Wann sollte man morgens aufstehen, um optimal gesund zu bleiben?
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1. Es wird allgemein als optimal angesehen, zwischen 5:30 und 6:30 Uhr aufzustehen. Die traditionelle chinesische Medizin betont die Bedeutung des Schlafens während der Zi- und Wu-Stunden (mitternachts bis 1 Uhr morgens bzw. 13 bis 15 Uhr nachmittags). Daher ist es ratsam, vor 23 Uhr einzuschlafen und am nächsten Tag um 6:30 Uhr aufzustehen. Unabhängig davon, wie viele Stunden man schläft, neigen viele Menschen dennoch dazu, zu lange zu schlafen. Ausländische Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass ein Verweilen im Bett die körperliche Müdigkeit nur noch verstärkt und zu Tagesmüdigkeit führt.
Früh ins Bett und früh aufstehen macht siebzig Prozent der menschlichen Gesundheit aus, während die Einstellung, die Ernährung und rechtzeitige Anpassungen jeweils zehn Prozent beitragen. Dies unterstreicht die enorme Bedeutung der Aufrechterhaltung dieses Rhythmus.Tagsüber verbrauchen wir Energie, nachts laden wir sie wieder auf. Wenn wir nachts nur 50 % unserer Kapazität wieder aufladen, tagsüber aber 100 % verbrauchen, woher kommen dann die zusätzlichen 50 %? Sie werden von den fünf lebenswichtigen Organen geliehen.
In alten Texten werden die fünf lebenswichtigen Organe als die fünf Schätze bezeichnet, was ihre Rolle bei der Speicherung der Essenz des Körpers verdeutlicht. Wenn man ständig von ihnen leiht, bricht der Körper in der Regel nach 15 Jahren zusammen.Während in der Jugend noch keine offensichtlichen Symptome auftreten, treten in den Vierzigern oder Fünfzigern massenhaft Beschwerden auf. Dies spiegelt einen längeren Zeitraum allmählicher Anhäufung wider, der zu einer qualitativen Veränderung führt. Nach dem Aufwachen benötigt der Körper Zeit, um von einem Zustand der Hemmung in einen Zustand der Erregung überzugehen. Sich unmittelbar nach dem Aufstehen zu beeilen, sich anzuziehen oder zu waschen, kann zu Schwindel, verschwommenem Sehen oder anderen Beschwerden führen. Menschen mittleren Alters und ältere Menschen sind einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf- oder zerebrovaskuläre Ereignisse ausgesetzt.
2. Daher ist es ratsam, beim Aufstehen die folgenden drei „3-Minuten-Übungen” zu befolgen:
a. Bleiben Sie 3 Minuten im Bett liegen und üben Sie Dankbarkeit
Das schnelle Tempo und der hohe Druck des modernen Lebens führen dazu, dass viele Menschen jeden Morgen mit Gedanken an Hypotheken, Autokredite und Kreditkartenschulden aufwachen. Doch wenn man sich gleich morgens mit diesen Sorgen beschäftigt, beschleunigt das weder die Rückzahlung noch lindert es die Müdigkeit, sondern es zehrt an Körper und Geist und mindert die Lebensfreude.Untersuchungen zeigen, dass man sein Leben mit positiver Energie erfüllen kann, wenn man vor dem Aufstehen ruhig im Bett liegt, um Dankbarkeit für das Leben auszudrücken und den neuen Tag zu begrüßen. Wenn man beispielsweise der strahlenden Morgensonne für ihre Wärme dankt, fördert dies eine sonnige Gemütsverfassung; wenn man den zwitschernden Vögeln, die einen wecken, seine Anerkennung zollt, fördert dies die Vitalität und hebt die Stimmung.
b. Sitzen Sie drei Minuten lang zur Meditation
Aktuelle internationale Studien zeigen, dass Meditation das Gehirn stärkt, Schmerzen lindert, Einsamkeit verringert und die Selbstkontrolle verbessert. Wenn Sie nach dem Aufwachen kurz auf Ihrem Bett sitzen und meditieren, hilft das auch, Stress abzubauen, die Konzentration zu verbessern und das Glücksgefühl zu steigern.Die Standard-Meditationshaltung besteht darin, mit gekreuzten Beinen zu sitzen und die Hände natürlich auf den Knien ruhen zu lassen, aber jede bequeme Position ist akzeptabel. Es gibt zwei grundlegende Meditationstechniken: Bei der einen konzentriert man sich auf den Atem und die Bauchbewegungen und verlagert die Aufmerksamkeit allmählich auf verschiedene Körperteile, um jeden Atemzug zu vertiefen; bei der anderen visualisiert man eine ruhige Szene – wie blauen Himmel, weiße Wolken oder Vogelgesang inmitten von Blüten – und konzentriert sich auf ein bestimmtes Detail, um den Geist allmählich zu beruhigen.
c. 3-minütige Körpermassage
Eine Selbstmassage im Bett nach dem Aufwachen hilft, den Körper allmählich zu stimulieren und die Durchblutung des gesamten Körpers zu fördern. Die folgenden einfachen Techniken, die jeweils etwa 40 Mal durchgeführt werden, helfen dabei, die Meridianenergie zu befreien, den Magen zu harmonisieren und die Milz zu stärken, den Geist zu beruhigen, den Blutdruck zu senken und das emotionale Wohlbefinden zu regulieren.1. Kämmen Sie Ihr Haar mit den Händen: Spreizen Sie Ihre Finger auf natürliche Weise und kämmen Sie Ihr Haar von vorne nach hinten, ohne dabei Schmerzen zu verursachen. 2. Drücken Sie den Laogong-Punkt: Wenn Sie eine Faust ballen, ist der Punkt, an dem der Mittelfinger auf der Handfläche aufliegt, der Laogong-Punkt. Drücken Sie mit dem Knöchel eines gebeugten Mittelfingers auf den Laogong-Punkt der anderen Hand.3. Bauchmassage mit den Handflächen: Legen Sie sich auf den Rücken und legen Sie die Hände überlappend auf den Bauch. Führen Sie ausgehend vom Bauchnabel kreisförmige Bewegungen im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum aus. 4. Klopfen des Gallenblasenmeridians: Der Gallenblasenmeridian verläuft entlang der Körperaußenseite. Klopfen Sie mit beiden Fäusten leicht auf die Außenseiten der Oberschenkel.
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