Können Materialien für Nasenkorrekturen pathologische Veränderungen hervorrufen?
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Können Materialien für die Nasenkorrektur pathologische Veränderungen verursachen? Dies ist eine häufige Sorge potenzieller Patienten. Nasenchirurgen bestätigen, dass die derzeit verwendeten Materialien aus medizinischem Polymersilikon bestehen, das sich hervorragend für den Aufbau des Nasenrückenrahmens eignet.
Silikon wird seit über zwei Jahrzehnten als Material für Nasenkorrekturen verwendet. Umfangreiche klinische Anwendungen belegen seine stabilen Eigenschaften, ohne dass Anzeichen für Karzinogenität oder Verformung bei langfristiger Verweildauer im menschlichen Gewebe festgestellt wurden. Zahlreiche Patienten, die sich vor über zehn Jahren einer Nasenkorrektur unterzogen haben, zeigen keine Nebenwirkungen oder strukturellen Veränderungen nach der Operation.
Untersuchungen zeigen, dass Silikon zwei wichtige Eigenschaften besitzt: Hydrophobie und Lipophilie. Innerhalb von 2–3 Monaten nach der Implantation verschwindet seine Hydrophobie vollständig, während sich die Lipophilie verstärkt. Die Oberfläche des Silikonimplantats beginnt sich zu verfärben, wobei pigmentierte Bereiche weicher werden als unverfärbte Bereiche. Mit der Zeit vertieft sich die Pigmentierung zu Gelb und dringt in tiefere Schichten ein.Dieses Phänomen ist auf die lipophilen Eigenschaften zurückzuführen und unterscheidet sich vollständig von Alterung und Verhärtung.
Manche fragen sich vielleicht, wie viele Jahre es dauert, bis das Silikon in Implantaten altert und verhärtet. Dieses Material ist noch nicht seit langer Zeit in weit verbreiteter Verwendung, und bis heute wurden keine signifikanten Alterungserscheinungen beobachtet. Angenommen, die Lebensdauer eines Implantats beträgt 30 Jahre, kann es zu diesem Zeitpunkt einfach ersetzt werden – ein unkomplizierter und harmloser Eingriff. Daher brauchen diejenigen, die eine ästhetische Verbesserung anstreben, sich keine übermäßigen Sorgen zu machen.
Ein entscheidender Faktor dafür, dass Silikonimplantate nach einer Nasenkorrektur ihre Form behalten, ist die Nicht-Adhäsivität von Silikongummi an Gewebe. Das bedeutet, dass Silikongummi niemals mit menschlichem Gewebe verschmilzt. Innerhalb von 1–2 Wochen nach der Operation bildet sich eine dünne faserige Membran um das Implantat, die es sicher umschließt. Nach etwa einem Monat ist das Silikonimplantat fest an seinem Platz fixiert und selbst bei normalen Stößen nicht mehr verschiebbar.
Als Implantat behält die Prothese normalerweise einen Abstand von 100 bis 200 Mikrometern zur umgebenden Gewebekapsel bei. Dieser Raum ist mit Gewebeflüssigkeit gefüllt, die eine schützende Polsterung bildet. Wiederholte starke äußere Krafteinwirkung kann diesen Abstand jedoch vergrößern oder sogar Entzündungen und Eiterbildung verursachen. Daher wird eine Nasenkorrektur im Allgemeinen nicht für Personen empfohlen, die anfällig für Traumata sind, wie z. B. Boxer.Für den durchschnittlichen Patienten trägt die Vermeidung starker Stöße auf die Nase in den ersten zwei Wochen nach der Operation dazu bei, das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
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