Fünf versteckte Gefahren in Snacks: Die Rangliste der gefährlichsten Snacks
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In der modernen Ernährung sind Snacks über die drei täglichen Mahlzeiten hinaus zu einem unverzichtbaren Genuss in der Freizeit geworden. Eine Umfrage des Nationalen Instituts für Ernährung und Lebensmittelsicherheit des chinesischen Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention zeigt, dass über 60 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren in China täglich Snacks konsumieren; ebenso finden die meisten Erwachsenen Snacks unverzichtbar, wenn sie sich mit Freunden treffen, fernsehen oder entspannen.Snacks sind zwar lecker, bergen jedoch zahlreiche versteckte Gefahren und können zu einer heimtückischen Bedrohung für die Gesundheit werden.
70 % der minderwertigen Lebensmittel sind Snacks.
In den letzten Jahren gab es wiederholt Berichte über minderwertige Snacks, die die Gesundheit von Kindern schädigen: Im Jahr 2007 starben vier Grundschüler im Dorf Lehong in der Stadt Zhaotong in der Provinz Yunnan an einer Vergiftung, nachdem sie frittierte Instantnudeln gegessen hatten.Im März 2009 starb ein Sechstklässler der Hope-Grundschule im Kreis Wuwei, Stadt Chaohu, Provinz Anhui, an einer Vergiftung, nachdem er „Daodao Rou”-Snacks gegessen hatte; im September 2009 erlitten drei Schüler der Siebten Grundschule in Shuangcheng, Harbin, nach dem Verzehr von „Lanzhou Xiaola Juan”-Snacks Erbrechen und Krämpfe.Shanghaier Medien berichteten ebenfalls über lokale Kinder, die nach dem Verzehr von Snacks mit übermäßigen Lebensmittelzusatzstoffen an Nierenversagen litten.
Die meisten „Snack-Liebhaber” im Alltag sind Kinder und junge bis mittelalte Frauen. Beim Kauf von Snacks legen sie in der Regel mehr Wert auf Geschmack als auf Qualität und Hygiene. Dazu erklärte Professor Jiang Weibo vom College of Food Science der China Agricultural University, dass sein Forschungsteam Lebensmittelproben analysiert habe, die zwischen Januar und Juli 2008 vom Beijing Food Safety Office stichprobenartig kontrolliert worden waren. Die Ergebnisse zeigten, dass von über 150 Chargen, die die Sicherheitsstandards nicht erfüllten, fast 70 % Snacks waren.
Fünf versteckte Gefahren in Snacks
Warum machen Snacks einen so großen Anteil der nicht konformen Lebensmittel aus? Professor Jiang nennt drei Hauptgründe:
Erstens wird bei der heutigen großen Auswahl an Freizeitnahrungsmitteln oft Wert auf Geschmack und optische Attraktivität gelegt, wodurch sie anfällig für übermäßige Zusatzstoffmengen oder illegale Zusatzstoffe sind.
Zweitens umfasst die Snackindustrie ein breites Spektrum, das sowohl industriell verarbeitete Waren als auch Produkte aus kleinen Straßenwerkstätten umfasst. Diese Vielfalt bedeutet, dass es in einigen Segmenten keine standardisierten Produktionsprotokolle gibt. Wenn Aufsichtsbehörden Prüfkriterien festlegen, ist es unpraktisch, alle potenziellen Gefahren in die routinemäßigen Inspektionsparameter einzubeziehen, was dazu führt, dass es auf dem Markt eine erhebliche Anzahl schädlicher Snacks gibt.
Drittens legen Verbraucher oft mehr Wert auf Geschmack als auf Sicherheitsbewusstsein, was eine Marktnachfrage nach minderwertigen Snacks schafft.Schädliche Substanzen und übermäßige Zusatzstoffe in minderwertigen Snacks stellen ein Gesundheitsrisiko dar. Eine statistische Analyse von Stichprobenergebnissen zeigt die fünf häufigsten Gefahren bei Snacks auf. Snacks stehen regelmäßig auf der Liste minderwertiger Lebensmittel, darunter: Instant-Nudeln, verschiedene Pflaumenbonbons, getrocknete Aprikosenkerne, Süßkartoffelchips, getrocknete Ananas, Melonenkerne, Trockenfleisch, Tintenfischstreifen, Algensnacks und aromatisierte Würstchen.
Übermäßige Farbstoffe
Einige Lebensmittelhersteller verwenden übermäßig synthetische Farbstoffe, um die optische Attraktivität von Snacks wie Puffsnacks und Bonbons zu erhöhen. Synthetische Farbstoffe bergen größere Gesundheitsrisiken als natürliche Alternativen. Der langfristige oder einmalige Verzehr von Produkten, die die Grenzwerte für Farbstoffe überschreiten, kann zu Durchfall führen und die Entwicklung von Kindern erheblich beeinträchtigen. Natürliche Farbstoffe sind zwar sicherer, aber ihre höheren Kosten halten viele Hersteller davon ab, sie zu verwenden.
Übermäßige Konservierungsstoffe
Zu den Lebensmittelkonservierungsstoffen – natürliche oder chemisch synthetisierte Substanzen, die zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit während des Transports und der Lagerung zugesetzt werden – gehören Benzoesäure, Kaliumsorbat und Nitrite. Eine übermäßige Aufnahme kann das Knochenwachstum hemmen und die Gesundheit von Nieren und Leber beeinträchtigen.
Übermäßiger Salz- und Zuckergehalt
Snacks wie eingelegte Pflaumen und getrockneter Tofu enthalten viel Salz oder Zucker, was die Nieren belastet und Risiken für das Herz-Kreislauf-System mit sich bringt. In westlichen Märkten werden Lebensmittel mit der Aufschrift „zuckerfrei” oder „salzfrei” zunehmend bevorzugt.
Übermäßige Transfettsäuren
Die meisten Backwaren, Eiscremes und Kekse auf dem Markt enthalten „Pflanzencreme” oder „Pflanzenbutter” in ihren Zutaten, die einen hohen Gehalt an Transfettsäuren aufweisen. Übermäßiger Verzehr kann die kognitive Entwicklung von Kindern beeinträchtigen, die Herzgesundheit schädigen und sogar zu Unfruchtbarkeit führen.
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