Pfirsichblüten in Träumen ähneln nebligem Regen
Encyclopedic
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Am Flussufer gingst du voraus, während er dir folgte... Das Wasser war kristallklar, das Sonnenlicht tanzte darauf wie unzählige lächelnde Gesichter. Unter einem blühenden Pfirsichbaum am Ufer drehtest du dich um und sagtest: „Sieh, das menschliche Gesicht und die Pfirsichblüten spiegeln sich gegenseitig in Purpurrot.“ Ach, wie schön du aussahst, als du lächeltest – wirklich wunderschön.
Du sagtest, dass unter all den Gedichten deine Lieblingszeile „Das menschliche Gesicht und die Pfirsichblüten spiegeln sich gegenseitig in Purpurrot“ sei. Mein Liebster, weißt du, wie qualvoll es ist, wenn das menschliche Gesicht spurlos verschwindet...?
Du sagtest, du müsstest gehen und würdest nie wieder Zeit haben, die Pfirsichblüten zu sehen.Du sagtest, er schulde dir noch einen Satz. Er hatte so viele süße Worte zu dir gesagt, doch ein „Ich liebe dich“ blieb ungesagt. Was hätte er sagen können? Du hattest so viele Gründe, die dich zum Gehen zwangen. Selbst tausend Liebeserklärungen würden die Trauer nur noch verstärken ...
Seit deiner Abreise träumt er Nacht für Nacht von dir – immer noch am Fluss, immer noch unter den Pfirsichblüten. Du rezitierst immer noch diesen Satz: „Das menschliche Gesicht und die Pfirsichblüten spiegeln sich gegenseitig in ihrer Röte wider.“
Seit deiner Abreise hat er entlang des Flussufers Pfirsichbäume gepflanzt, in der Hoffnung, dass du eines Tages zurückkehrst, um ihre Röte zu reflektieren...
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