Tun Sie jede Woche eine Sache für Ihren Partner
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Ein wenig Rücksichtnahme und Fürsorge können die ehelichen Bindungen stärken
Wir hören oft Freunde beklagen, dass sie weit mehr als ihre Partner zur Aufrechterhaltung ihrer Ehe und Familie beitragen. Ist das wirklich der Fall? Dr. Bao Leiping, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Familienforschung der Shanghai Academy of Social Sciences, erklärte gegenüber Life Times, dass dies eine weit verbreitete Auffassung sei.„Menschen neigen dazu, sich lebhaft an ihre eigenen Beiträge und Anstrengungen zu erinnern, übersehen jedoch die Opfer ihres Partners oder erkennen dessen Bemühungen nicht an. Insbesondere Frauen neigen dazu, ihre eigenen Beiträge zu ‚überbewerten‘ und haben das Gefühl, dass sie in der Ehe mehr leisten als ihre Ehemänner.“
Dies stellt ein kognitives Ungleichgewicht dar, das sich negativ auf die Ehe auswirkt.Diese Dynamik zu ändern, muss jedoch nicht schwierig sein. Der Schlüssel liegt in einem Gleichgewicht zwischen Beiträgen, gegenseitigem Verständnis und Zuneigung – insbesondere für Ehemänner, die aktiv mehr Aufgaben für ihre Frauen übernehmen sollten. Dr. Scott Stanley, Direktor des Marriage and Family Research Centre an der Universität von Denver, hat herausgefunden, dass Hingabe der Grundstein für eine harmonische Ehe ist. Er behauptet, dass es zu zutiefst positiven Ergebnissen führt, wenn Ehepartner sich bereitwillig einander widmen.Ein Ehemann könnte beispielsweise einen „Hingabe”-Plan aufstellen: Er schreibt auf, was seiner Partnerin gefällt, und erfüllt dann jede Woche einen dieser Wünsche. Dr. Stanley betont, dass Hingabe auf Gegenseitigkeit beruht: Wenn man jede Woche etwas für seinen Ehepartner tut, erhält man unweigerlich eine Gegenleistung, wodurch ein positiver Kreislauf entsteht. So wird verhindert, dass einer der Partner das Gefühl hat, unverhältnismäßig viel beizutragen, was zu einem psychologischen Ungleichgewicht führt. Tatsächlich wird sie dann vielleicht eher bereit sein, viele Dinge für Sie zu tun.
Bao Leiping erklärt, dass menschliches Verhalten interaktiv ist, insbesondere zwischen liebenden Partnern. Auch wenn manche zurückhaltender sind und ihre Dankbarkeit nicht sofort enthusiastisch zum Ausdruck bringen, sind sie dennoch berührt und motiviert. Mit der Zeit entsteht so eine positive Dynamik der gegenseitigen Fürsorge und des Gebens innerhalb der Ehe.
Bao Leiping betonte, dass wöchentliche Gesten für den Partner weder übermäßig durchdacht sein noch mit erheblichen Kosten oder Anstrengungen verbunden sein müssen.Unaufdringliche Aufmerksamkeit, selbst die kleinsten Gesten, schaffen nach und nach Wärme zwischen den Ehepartnern. Wenn die Frau beispielsweise unter der Woche hart arbeitet, könnte der Mann am Wochenende das Frühstück vorbereiten, bevor sie aufsteht. Wenn Regen vorhergesagt ist, könnte die Frau am Vorabend einen Regenschirm neben die Aktentasche ihres Mannes legen.
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