine Schwäche der Daumenmuskulatur.In der heutigen Zeit nutzen immer mehr Menschen täglich über längere Zeiträume den Computer. Diese Internetnutzer führen überwiegend repetitive Handlungen wie das Tippen auf der Tastatur und das Bewegen der Maus aus. Das Handgelenk, das einer anhaltenden, intensiven, repetitiven und übermäßigen Belastung ausgesetzt ist, kann zu Taubheitsgefühlen, Schwellungen, Schmerzen und Krämpfen in den Handgelenksmuskeln oder -gelenken führen. Infolgedessen tritt diese Erkrankung immer häufiger auf.
Welche Maßnahmen können einer „Maushand” vorbeugen?
Methode 1: Achten Sie auf eine korrekte Körperhaltung. Positionieren Sie die Tastatur direkt vor dem Benutzer. Weder die Tastatur noch die Maus sollten zu hoch platziert werden; die ideale Höhe ist dort, wo die Ellbogen ruhen, wenn die Arme natürlich herunterhängen.
Methode 2: Verwenden Sie nach Möglichkeit eine ergonomische Tastatur und wählen Sie eine Maus, die zu Ihrer Hand passt. Dies erhöht den Komfort erheblich und verringert das Risiko, eine Maushand zu entwickeln.
Methode 3: Verwenden Sie eine Armbanduhr als Hilfsmittel. Drehen Sie Ihr Handgelenk jeweils 25 Mal im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn.
Wirkung: Lindert Schmerzen in den Handgelenksmuskeln.
Methode 4: Halten Sie eine mit Wasser gefüllte Flasche. Führen Sie zunächst mit den Handflächen nach oben 25 Wiederholungen der Bewegung aus, indem Sie die Flasche aus einer natürlichen hängenden Position nach oben heben. Führen Sie dann mit den Handflächen nach unten 25 Wiederholungen der Bewegung aus, indem Sie die Flasche aus einer nach unten gerichteten Position nach oben heben. Dadurch werden die Handgelenkbeuger trainiert.
Wirkung: Beugt dem Wachstum von Knochenauswüchsen im Handgelenk vor und behandelt diese, während gleichzeitig die Handgelenkkraft gestärkt wird.
Methode 5: Während Sie andere Körperteile dehnen, spreizen Sie alle Finger beider Hände kräftig. Halten Sie diese Position 20 bis 30 Sekunden lang und wiederholen Sie die Übung 2 bis 3 Mal.
Wirkung: Verbessert die Gelenkbelastbarkeit und fördert die Durchblutung.
Methode 4: Atmen Sie tief ein, ballen Sie die Fäuste und atmen Sie dann kräftig aus, während Sie nacheinander die Finger strecken: kleinen Finger, Ringfinger, Mittelfinger, Zeigefinger. Führen Sie 10 Wiederholungen mit jeder Hand durch.
Vorteile: Trainiert die Handgelenke und lindert Steifheit.
Methode 6: Kneten Sie mit Zeigefinger und Daumen einer Hand die Finger der anderen Hand, beginnend mit dem Daumen. Verbringen Sie 10 Sekunden mit jedem Finger und atmen Sie dabei gleichmäßig weiter.
Vorteile: Fördert die Durchblutung und entspannt Körper und Geist.
Methode 7: Halten Sie in jeder Hand einen Ball (z. B. einen Tennisball) oder einen Gegenstand, der bequem in Ihre Handfläche passt (z. B. ein Stück Obst). Rollen Sie Ihre Handgelenke jeweils 20 Mal auf und ab. Passen Sie das Gewicht des Balls Ihrer Kraft an.
Vorteile: Stärkt die Handgelenke und verbessert die Koordination der Gliedmaßen.
Methode 8: Drücken Sie Ihre Handflächen zusammen und reiben Sie sie hin und her, bis sie sich leicht warm anfühlen.
Vorteile: Fördert die Durchblutung der Hände.
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