Welche Vorsichtsmaßnahmen gelten beim Trinken von Wasser bei Harnsteinen?
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Bei Harnsteinen ist es wichtig, viel Wasser zu trinken. Egal, welche Art von Stein du hast, mehr zu trinken hilft, den Stein loszuwerden und macht es weniger wahrscheinlich, dass er wiederkommt, nachdem er raus ist.
Beim Trinken von Wasser sollten die folgenden Grundsätze beachtet werden:
1. Wassermenge: Im Allgemeinen sollte die tägliche Wasseraufnahme mindestens 2000 ml betragen, um ein erneutes Auftreten von Steinen zu verhindern. Wenn das primäre Ziel die Ausscheidung ist, sollte die tägliche Wasseraufnahme 4000 ml erreichen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
2. Wasserqualität: Die Qualität des Wassers kann die Steinbildung beeinflussen.Früher glaubte man, dass eine höhere Wasserhärte das Risiko der Steinbildung erhöht. Aktuelle weltweite Forschungsergebnisse deuten jedoch auf das Gegenteil hin: Eine erhöhte Wasserhärte bedeutet mehr Mineralien, was die Bindung von Kalzium zu unlöslichen Verbindungen erleichtert und dadurch die Darmresorption verringert. Wasser, das reich an Spurenelementen wie Magnesium ist, wirkt als wirksamer Steinhemmer. 3. Zeitpunkt der Wasseraufnahme: Um Steine besser zu verhindern und zu behandeln, sollte darauf geachtet werden, wann Wasser getrunken wird.Untersuchungen zeigen im Allgemeinen, dass sich Steine eher nachts bilden. Eine erhöhte Flüssigkeitsaufnahme während der Nacht kann daher von Vorteil sein. In der Regel hat die Einnahme von mehr als 500 ml Wasser vor dem Schlafengehen eine positive vorbeugende Wirkung. Tagsüber sollte die Flüssigkeitsaufnahme gleichmäßig verteilt werden. Häufiges Wasserlassen während des Tages hilft, die Harnwege zu spülen und neu gebildete Mikrostene, Kalziumionen, Harnsäure und andere Substanzen, die die Steinbildung begünstigen, auszuscheiden, was der Vorbeugung dient.Innerhalb von 1–2 Stunden nach den Mahlzeiten, wenn die Absorption ihren Höhepunkt erreicht und erhebliche Stoffwechselnebenprodukte die Nierenfiltration durchlaufen, unterstützt eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr deren Ausscheidung und verhindert so die Steinbildung. 4. Tägliche Wasserauswahl: Gewöhnliches abgekochtes Wasser ist ausreichend; Mineralwasser ist ebenfalls akzeptabel, ohne dass besondere Anforderungen gestellt werden.
1. Vorbeugung von kalziumhaltigen Harnsteinen
(1) Erhöhte Flüssigkeitsaufnahme: Streben Sie eine tägliche Flüssigkeitsaufnahme von 2,5–3,0 Litern an, um eine tägliche Urinausscheidung von 2,0–2,5 Litern aufrechtzuerhalten.
(2) Ernährungsumstellung: Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung und vermeiden Sie den übermäßigen Verzehr einzelner Nährstoffe.
(3) Kalziumgehalt der Ernährung: Nehmen Sie eine Ernährung mit normalem Kalziumgehalt zu sich und beschränken Sie gleichzeitig die Aufnahme von tierischem Eiweiß und Natrium. Eine Ernährung im normalen Bereich oder mit mäßig hohem Kalziumgehalt hat einen klinischen therapeutischen Wert für die Vorbeugung eines erneuten Auftretens von kalziumhaltigen Harnsteinen.
(4) Beschränken Sie die Aufnahme von Oxalat über die Ernährung: Patienten mit Kalziumoxalatsteinen sollten Lebensmittel wie Radieschen, Amaranth, Sellerie,Salat, Bambussprossen, Kartoffeln, Sojaprodukte, Kakao, Schokolade, schwarzen Tee, eingelegte Pflaumen, Cola, Bier, Kohl, Mandeln, Erdnüsse, Rote Beete, Petersilie, Spinat und Rhabarber. Spinat enthält den höchsten Oxalatgehalt und sollte daher von Patienten mit Kalziumoxalatsteinen besonders gemieden werden.
(5) Natriumzufuhr einschränken: Die tägliche Natriumzufuhr sollte weniger als 2 Gramm betragen.
(6) Begrenzen Sie die übermäßige Proteinzufuhr: Die tägliche Aufnahme von tierischem Eiweiß sollte auf unter 150 Gramm begrenzt werden. Personen, die wiederholt an Steinen leiden, sollten täglich nicht mehr als 80 Gramm Eiweiß zu sich nehmen.
(7) Halten Sie ein gesundes Gewicht: Patienten mit Harnsteinen sollten ihren Body-Mass-Index (BMI) zwischen 11 und 18 halten.
(8) Erhöhen Sie die Obst- und Gemüsezufuhr: Eine erhöhte Zufuhr von Obst und Gemüse kann bei Personen mit Hypo-Citraturie das Wiederauftreten von Steinen verhindern.
(9) Erhöhen Sie die Zufuhr von Vollkornprodukten und Ballaststoffen: Reiskleie kann die Kalziumausscheidung im Urin reduzieren und die Wiederauftrittsrate von Harnsteinen senken, vermeiden Sie jedoch ballaststoffreiche Lebensmittel mit hohem Oxalatgehalt, wie z. B. Weizenkleie.
(10) Reduzierung der Vitamin-C-Zufuhr: Vitamin C wird auf natürliche Weise in Oxalat umgewandelt. Die tägliche Zufuhr sollte 1,0 Gramm nicht überschreiten. Der Verzehr von Zitrusfrüchten, Zitronen, Tomaten, Erdbeeren usw. sollte eingeschränkt werden.(11) Begrenzen Sie purinreiche Ernährung: Patienten mit Kalziumoxalatsteinen, die mit Hyperurikosurie einhergehen, sollten purinreiche Lebensmittel vermeiden. Zu den purinreichen Lebensmitteln gehören Innereien (Leber und Nieren), Geflügelhaut und Fisch mit Haut wie Hering, Sardinen und Sardellen. (12) Vitamin B6: Vitamin B
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