Frauen, die noch nicht geboren haben, sollten langwirksame Verhütungsmittel vermeiden
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Empfängnisverhütung
Viele Frauen, die bereits Kinder geboren haben, stehen vor der Herausforderung einer langfristigen Empfängnisverhütung.Viele empfinden die tägliche Einnahme von Antibabypillen oder die Verwendung von Kondomen als lästig und wünschen sich eine langwirksame Alternative.
Einem aktuellen Bericht von Reuters zufolge steht ein neuartiges implantierbares Verhütungsmittel für Frauen, das von der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA zugelassen wurde, kurz vor der Markteinführung. Nach dem Einsetzen gibt dieses Implantat kontinuierlich synthetisches Progesteron ab, um den Eisprung zu hemmen, und bietet eine Verhütungswirkung von bis zu drei Jahren.
Trotz des Optimismus der Experten schrecken die potenziellen Nebenwirkungen langwirksamer Verhütungsmittel viele Frauen weiterhin ab. Tatsächlich berichten zahlreiche Frauen nach der Anwendung der derzeit gängigsten langwirksamen Verhütungsmittel von Symptomen, die denen einer frühen Schwangerschaft ähneln, wie Übelkeit und Erbrechen. Andere leiden unter allergischen Reaktionen, Menstruationsstörungen, vermehrtem Ausfluss und erhöhtem Blutdruck. Diese Symptome klingen in der Regel nach Absetzen des Medikaments vollständig ab.
Chemisch gesehen ähneln langwirksame Verhütungsmittel kurzwirksamen Verhütungsmitteln und lassen sich in drei Typen einteilen: reine Östrogenpräparate, reine Gestagenpräparate und kombinierte Östrogen-Gestagen-Präparate. Bei Frauen, die empfindlich auf Nebenwirkungen reagieren, sollten diese denen von kurzwirksamen Verhütungsmitteln mit denselben Wirkstoffen entsprechen.Es ist wichtig zu beachten, dass langwirksame Verhütungsmittel eine einzige, relativ hohe Dosis beinhalten, die dem Körper verabreicht wird, sodass nach Absetzen des Medikaments eine gewisse Akkumulation bestehen bleiben kann. Daher wird Frauen, die noch nicht geboren haben, generell empfohlen, auf die Verwendung langwirksamer Verhütungsmittel zu verzichten. Wenn sie nach der Einnahme des Medikaments schwanger werden möchten, sollten sie die Einnahme für drei Monate bis ein halbes Jahr unterbrechen.
Während der Einnahme langwirksamer Verhütungsmittel sind regelmäßige ärztliche Untersuchungen unerlässlich, darunter Brustuntersuchungen, Leberfunktionstests, Blutdruckmessungen und Gebärmutterhalsabstriche. Bei Feststellung von Anomalien sollte die Einnahme abgebrochen werden. Stillende Frauen sollten mindestens sechs Monate nach der Entbindung warten, bevor sie mit der Behandlung beginnen, während nicht stillende Frauen mindestens sechs Wochen warten sollten.
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