Was ist Klaustrophobie und wie kann man Platzangst lindern?
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Da das Tempo des städtischen Lebens immer schneller wird, entsteht dieses Gefühl durch angesammelten Stress, der Angst oder Anspannung hervorruft. Infolgedessen können Menschen eine unerklärliche Angst vor engen Räumen entwickeln – wie Aufzügen, Badezimmern oder Abstellräumen –, ein Zustand, der als Klaustrophobie bezeichnet wird.Das stressige Leben der Stadtbewohner schürt diese Angst und führt dazu, dass die Betroffenen unter Panik, Schwindel und anderen Nebenwirkungen leiden – sogar unter dem Gefühl des bevorstehenden Todes –, was ihr Privatleben stark beeinträchtigt. Daher verdient Klaustrophobie ernsthafte Aufmerksamkeit. Wie kann man diesen Zustand lindern?
Vermeiden Sie es, übermäßig hohe Erwartungen an sich selbst zu stellen
Moderne Menschen stellen oft unrealistische Anforderungen an sich selbst, was häufig zu diesem Zustand beiträgt. Das Streben nach Perfektion und das Setzen übermäßig ehrgeiziger Ziele kann Ängste, übermäßige Sorge um die Meinung anderer und ein unerbittliches Streben nach Bestätigung fördern, was letztendlich zum Verlust des Selbstbewusstseins führt. Akzeptieren Sie Ihre aktuellen Lebensumstände und ignorieren Sie die Urteile anderer. Je mehr Sie Angst haben, Fehler zu machen, desto hilfloser werden Sie sich fühlen.
Begegnen Sie Situationen mutig
Menschen mit Klaustrophobie verspüren in der Öffentlichkeit oft den Drang zu fliehen und vermeiden häufig Konfrontationen aus Angst, sich zu blamieren.In Wahrheit lindert Vermeidung die Angst jedoch nicht. Im Gegenteil, sie verstärkt das Gefühl der Feigheit und Selbstvorwürfe und verstärkt die Angst vor zukünftigen Begegnungen. Darüber hinaus ist eine dauerhafte Vermeidung unmöglich. Das Leben in der Gesellschaft erfordert zwischenmenschliche Interaktion; früher oder später müssen wir uns diesen Situationen stellen.
Systematische Desensibilisierung
Dies ist die derzeit sicherste und effektivste Verhaltenstherapie zur Behandlung von Klaustrophobie. Ein Arzt erstellt eine abgestufte Skala der Angst und setzt den Patienten schrittweise dem gefürchteten Objekt oder der gefürchteten Umgebung aus. Diese allmähliche sensorische Exposition verringert die Intensität der mit dem Reiz verbundenen Angst und führt schließlich zur vollständigen Beseitigung der Symptome.
Zunächst führt der Therapeut den Patienten durch ein Training auf niedrigerer Stufe, z. B. indem er ihn in eine U-Bahn-Station begleitet und ihm beibringt, mit seiner Angst umzugehen. Dann geht es weiter mit dem Annähern an den Führerstand, dem Betreten desselben, dem Starten des Zuges und dem Fahren durch Tunnel – Schritt für Schritt wird die Angst überwunden. In schweren Fällen können gleichzeitig Medikamente gegen Angstzustände verschrieben werden.
Machen Sie eine Pause
Entfliehen Sie dem Großstadtdschungel.Nutzen Sie Ihre Freizeit, um in die Natur einzutauchen. Viele Menschen verbringen ihre Pausen gewohnheitsmäßig drinnen, schauen fern, surfen im Internet oder spielen Spiele. Selbst wenn sie sich nach draußen wagen, geht es oft nur darum, zur Freizeitgestaltung durch Einkaufszentren oder Supermärkte zu schlendern. Wenn Sie diese Betonwüste verlassen und ein paar Tage in einer nahe gelegenen Stadt verbringen, werden Sie zweifellos Ihre durch die tägliche Arbeit angespannten Nerven entspannen können. Gönnen Sie Ihrer visuellen und räumlichen Wahrnehmung eine Pause.
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