Häufige Komplikationen einer Brustvergrößerung
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Zu den Komplikationen einer Brustvergrößerung gehören Kapselkontrakturen und Brustverhärtungen, die durch frühzeitige Massagen verhindert oder gemildert werden können; Unzufriedenheit mit Form oder Größe; Narbenbildung an der Schnittstelle (Narbenbildung tritt bei jeder Art von Schnitt auf, kann jedoch durch sorgfältiges Nähen und subkutane spannungsentlastende Nähte minimiert werden); Stillen; Implantatleckage oder -ruptur;Infektion: Eine unzureichende aseptische Technik während der Operation, Hämatombildung und Wunddehiszenz können zu einer Infektion beitragen.
Kapselkontraktur und Brustverhärtung: Die Silikongelkapsel stellt einen erheblichen Fremdkörper dar und löst eine Gewebereaktion aus, die zur Bildung einer fibrösen Kapsel führt. Die genaue Ursache ist noch unklar, könnte jedoch mit Hämatomen, einer unzureichenden Präparation der Tasche oder einem Austreten von Silikonöl zusammenhängen.Eine frühzeitige Massage kann helfen, dies zu verhindern oder zu lindern. In schweren Fällen kann die Entfernung des Implantats, eine Kapselentfernung und gegebenenfalls eine teilweise Kapselresektion erforderlich sein. Die Tasche sollte dann vor dem Wiedereinsetzen des Implantats erneut gedehnt werden, oder es kann ein kleineres Implantat (etwa 30 ml weniger als die ursprüngliche Größe) verwendet werden.
Unbefriedigende Form: Aufgrund der Begrenzung durch den großen Brustmuskel können Implantate nicht nahe der Mittellinie positioniert werden, was zu einem undeutlichen Dekolleté führt.Darüber hinaus kann eine übermäßige Dissektion oberhalb der Brust in Kombination mit einer unzureichenden Dissektion unterhalb der Brust zu einer Anhebung der Brustposition führen, was eine unnatürliche Kontur zur Folge hat. Ersteres sollte vorab mit der Patientin besprochen werden, während Letzteres eine erneute Dissektion weiter unten und einen Kompressionsverband erforderlich macht.Wenn die Patientin nach der Implantation die Größe als zu groß oder zu klein empfindet, kann das Implantat ersetzt werden. Ein Ersatz sollte jedoch nach Möglichkeit vermieden werden, da eine erneute Operation neue Komplikationen mit sich bringen kann. Narbenbildung: Alle Schnitte führen zu Narbenbildung. Durch sorgfältiges Nähen und spannungsfreies subkutanes Nähen kann die Sichtbarkeit der Narben minimiert werden.
Laktation: Bei einer kleinen Anzahl von Patientinnen kann es aufgrund der Stimulation durch das Implantat zu einer vorübergehenden Laktation kommen. Diese verschwindet in der Regel innerhalb weniger Wochen ohne medikamentöse Behandlung.
Implantatleckage oder -ruptur: Dies tritt aufgrund minderwertiger Implantatqualität oder lokaler Traumata der Brust nach der Operation auf und äußert sich in Rötungen, Schwellungen und Beschwerden. Der Schnitt sollte wieder geöffnet werden, um das gerissene Implantat und das Silikonöl zu entfernen. Nach gründlicher Spülung der Taschenhöhle wird ein neues Implantat eingesetzt.
Infektion: Eine unzureichende aseptische Technik während der Operation, die Bildung von Hämatomen oder eine Wunddehiszenz können ebenfalls zu Infektionen führen. Das Implantat sollte umgehend entfernt und anschließend eine antiinfektiöse Behandlung durchgeführt werden. Eine erneute Implantation darf erst nach der Wundheilung und vollständigen Abklingen der Infektion erfolgen.
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