Behandlungsansätze für die benigne Prostatahyperplasie
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Die auffälligsten Symptome der benignen Prostatahyperplasie (BPH) sind Symptome des unteren Harntrakts, wie Schwierigkeiten beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen, Harndrang, schmerzhaftes Wasserlassen, Zögern und ein schwacher Harnstrahl. Die daraus resultierende Verschlechterung der Lebensqualität ist auch der Hauptgrund, warum Patienten eine Behandlung suchen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es also für die benigne Prostatahyperplasie?
I. Abwartende Beobachtung
Die abwartende Beobachtung ist ein nicht-medikamentöser, nicht-chirurgischer Behandlungsansatz. Sie umfasst die Aufklärung des Patienten, Lebensstilberatung und regelmäßige Kontrolltermine. Da es sich bei der BPH um eine fortschreitende, gutartige histologische Proliferation des Prostatagewebes mit unvorhersehbarem Verlauf handelt, zeigt die Langzeitbeobachtung, dass nur eine Minderheit der Patienten Komplikationen wie Harnverhalt, Niereninsuffizienz oder Blasensteine entwickelt.Daher kann das abwartende Beobachten für die meisten BPH-Patienten ein geeigneter Ansatz sein, insbesondere wenn die Symptome des unteren Harntrakts ihre Lebensqualität noch nicht wesentlich beeinträchtigt haben.
II. Medizinische Behandlung
Das kurzfristige Ziel der medizinischen Behandlung der BPH ist die Linderung der Symptome des unteren Harntrakts, während das langfristige Ziel darin besteht, das klinische Fortschreiten zu verzögern und Komplikationen zu verhindern. Letztendlich ist das übergeordnete Ziel der medizinischen Behandlung die Aufrechterhaltung einer hohen Lebensqualität für die Patienten bei gleichzeitiger Minimierung der Nebenwirkungen der Behandlung.
III. Chirurgische Behandlung
Da es sich bei der BPH um eine fortschreitende Erkrankung handelt, kann bei Patienten mit schweren Symptomen letztendlich ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein. Eine chirurgische Behandlung ist angezeigt bei Patienten mit schwerer BPH oder solchen, deren Symptome der unteren Harnwege die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, insbesondere wenn eine medikamentöse Therapie unwirksam ist oder abgelehnt wird.
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