Unverzichtbares Wissen! Techniken und Nachsorge bei einer Nasenkorrektur mit Implantaten
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Wie kann man eine niedrige Nasenbrücke korrigieren? Mit Nasenklammern? Mit Ölen zur Nasenvergrößerung? Diese Methoden erscheinen unwissenschaftlich und ihre Wirksamkeit ist ungewiss. Heute gibt es für diejenigen, die sich eine höhere Nasenbrücke wünschen, einen wissenschaftlich fundierteren Ansatz: eine Nasenkorrektur mit Implantaten in einer Klinik für kosmetische Chirurgie.Jahrelange klinische Erfahrungen zeigen, dass die Nasenkorrektur mit Implantaten Sicherheit und zuverlässige Ergebnisse bietet. Einige Menschen sind jedoch nach wie vor nicht mit den sieben wichtigsten Techniken und fünf wesentlichen Nachsorgeaspekten dieses Eingriffs vertraut. Lassen Sie uns diese im Folgenden näher betrachten.
Sieben wichtige Techniken für die Nasenkorrektur mit Implantaten
1. Die Formgebung des Implantats ist entscheidend für den Erfolg der Operation.Nach der Auswahl des Implantatmodells muss eine sorgfältige Modellierung entsprechend der Nasenstruktur des Patienten durchgeführt werden. Entscheidend ist, dass das Implantat mit der Nasenbein-Struktur des Patienten übereinstimmt. Bei externer Platzierung sollte das Implantat stabil bleiben und nicht verrutschen. Seine Länge und Spitze dürfen den goldenen Punkt nicht überschreiten, und die Länge der Columella des Implantats sollte die natürliche Columella-Länge des Patienten um nicht mehr als 3 mm überschreiten.
2. Bei der Wahl des Schnittes für die Implantat-Nasenkorrektur werden einseitige Schnitte am Nasenflügelrand generell vermieden. Solche Ansätze behindern eine gründliche Präparation der Nasenhöhle, erschweren die Erzielung gerader Präparationsebenen und neigen zu Abweichungen.Auch von Schmetterlingsschnitten an der Nasenspitze wird aufgrund des Risikos sichtbarer Narben abgeraten. Das neueste Schnittdesign sieht Schnitte entlang der Innenkanten beider Nasenlöcher vor, wobei die Columella gleichzeitig nach oben und unten präpariert wird. Dieser Ansatz schafft eine ausreichend geräumige und relativ gerade Kavität, wodurch die Möglichkeit einer Implantatabweichung nach der Operation minimiert wird.Die Tasche sollte etwa 1–2 mm länger sein als das Implantat. Eine zu breite Tasche kann zu einer Neigung des Implantats führen, während eine zu schmale Tasche verhindert, dass sich das Implantat frei in dem Raum ausdehnen kann, was ebenfalls zu einer möglichen Fehlausrichtung führen kann.Sollte sich das Einführen als schwierig erweisen, ist die Tasche möglicherweise verstopft; eine erneute Dissektion der Implantattasche ist erforderlich. Sobald das Implantat positioniert ist, richten Sie es mit Daumen und Zeigefinger aus. 5. Stabilisierung. Eine interne oder externe Fixierung ist nach der Operation in der Regel nicht erforderlich. Sollte nach 3–4 Tagen, wenn die Schwellung abgeklungen ist, eine Abweichung erkennbar sein, kann eine manuelle Repositionierung vorgenommen werden, um die Ausrichtung des Implantats zu korrigieren.Wenn die Abweichung länger als 7–8 Tage bestehen bleibt, wird die Umformung schwierig, da sich die Implantathöhle fest etabliert hat, was eine morphologische Veränderung erschwert.Traditionell wurden Implantate in Form eines Weidenblatts für Fälle bevorzugt, in denen nur eine Anhebung der Nasenwurzel ohne Augmentation der Nasenspitze erforderlich war. Einige Implantate in Form eines Weidenblatts können jedoch nach einigen Monaten oder einem Jahr nach unten wandern, was zu unbefriedigenden Ergebnissen führt. Daher werden heute routinemäßig L-förmige Implantate auch für Patienten gewählt, die ausschließlich eine Anhebung der Nasenwurzel wünschen, wodurch die oben genannten Nachteile von Implantaten in Form eines Weidenblatts umgangen werden.
7. Eine Technik zum Formen des Implantats: Wenn eine erhebliche Vergrößerung erforderlich ist und das Implantatmodell dick und starr ist, schneiden Sie es mit einem Skalpell in Tintenfischrollenform. Dazu werden horizontale und vertikale Schnitte entlang der Innenfläche vorgenommen, ohne das Implantat zu durchtrennen. Dadurch kann sich das Implantat frei an den Nasenbein anpassen und das Risiko einer Verschiebung wird verringert.
Fünf wichtige Richtlinien für die postoperative Pflege nach einer Implantat-Nasenkorrektur
1.Nach einer Nasenkorrektur mit Implantaten sollten Sie so viel wie möglich flach liegen, wobei Kopf und Rücken erhöht sein sollten, um Schwellungen und Schmerzen zu reduzieren. Lokale Eispackungen können Beschwerden wirksam lindern. Wechseln Sie nach fünf Tagen zu warmen Kompressen, um die Genesung zu unterstützen.
2. Tragen Sie nach der Operation eine antibiotische Salbe auf die Schnittstelle auf. Bei leichten Blutungen tupfen Sie diese vorsichtig mit steriler Watte ab. Vermeiden Sie es, die Wunde mit unsauberen Gegenständen zu berühren, um Infektionen zu vermeiden.
3. Sollten sich Krusten über der Wunde bilden, waschen Sie diese vorsichtig mit 3 %igem Wasserstoffperoxid ab. Spülen Sie die Wunde anschließend mit Kochsalzlösung und tragen Sie dann eine dünne Schicht Salbe auf oder bestreuen Sie sie mit entzündungshemmendem Puder, um die Wunde trocken zu halten und eine natürliche Heilung zu ermöglichen.
4. Minimieren Sie nach der Operation körperliche Aktivitäten, insbesondere Gesichtsbewegungen. Ruhen Sie sich in Rückenlage aus und vermeiden Sie häufige Handlungen wie das Abnehmen oder Aufsetzen einer Brille.
5. Verzichten Sie nach einer Nasenkorrektur auf Rauchen und Alkohol. Nehmen Sie keine scharfen oder reizenden Speisen zu sich. Erhöhen Sie die Aufnahme von proteinreichen Lebensmitteln und frischem Gemüse. Sollten Nebenwirkungen auftreten, wenden Sie sich umgehend an Ihren Chirurgen, um mögliche Komplikationen zu behandeln.
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