Fünf häufige Missverständnisse über Pilates
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Mythos 1:Die flexibelsten Yogapraktizierenden verfügen über eine erstaunliche körperliche Geschmeidigkeit. Fakt: Unter Yogameistern liegt der wahre Wettbewerb in „Gleichgewicht”, „mentaler Ruhe und Stabilität” und „spiritueller Klarheit”. Es ist kein Wettbewerb, wer seinen Körper wie eine Brücke wölben oder seinen Kopf zwischen die Beine stecken kann. Wenn Sie nur dies anstreben, werden Sie für immer ein Amateur im Yoga bleiben.
Mythos 2: Pilates verlängert die Muskeln und erhöht die Körpergröße
Fakt: Geben Sie diese Fantasie auf!Sobald das Skelett ausgewachsen ist, bleibt die Muskellänge unverändert. Pilates hilft lediglich dabei, Muskeln zu dehnen, die noch nicht vollständig verlängert sind. Allerdings verbessert es zweifellos die Flexibilität und fördert eine korrekte Körperhaltung mit angehobenem Brustkorb und Kopf, wodurch man tatsächlich größer wirken kann.
Mythos 3: Pilates hilft beim Abnehmen
Fakt: Leider ist das nicht wahr. Wenn Sie kein fortgeschrittener Praktizierender sind, reichen die durch Pilates allein verbrannten Kalorien nicht aus, um nennenswert Fett abzubauen.
Mythos 4: Ein starker Rücken ist gleichbedeutend mit einem gesunden Rücken
Fakt: Die überwiegende Mehrheit der Rückenverletzungen entsteht durch plötzliche Muskelzerrungen und falsche Körperhaltung bei Mattenübungen, nicht durch mangelnde Rückenmuskulatur. Wenn ein kräftiger „V-förmiger Rücken” bei Dreh- oder Gewichtheberübungen immer wieder Verletzungen erleidet, ist er leider nicht so gesund, wie er aussieht.
Mythos 5: Vermeiden Sie Sport, wenn Sie Rückenprobleme haben
Fakt: Genauso wie Maschinen rosten, wenn sie nicht benutzt werden, sind sanfte Aktivitäten wie zügiges Gehen vorteilhaft für die Erholung des Rückens. Diese gelenkschonenden Übungen beanspruchen zahlreiche Rückenmuskeln und reduzieren gleichzeitig den Druck auf die Wirbelsäule, wodurch empfindliche Rücken schneller heilen können.
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