Was bedeuten die Farben beim Schröpfen?
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Die Schröpftherapie ist ein seit langem in China praktiziertes traditionelles Heilverfahren, das allgemein als „Schröpfen” oder „Saugtherapie” bekannt ist. Im Anhang zum Kompendium der Materia Medica wird es als „Feuerbechertherapie” und in der Authentischen Abhandlung über Chirurgie als „Saugröhrchenmethode” bezeichnet.In der Antike wurde sie vorwiegend bei chirurgischen Abszessen und Schwellungen eingesetzt. Anstelle von Schröpfgläsern wurden zunächst ausgehöhlte Ochsenhörner mit kleinen Perforationen verwendet. Diese wurden über die betroffene Stelle gesetzt, um Eiter und Blut abzusaugen, weshalb sie in alten Texten auch als „Hornmethode” bezeichnet wird.Bei dieser Therapie werden Schröpfgläser als Werkzeuge eingesetzt, wobei durch Hitze die Luft aus ihnen entfernt wird, wodurch ein Vakuum entsteht, das an der Haut haftet und eine Stauung hervorruft. Durch Schröpfen werden Kapillaren durch physikalische Stimulation und Unterdruck künstlich aufgebrochen, wodurch eine Stauung ausgelöst wird. Dies mobilisiert die Reparaturmechanismen der Stammzellen des Körpers und die Absorptionsfunktionen nekrotischer Blutzellen, wodurch die Durchblutung gefördert, die Lebensenergie belebt, Qi und Blut reguliert und die Immunantwort des Körpers verbessert und moduliert wird.
Bedeutung der Schröpfspuren und ihrer Farben
1. Dunkle violett-schwarze Spuren: Deuten in der Regel auf eine unzureichende Blutversorgung, Durchblutungsstörungen und Blutstau hin.
2. Violette Spuren mit Flecken: Deuten im Allgemeinen auf ein durch Kälte verursachtes Blutstau-Syndrom hin.
3. Verstreute violette Punkte von gleichmäßiger Tiefe: Weisen auf eine Qi-Stagnation mit Blutstau hin.
4. Leuchtend purpurrote Flecken: Weisen in der Regel auf eine Yin-Schwäche, eine Schwäche von Qi und Blut oder eine Yin-Schwäche mit übermäßiger Hitze hin.
5. Mattrote Flecken: Weisen auf erhöhte Blutfettwerte und das Vorhandensein von Hitze-Erregern hin.
6. Eine grauweiße Stelle, die sich kühl anfühlt, deutet oft auf Mangelkälte oder Feuchtigkeitspathogene hin.
7. Hautfalten oder leichtes Jucken auf der Oberfläche der Stelle deuten auf Windpathogene oder Feuchtigkeitszustände hin.
8. Kondensation innerhalb der Becherwand deutet auf eine Feuchtigkeitsansammlung in diesem Bereich hin.
9. Blasenbildung auf der Stelle deutet auf starke innere Feuchtigkeit hin; wenn die Blase blutige Flüssigkeit enthält, spiegelt dies eine Feuchtigkeits-Hitze-Toxin-Reaktion wider.
Experten weisen darauf hin, dass purpurrote Flecken nach dem Schröpfen normal sind. In der Regel verblassen diese Flecken innerhalb von etwa sieben Tagen. Um das Verblassen zu beschleunigen, wenden Sie 24 Stunden nach dem Schröpfen eine warme Kompresse oder Moxibustion an. Eine sanfte Massage kann ebenfalls zur Auflösung beitragen.
Damit ist unsere Erklärung zur Bedeutung von Schröpfspuren abgeschlossen. Wir hoffen, dass diese Informationen für Sie hilfreich sind. Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit und alles Gute für diesen Winter.
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