Fünf eindeutige Anzeichen für eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung
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Aufgrund ihrer subtilen Frühsymptome wird COPD oft als „stiller Killer” bezeichnet. Als vierthäufigste Todesursache weltweit hat COPD eine globale Prävalenzrate von 11,7 % und wird nur von zerebrovaskulären Erkrankungen, Herzerkrankungen und akuten Lungeninfektionen übertroffen. Der 18. November ist der von der Weltgesundheitsorganisation ausgerufene Welt-COPD-Tag.Epidemiologische Erhebungen in China zeigen eine Prävalenzrate von 13,7 % bei den unter 40-Jährigen und 15,5 % bei den über 50-Jährigen, wobei in den letzten Jahren ein deutlicher Trend zu einem jüngeren Erkrankungsalter zu beobachten ist. In China sterben jährlich etwa 960.000 Menschen an COPD. Der Winter ist eine Hochsaison für COPD-Exazerbationen, insbesondere bei Patienten mit vorbestehenden chronischen Atemwegsentzündungen. Kalte Luft kann die Atemwege reizen und Schübe oder akute Verschlechterungen auslösen, weshalb Schutzmaßnahmen besonders wichtig sind.
Atemnot ist ein charakteristisches Symptom. Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist eine häufige chronische Lungenerkrankung, die durch eine Atemwegsobstruktion gekennzeichnet ist, wobei anhaltende Atemwegsbeschwerden und eine eingeschränkte Atemluftmenge ihre charakteristischen Merkmale sind. Sie resultiert in der Regel aus einer längeren Exposition gegenüber giftigen Gasen und schädlichen Partikeln, die die Atemwege und Alveolen beeinträchtigen.Daher gehören Raucher und bestimmte Berufsgruppen – wie Lehrer, Bergleute und Arbeiter in der chemischen Industrie – zu den Risikogruppen. Darüber hinaus kann die Verbrennung von nicht sauberen Brennstoffen wie Brennholz sowie Kochdämpfe giftige Gase und Partikel erzeugen. Eine längere Exposition gegenüber solchen Umgebungen erhöht ebenfalls das Risiko, an COPD zu erkranken.
Da die frühen Symptome von COPD oft nur schwach ausgeprägt sind, werden sich die meisten Patienten erst dann ihrer Erkrankung bewusst, wenn bereits schwerwiegendere Symptome aufgetreten sind.Die ersten klinischen Symptome einer COPD sind Husten und Auswurf, die jedoch von den Patienten oft übersehen und als gewöhnlicher Husten abgetan werden. Wenn die COPD so weit fortgeschritten ist, dass die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist, wird dies häufig auf das Alter oder Bewegungsmangel zurückgeführt. Wenn die Patienten unter Atemnot und Gehschwierigkeiten leiden, ist die Lungenfunktion bereits stark beeinträchtigt und der optimale Zeitpunkt für eine Behandlung verpasst.
„Tatsächlich folgen die COPD-Symptome erkennbaren Mustern“, warnt Dr. Dai Jiechen, Facharzt in der Notaufnahme des Guangdong Provincial Second Sand Island Hospital. Erstens tritt bei COPD häufig Husten auf, wobei während akuter Infektionen zähflüssiger Auswurf produziert wird, der besonders morgens auffällt. Zweitens beeinträchtigt die Erkrankung die körperliche Ausdauer der Patienten, was sich in einer im Vergleich zu Gleichaltrigen verminderten Alltags- und Arbeitsfähigkeit äußert.Drittens können Patienten während akuter Exazerbationen eine Mundatmung mit angehobenen Schultern zeigen. Viertens können Symptome wie Herzklopfen und Engegefühl in der Brust auftreten. Fünftens können Patienten unter Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust leiden. Bei älteren Patienten kann COPD auch zu Osteoporose beitragen. Wie können wir sicherstellen, dass COPD nicht länger „still“ bleibt? Dr. Dai Jiechen skizziert fünf wichtige Kriterien für die Selbstbewertung: 1. Alter über 40 Jahre;Zweitens: wiederkehrender Husten mit Auswurf; Drittens: verminderte Belastbarkeit und schlechtere körperliche Ausdauer im Vergleich zu Gleichaltrigen; Viertens: erschwerte Atmung; Fünftens: Raucher sein oder hohen Umweltrisiken ausgesetzt sein. Personen, auf die drei dieser Kriterien zutreffen, sollten sich umgehend einer Untersuchung der Lungenfunktion im Krankenhaus unterziehen. Eine frühzeitige Erkennung, Diagnose und Behandlung kann die negativen Auswirkungen von COPD erheblich mildern oder verhindern.
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