Eine starke Eltern-Kind-Bindung fördert die Sicherheit
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In der Psychologie bezieht sich die Eltern-Kind-Beziehung auf die zwischenmenschliche Dynamik zwischen Eltern und ihren Nachkommen, insbesondere auf die Interaktionen zwischen Vätern und Kindern sowie Müttern und Kindern. Sie stellt die erste zwischenmenschliche Bindung im Leben dar und ist die grundlegendste und wichtigste Beziehung innerhalb der Familie. Diese Beziehung zeichnet sich durch Unersetzbarkeit, Dauerhaftigkeit, Nicht-Selektivität, Ungleichheit und Wandelbarkeit aus.
Eine gesunde Eltern-Kind-Beziehung gibt Kindern psychologische Sicherheit und Geborgenheit und hat einen tiefgreifenden Einfluss auf ihr gesamtes Leben.
I. Die Elternbeziehung prägt die zwischenmenschliche Dynamik
Die Beziehung zwischen den Eltern hat einen erheblichen Einfluss auf die zukünftigen zwischenmenschlichen Interaktionen eines Kindes. Wang Guorong erklärt, dass Kinder am frühesten mit der Beziehung ihrer Eltern in Berührung kommen. „Eine ideale Familiendynamik ähnelt einem gleichseitigen Dreieck.Die Beziehungen zwischen den drei Personen sind gleich weit entfernt; die Bevorzugung eines Elternteils gegenüber dem anderen kann die Fähigkeit des Kindes beeinträchtigen, anderen im Erwachsenenalter zu vertrauen.“
II. Vaterliebe prägt soziale Rollen
Während die Mutterliebe die emotionale Entwicklung eines Kindes beeinflusst, bestimmt die Vaterliebe maßgeblich die sozialen Rollen, die ein Kind einnimmt.
„In der jüdischen Tradition sagen Väter oft zu ihren Söhnen: ‚Wie ich dich auf meinem Rücken getragen habe wie ein Adler.‘“Experten erklären, dass dieser Satz die gesündeste Vater-Sohn-Beziehung verkörpert. Denn im jüdischen Glauben gibt es eine Lehre: Um dem jungen Adler das Fliegen beizubringen, stößt ihn der Elternadler mit Zweigen an. Der junge Adler muss dann außerhalb des Nestes kreisen, und wenn er kurz davor ist, auf die Felsen zu fallen, fängt ihn der Elternadler auf seinem Rücken auf. Durch diese Parabel sagt der Vater seinem Sohn zunächst: „Du kannst fliegen.“und vermittelt ihm dann auf subtile Weise: „Ich werde dich jederzeit beschützen.“ Kinder, die so erzogen werden, entwickeln in der Regel eine starke ethische Sensibilität, Aufgeschlossenheit und ein tiefes Verantwortungsbewusstsein als Erwachsene. Umgekehrt können Kinder, die in Haushalten ohne väterliche Zuneigung aufwachsen, antisoziale Tendenzen zeigen. Wang Guorong beobachtet, dass viele Straftäter oft ohne die Liebe ihres Vaters oder unter dem „Hochdruck-Prinzip“ ihres Vaters aufgewachsen sind.
III. Mütterliche Liebe prägt romantische Muster
1. Sicherer Bindungsstil
Etwa 55 % der Menschen weisen dieses romantische Muster auf. Wang Guorong, Leiter des Suzhou Jung Psychological Counselling Centre, erklärt, dass die Mutter-Kind-Beziehung in erster Linie den emotionalen Ausdruck und die affektive Kommunikation eines Kindes beeinflusst. Kinder mit sicherer Bindung haben in der Regel eine fürsorgliche, liebevolle Mutter.Die Sicherheit in ihrer Kindheit ermöglicht es ihnen, die Liebe eines Partners besser zu verstehen und anzunehmen und gleichzeitig zu wissen, wie sie Zuneigung erwidern können.
2. Vermeidender Bindungsstil
Personen, die Angst vor Liebe und Ehe haben, haben wahrscheinlich in ihrer frühen Kindheit unter mütterlicher Vernachlässigung gelitten. Wang Guorong beobachtet, dass Kinder schon in jungen Jahren lernen, die Signale ihrer Eltern, insbesondere die Haltung ihrer Mutter, zu deuten.„Die Gleichgültigkeit einer Mutter kann die Ablehnung des anderen Geschlechts fördern und dazu führen, dass man als Erwachsener nicht lieben kann oder sich nicht traut zu lieben.“
3. Extremes Verlangen nach Liebe
Die 23-jährige Xiao Zeng erzählte, dass sie in zwei Jahren fünf Freunde hatte.„Ich habe sie fast jedes Mal umworben. Anfangs war ich übermäßig abhängig, aber kurz darauf kam es zur Trennung.“ Experten stellen fest, dass solche Personen in ihrer Kindheit oft unzureichende mütterliche Fürsorge erfahren haben, was sie zu der Überzeugung gebracht hat, dass nur das „Klammern“ an ihre Mutter ihnen Zuneigung sichern kann. „Dies wird als ‚emotionales Hungersyndrom‘ bezeichnet. Auf Romantik und Ehe angewendet, äußert es sich in einem unerbittlichen Streben nach Perfektion und einer extremen Abhängigkeit vom Partner.“
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