Hat die Schnittstelle Einfluss auf das Operationsergebnis?
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Die Wahl des Materials für Brustimplantate beeinflusst das Ergebnis einer Brustvergrößerung, was allgemein anerkannt ist. Was jedoch oft übersehen wird, ist, dass auch die Methode der Implantatplatzierung einen erheblichen Einfluss auf das Endergebnis hat. Darüber hinaus erfordern unterschiedliche Platzierungstechniken unterschiedliche Schnittstellen, die ihrerseits das ästhetische Ergebnis erheblich beeinflussen.
Schnitt in der Achselhöhle
Die Brustvergrößerung mit Schnitt in der Achselhöhle wird in China seit fast zwei Jahrzehnten praktiziert. Diese Technik wird von Patientinnen wegen ihrer versteckten Narben, ihres ästhetisch ansprechenden Aussehens und ihres natürlichen Gefühls bevorzugt und wurde klinisch bei fast tausend Frauen im Alter von 20 bis 54 Jahren angewendet.Nachdem wir diese Technik bei fast tausend Patientinnen im Alter von 20 bis 54 Jahren angewendet haben, erzielen wir durchweg ästhetisch ansprechende Ergebnisse mit natürlich anfühlenden Brüsten. Sowohl Patientinnen als auch Chirurgen berichten von einer hohen Zufriedenheit, wobei keine Fälle von Implantatverschiebungen oder Brustverhärtungen beobachtet wurden.
Perareolärer Schnitt
Der Schnitt wird entlang der vertikalen Linie der Brustwarze zwischen dem dunkleren Warzenhof und der umgebenden Haut gesetzt. Die knotige Struktur der Talgdrüsen im Warzenhof sorgt für eine natürliche Tarnung, sodass die Narbe nach der Operation kaum sichtbar ist. Dieser Ansatz stellt jedoch bei größeren Implantaten eine Herausforderung dar und birgt ein höheres Risiko für Verletzungen der Milchgänge.
Retromammärer Raum
Dieser Zugang befindet sich innerhalb der lockeren Bindegewebsschicht zwischen der tiefen Schicht der oberflächlichen Brustfaszie (die die Brustbasis umhüllt) und der Faszie des großen Brustmuskels und verursacht nur minimale Gewebeverletzungen. Er führt zu einer natürlichen Positionierung, einem natürlichen Aussehen und einer natürlichen Tastempfindung der Brust mit einem idealen ästhetischen Ergebnis. Allerdings ist die Häufigkeit von Kapselkontrakturen höher.
Subpektoraler Raum
Dieser Muskelraum zwischen dem großen und dem kleinen Brustmuskel bietet eine hervorragende Unterlage für Brustimplantate. Die Platzierung in diesem Raum ermöglicht es, durch Armbewegungen den großen Brustmuskel zu stimulieren, wodurch das Implantat massiert und die Wahrscheinlichkeit einer Kapselkontraktur verringert wird.
Die Auswahl des geeigneten Brustimplantats ist für eine Brustvergrößerung von entscheidender Bedeutung. Das Implantatmaterial muss völlig frei von toxischen Nebenwirkungen sein, eine ausgezeichnete Biokompatibilität aufweisen und für eine langfristige Verbleib im Körper geeignet sein. Es sollte auch vollständig entfernbar sein, falls besondere Umstände eintreten sollten. Nur dann können die postoperativen Brüste ein natürliches Aussehen, ein realistisches Gefühl und eine perfekt volle, angehobene Kontur erreichen.
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