Was sind die gesundheitlichen Vorteile von Joggen?
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Joggen, eine aerobe Übung, die auch als langsames Laufen oder Laufen in gleichmäßigem Tempo bezeichnet wird, umfasst das Zurücklegen relativ langer Strecken in langsamem bis mäßigem Tempo zum Aufwärmen oder zur Konditionierung. Es stärkt effektiv das Herz und wirkt sich positiv auf den gesamten Körper aus. Daher ist Joggen für Menschen in der heutigen Gesellschaft, die unter suboptimaler Gesundheit leiden, eine der vorteilhaftesten Anpassungsmethoden. Was sind also die körperlichen Vorteile des Joggens?
1.Auswirkungen des Joggens auf das Herz-Kreislauf-System
Das Herz-Kreislauf-System ist das Kraftwerk des Körpers. Sein Gefäßnetz erstreckt sich über den gesamten Körper und fungiert als primäres Transportsystem. Einerseits versorgt es alle Körperteile über den Blutkreislauf mit Sauerstoff und Nährstoffen. Andererseits transportiert es Stoffwechselabfälle wie Kohlendioxid zum Herzen zurück, wo sie über die Lunge und die Nieren ausgeschieden werden. Um die Herz-Kreislauf-Funktion deutlich zu verbessern, ist aerobes Joggen eine einfache und leicht zugängliche Methode.
2. Die Auswirkungen des Joggens auf das Verdauungssystem
Während des aeroben Trainings intensiviert sich die Muskelaktivität im gesamten Körper. In dieser Phase reicht die Sauerstoffversorgung durch das Herz-Kreislauf- und Atmungssystem allein nicht mehr aus, sodass zusätzliche Nährstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt zugeführt werden müssen. Folglich stimuliert aerobes Training nicht nur die Herz-Kreislauf- und Atemfunktion, sondern trainiert auch die Verdauungsorgane.Während dieses Prozesses scheiden die Verdauungsdrüsen vermehrt Verdauungssäfte aus, während die verstärkte Peristaltik im Verdauungstrakt die Durchblutung des Magen-Darm-Systems verbessert. Dies erleichtert eine gründlichere Verdauung der Nahrung und eine bessere Aufnahme von Nährstoffen. Gleichzeitig erhöht die beschleunigte und tiefere Atmung während des Laufens den Bewegungsumfang in Muskeln wie denen der Lendenwirbelsäule, was die Magen-Darm-Funktion weiter fördert. Folglich weisen Personen, die regelmäßig joggen, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung in der Regel eine bessere Verdauungsfähigkeit auf.
3. Joggen hat eine Anti-Aging-Wirkung
Die Herzfrequenz gibt die Anzahl der Herzkontraktionen pro Minute an. Studien an Tieren zeigen, dass Arten mit einer niedrigeren Ruheherzfrequenz tendenziell länger leben. Schildkröten beispielsweise haben eine Herzfrequenz von unter 10 Schlägen pro Minute und können dennoch über ein Jahrhundert alt werden; Elefanten mit etwa 40 Schlägen pro Minute erreichen in der Regel ein Alter von etwa 50 Jahren.Das gleiche Prinzip gilt auch für Menschen: Personen mit einer generell niedrigeren Herzfrequenz leben tendenziell länger. Wer regelmäßig Ausdauertraining betreibt, hat in der Regel eine niedrigere Herzfrequenz als Menschen, die keinen Sport treiben. 4. Auswirkungen des Joggens auf die Atemwege Atmen ist ein kontinuierlicher Prozess, bei dem der menschliche Körper Sauerstoff aus der Außenwelt aufnimmt, den Gasaustausch im Körper ermöglicht und Kohlendioxid wieder an die Atmosphäre abgibt.Der menschliche Körper atmet über die Atmungsorgane. Während des Laufens müssen Nase, Rachen, Luftröhre und Lunge intensiv arbeiten, um den erhöhten Energie- und Sauerstoffbedarf zu decken und gleichzeitig Kohlendioxid zu transportieren und auszuscheiden.Eine übermäßige Trainingsintensität kann jedoch umgekehrt die Funktion des Immunsystems unterdrücken. Daher sollte man bei aeroben Übungen eine angemessene Intensität und ein angemessenes Volumen entsprechend der persönlichen Leistungsfähigkeit wählen und Aktivitäten vermeiden, die die eigenen körperlichen Grenzen überschreiten. 6. Joggen hat krebsvorbeugende Wirkung Ausländische Sportmediziner haben aerobes Fitnesstraining eingehend untersucht und festgestellt, dass aerobes Joggen bestimmte krebsvorbeugende Vorteile hat.Eine Folgestudie, in der zwei Gruppen verglichen wurden – eine, die regelmäßig aerobes Joggen betrieb, und eine andere, die sich wenig bewegte –, ergab, dass unter identischer Teilnehmerzahl nur drei Personen (weniger als 1 %) in der Jogging-Gruppe an Krebs erkrankten. Im Gegensatz dazu erkrankten 29 Mitglieder (6,4 %) der inaktiven Gruppe an Krebs, von denen 17 später verstarben.Die drei Krebspatienten in der Trainingsgruppe setzten ihr Training nach der Diagnose fort und sind auch im fortgeschrittenen Alter noch gesund und zufrieden. Diese Studie zeigt, dass unter Personen derselben Altersgruppe im gleichen Zeitraum diejenigen, die regelmäßig aerobes Joggen betreiben, eine deutlich geringere Wahrscheinlichkeit haben, an Krebs zu erkranken, als ihre nicht trainierenden Altersgenossen. Darüber hinaus weisen Langzeitsportler selbst bei Auftreten von Krebs eine höhere Wahrscheinlichkeit auf, sich zu erholen, als Nicht-Sportler.
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