Macht Joggen die Oberschenkel tatsächlich dicker?
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Viele fragen sich, ob Joggen die Oberschenkel dicker macht und welche Vorsichtsmaßnahmen zu treffen sind. Die Vorstellung, dass langes Joggen die Beine dicker macht, rührt von der Muskelentwicklung her. Es ist jedoch schwierig, eine nennenswerte Muskelmasse aufzubauen – dazu sind erhebliche Intensität, Ausdauer und Umfang erforderlich. Bei typischen Jogginggeschwindigkeiten ist diese Sorge weitgehend unbegründet.
Die Frage „Macht Laufen die Beine dicker?“ ist ein immer wiederkehrendes Thema, insbesondere bei vielen Frauen. Wenn man ihnen sagt, dass Laufen ihre Beine nicht dicker macht, glauben sie einem oft nicht. Das liegt daran, dass Frauen nach dem Laufen häufig ein Anschwellen ihrer Beine spüren, was sie zu der Annahme verleitet, dass diese dicker geworden sind.Andere glauben, dass Laufen die Beinmuskulatur beansprucht, was unter anderem zu einer erhöhten Muskelmasse und damit zu dickeren Beinen führt. Daher muss dieser Artikel die Frage erneut aufgreifen: Macht Laufen die Beine tatsächlich dicker?
Die weit verbreitete Meinung, dass Laufen die Beine dicker macht, beruht auf der Vorstellung, dass eine erhöhte Muskelmasse diesen Effekt verursacht. In Wirklichkeit erscheinen die Beine der meisten Frauen jedoch nicht aufgrund von Muskelaufbau dicker, sondern aufgrund erhöhter Fettablagerungen.
Deshalb, liebe Damen, merken Sie sich: Dickere Beine sind nicht unbedingt auf das Laufen zurückzuführen. Außerdem werden Ihre Beine durch regelmäßiges Laufen in der Regel nicht massiger. Bedenken Sie, dass 90 % der Marathonläufer schlanke Waden haben – Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen, dass das Laufen Ihre Beine dicker macht. Im Gegenteil, es ist das Fehlen von Laufen oder Bewegung, das zu Fettansammlungen und dickeren Beinen führt.
Natürlich schließt dieser Artikel nicht vollständig aus, dass Laufen zu dickeren Beinen führen kann, da die meisten Sprinter unabhängig vom Geschlecht über kräftige Beinmuskeln verfügen. Das Lauftraining dieser Sprinter unterscheidet sich jedoch grundlegend von dem, was die meisten Menschen unter „Laufen” verstehen. Sprinten ist eine hochintensive anaerobe Übung, die leicht zu einer Entwicklung der Beinmuskulatur führt und dadurch die Muskelmasse und den Beinumfang erhöht.
Das Laufen, das wir normalerweise betreiben, ist ein lang andauerndes aerobes Training. Diese Form nutzt in erster Linie das aerobe Energiesystem, wobei Körperfett als Hauptenergiequelle dient. Folglich verbrennen solche ausgedehnten Laufeinheiten vorwiegend Körperfett und es ist unwahrscheinlich, dass sie die Beinmuskulatur wesentlich entwickeln.
Es sollte nun klar sein, dass Joggen nicht zu dickeren Oberschenkeln führt. Es ist zwar effektiv zur Gewichtsreduktion, aber es ist wichtig, sich vor dem Laufen richtig aufzuwärmen, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Darüber hinaus verhindert eine Anpassung der Ernährungsgewohnheiten zur Reduzierung einer übermäßigen Fett- und Kalorienaufnahme eine ungewollte Verdickung.
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