Machen Sie Small Talk im Alltag zu etwas Selbstverständlichem
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Nach dem amerikanischen Kultbuch „The Game: Mastering the Art of Seduction” aus dem Jahr 2005, das die USA im Sturm eroberte, schoss es nach seiner kürzlichen Veröffentlichung in Hongkong schnell auf die Bestsellerlisten. Seine Behauptung, einen introvertierten Menschen in einen Meister der Verführung zu verwandeln, fand bei vielen zurückhaltenden Männern großen Anklang. Auf verschiedenen Websites findet man eine Reihe neuartiger Ansätze, um Frauen zu umwerben.Eine Website mit dem treffenden Namen „Pick-Up Network“ bietet amüsante, aber zum Nachdenken anregende Tipps für Männer, wie sie Frauen ansprechen können. Der amüsanteste Aspekt der Welt ist das ewige Katz-und-Maus-Spiel: „Du hast deine cleveren Pläne, ich habe meine Gegenmaßnahmen.“ Frauen kaufen ebenfalls „The Game“, um diese angeblichen Techniken zu studieren, finden solche Taktiken aber wahrscheinlich lächerlich, wenn sie ihnen im wirklichen Leben begegnen.Die folgenden Anmachtechniken können als Referenz für beide Geschlechter dienen, wobei der Erfolg von der individuellen Herangehensweise abhängt. Erstens: Vermeiden Sie es, Fragen um ihrer selbst willen zu stellen. Stellen Sie nur Fragen, die einem Zweck in Ihrer Interaktion dienen. Dieser „Zweck“ bedeutet in erster Linie, Ihre aktuellen Chancen und Ihr Potenzial bei ihr einzuschätzen. Zum Beispiel: „An welcher Haltestelle steigen Sie aus?“ „Haben Sie Ihre Besorgungen erledigt?“ „Sind Sie müde vom vielen Laufen?“ „„Was halten Sie von diesem Restaurant?“ ... Solche Fragen können unmittelbar Einfluss auf Ihren nächsten Vorschlag haben. Ein Wort der Vorsicht: Jede Frage, die nicht zum Aufbau einer Beziehung beiträgt, ist sinnlos. Also: „Was machen Sie beruflich?“ „Woher kommen Sie?“ „Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?“ „Auf welche Schule gehen Sie?“ ...solche Fragen in der Anfangsphase eines Gesprächs völlig sinnlos. Das hängt mit Ehrlichkeit zusammen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Wenn ich auf jemanden zugehe, hat das nichts damit zu tun, woher er kommt, was er beruflich macht oder was er studiert. Ich finde ihn einfach attraktiv und interessiere mich nur für die Zeit, die wir jetzt zusammen verbringen können. Seine Hobbys und sein Hintergrund sind Themen für später.Doch als unerfahrene Plaudertaschen führen Nervosität und Themenmangel dazu, dass wir unangenehme Schweigepausen mit endlosen Fragen füllen. Entscheidend ist, dass dies lediglich ein gedankenloser Reflex ist, der einen Mangel an Substanz offenbart. Daher sollten Fragen selten und präzise sein; Praktikabilität ist der Charme eines Mannes. Beobachtungen zeigen, dass Frauen deutlich auf diesen Ansatz reagieren.Zweitens: Ersetzen Sie Fragesätze wann immer möglich durch Aussagesätze. Wenn Sie beispielsweise eine Dame ansprechen, die in der Lobby verweilt, ist „Warten Sie auf jemanden?“ weniger effektiv als „Ihr Begleiter scheint sich zu verspäten“. Betrachten Sie den zweiten Satz: Sein Tonfall ist entschlossener, natürlicher und freundlicher, während er gleichzeitig subtil auf den eigenen Zustand des Ansprechenden hinweist.Im Gegensatz dazu verrät die direkte Frage im ersten Beispiel nichts über Sie selbst, während Sie von ihr verlangen, ihre Situation zu offenbaren, was sie leicht nervös und abwehrend machen kann. Drittens: Stellen Sie Fragen, die keine Antwort erfordern. Sätze wie „Ich würde Sie gerne kennenlernen“ oder „Sollen wir zusammen spazieren gehen?“ sagen im Wesentlichen aus: „Ich bin jemand, der Sie kennenlernen möchte“ und „Ich bin jemand, der mit Ihnen spazieren gehen möchte“ – Sie erklären lediglich Ihre Absicht.Wenn Sie jedoch nach diesen Sätzen verstummen, verwandeln sie sich in regelrechte Fragen: „Sollen wir uns kennenlernen?“ oder „Sollen wir zusammen spazieren gehen?“, die die Dame zwingen, sich zwischen Ja und Nein zu entscheiden. In dieser Situation führt der Selbsterhaltungstrieb oft zu einer negativen Antwort. Die entscheidende Technik besteht daher darin, Stille, Unbehagen oder das Warten auf ihre Antwort zu vermeiden. Leiten Sie sofort zu einem zweiten Satz Small Talk über.Zum Beispiel: „Was halten Sie vom Wetter heute?“ oder „Wie gefällt Ihnen dieser Ort?“ Das schafft für beide Seiten einen natürlichen Ausweg. Der vierte Punkt: Direkte Fragen am Ende. Der letzte Schritt bei einer direkten Annäherung ist in der Regel die Frage nach den Kontaktdaten. Das ehrliche Bekenntnis zu Ihrer Absicht ist an sich schon eine Form von DHV (Demonstration of High Value, Demonstration von hohem Wert). Ein mutiger, selbstbewusster Mann befriedigt die Eitelkeit einer Frau weit mehr als einer, der um den heißen Brei herumredet.Daher ist es eher kindisch, sich Ausreden auszudenken, um nach dem Abschied nach ihrer Nummer zu fragen – es sei denn, Ihr Ziel ist eine unerfahrene junge Frau. Der Schlüssel zum Ansprechen: „Die Drei-Sekunden-Regel“ – handeln Sie innerhalb von drei Sekunden, nachdem Sie Ihr Ziel entdeckt haben. Diese Taktik lässt dem Ansprechenden keine Zeit zum Überlegen und setzt auf den Schwung, um das Ziel zu erreichen. Einige argumentieren, dass dies nur zwischen erfahrenen Personen funktioniert.Online-Ratschläge legen jedoch nahe, dass sie für Anfänger effektiver ist. Für erfahrene Pick-up-Artists liegt der Kernpunkt in der inneren Entschlossenheit. Wenn man standhaft ist, fühlt sich selbst eine Stunde Verfolgung wie ein Scharfschütze an, der auf den perfekten Schuss wartet; wenn nicht, führt eine Drei-Sekunden-Annäherung immer noch zu zögerlichen, stotternden Versuchen. Wenn also Umweltbedingungen, mangelnde Erfahrung und Ablehnung das Selbstvertrauen nicht mehr beeinträchtigen, wird der verbleibende Gegner zunehmend man selbst.
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