Essanfälle gefolgt von Fasten, um Gewicht zu verlieren? Sie werden nur noch mehr zunehmen
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Während einer Diät führen Feiertage oder gesellschaftliche Anlässe oft zu übermäßigem Essen – Schokolade, Kuchen und andere kalorienreiche Lebensmittel. Nach dem Genuss kann Schuldgefühle das Verlangen nach kalorienarmen Alternativen auslösen. Man sollte jedoch zweimal überlegen, bevor man handelt. Untersuchungen zeigen, dass wiederholte, intermittierende Diäten den Körper dazu veranlassen, mehr Fett zu speichern, um sich auf zukünftiges Fasten vorzubereiten, was unweigerlich zu einer Gewichtszunahme führt.
Die Forscher verwendeten ein mathematisches Tiermodell, beispielsweise Vögel, die Zeiten der Nahrungsfülle oder -knappheit erkennen, aber nicht vorhersagen können, wann sich diese Bedingungen ändern werden. Diese Tiere reagieren auf Nahrungsmangel, indem sie Energie speichern und ihr Körpergewicht erhöhen.
Das Modell zeigt, dass Tiere während einer Nahrungsknappheit – ähnlich wie Menschen während einer Diätphase – ihr Körpergewicht als Abwehrmechanismus erhöhen.
Überraschenderweise sagt das Modell voraus, dass Jo-Jo-Diätmacher ein höheres durchschnittliches Körpergewicht haben werden als Menschen, die nie eine Diät machen. Das liegt daran, dass Nicht-Diätmacher erkennen, dass Nahrungsknappheit unwahrscheinlich ist, wodurch der Bedarf des Körpers, Fett zu speichern, sinkt.
Darüber hinaus zeigt ihr Modell, dass der Drang zu essen umso stärker wird, je länger man eine solche Diät durchhält. Dieses Verlangen lässt auch bei einer Gewichtszunahme nicht nach, da das Gehirn davon ausgeht, dass der Körper in Zukunft mit „Hungerperioden” konfrontiert sein wird.
Dieses Modell erklärt, warum viele trotz immer strengerer Diäten an Gewicht zunehmen, da solche Einschränkungen dem Gehirn lediglich signalisieren, dass die Speicherung von Fett unerlässlich ist.
Was ist also der beste Ansatz zur Gewichtsreduktion für diejenigen, die Schwierigkeiten haben, ihren Appetit zu kontrollieren?
Die optimale Strategie ist Konsequenz – im Wesentlichen bedeutet dies, etwas weniger Kalorien zu sich zu nehmen, als benötigt werden. Darüber hinaus hat sich regelmäßige körperliche Aktivität als wirksamer als kalorienarme Diäten erwiesen, um ein gesundes Gewicht zu halten.
Da ein Pfund 3.500 Kalorien entspricht, empfehlen sie, die tägliche Kalorienzufuhr um 500 bis 1.000 Kalorien zu reduzieren, was zu einem wöchentlichen Gewichtsverlust von 1 bis 2 Pfund führt.
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