Eine umfassende Analyse der Wirkungen und Funktionen von Bittermandeln
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Wirksamkeit und Funktionen von Bittermandeln:
1. Hustenlindernde und bronchienerweiternde Wirkung
Bittermandeln enthalten Amygdalin, das in vivo durch Darmmikrobenenzyme oder Amygdalinase in der Mandel selbst hydrolysiert wird. Dabei entstehen Spuren von Cyanwasserstoff und Benzaldehyd, die das Atemzentrum hemmen und so eine Hustenlinderung und Bronchienerweiterung bewirken.
2. Auswirkungen auf das Verdauungssystem
Mandeln haben einen bitteren Geschmack, der die Abwärtsbewegung des Qi fördert, und sind reich an fetten Ölen. Diese Öle verbessern die schmierende Wirkung des Darminhalts auf die Schleimhaut und verleihen Mandeln dadurch abführende und stuhlweichmachende Eigenschaften.
3. Entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung
Das durch den Abbau von Amygdalin entstehende Benzaldehyd reagiert mit Benzoinkondensationsenzymen zu Benzoin.Benzoin besitzt schmerzstillende Eigenschaften, weshalb einige Hausärzte Bittermandeln zur Linderung der Leiden von Patienten mit fortgeschrittenem Leberkrebs einsetzen, wobei einige Patienten keine zusätzlichen Schmerzmittel benötigen. 4. Antitumorwirkung Die Forschung zu den Antitumormechanismen von Mandeln umfasst in erster Linie die folgenden Aspekte. ① Einige Wissenschaftler vermuten, dass Krebszellen erhebliche Mengen an β-Glucosidase enthalten, einem Enzym, das Amygdalin hydrolysiert und dabei Cyanwasserstoff (HCN), Benzaldehyd und Glukose produziert. Da Krebszellen keine Thiocyanatsynthase besitzen, entstehen bei diesem Prozess HCN, Benzaldehyd und Glukose.Glucosidase enthalten, die Amygdalin hydrolysiert und dabei Cyanwasserstoff (HCN), Benzaldehyd und Glukose produziert. Krebszellen verfügen nicht über Thiocyanatsynthase, ein Enzym, das HCN durch Umwandlung in ungiftige Thiocyanatverbindungen entgiftet. Umgekehrt verfügen normale Zellen nicht über β-Glucosidase, sondern über reichlich Thiocyanatsynthase. Basierend auf dieser Theorie sollte Amygdalin selektiv Krebszellen abtöten und dabei gesunde Zellen nur minimal schädigen.β-Glucosidase, verfügen jedoch über reichlich Thiocyanatsynthase. Nach dieser Theorie sollte Amygdalin selektiv Krebszellen abtöten und normale Zellen nur minimal schädigen.
② Amygdalin unterstützt die Enzyme der Bauchspeicheldrüse bei der Verdauung der Hyaluronsäuremembran, die Krebszellen umgibt, und erleichtert so den Leukozyten den Zugang, um diese zu verschlingen und zu zerstören.③ Es wurde beobachtet, dass Amygdalin, ähnlich wie Natriumthiocyanat (NaSCN) und Natriumcyanat (NaOCN), die Einlagerung von Thymidin-Nukleosid in die DNA von Lebertumorzellen und die Aufnahme von Phosphaten und Aminosäuren durch Tumorzellen beeinflussen kann. 5. Hypoglykämische Wirkungen Amygdalin besitzt die Fähigkeit, durch das Antineoplastikum Streptozotocin induzierten Diabetes zu verhindern und zu behandeln.Bei einem Mausmodell mit durch Streptozotocin induzierter Hyperglykämie unterdrückte eine Vorbehandlung mit 3 g/kg Amygdalin, das 48 Stunden zuvor intraperitoneal verabreicht wurde, den durch Streptozotocin induzierten Anstieg des Blutzuckerspiegels signifikant. Die hemmende Wirkung war konzentrationsabhängig.
6. Lipidsenkende Wirkung
Klinische Berichte zeigen, dass süße Mandeln den Lipidspiegel bei Patienten mit Hyperlipidämie signifikant senken. Spiller (1990) schlug vor, dass die einfach ungesättigten Fettsäuren in Mandeln dazu beitragen, leicht erhöhte Lipidwerte ohne strenge Diätvorschriften zu senken.
7. Kosmetische Wirkungen
Nach der Theorie, dass die Lunge Haut und Haare steuert, können bestimmte Hauterkrankungen klinisch durch Methoden behandelt werden, die die Lungenfunktion fördern. Die Kombination des Verzehrs von Mandeln mit solchen Therapien führt oft zu schnellen Ergebnissen. Moderne Forschungen bestätigen, dass die fetten Öle in Bittermandeln die Hornschicht der Haut weich machen, trockene Haut mit Feuchtigkeit versorgen, periphere Nervengefäße und Gewebe schützen und das Bakterienwachstum hemmen.Darüber hinaus hemmt das durch enzymatische Hydrolyse entstehende Cyanwasserstoff (HCN) die aktive Tyrosinase im Körper und reduziert so Pigmentflecken, Sommersprossen und dunkle Flecken, wodurch kosmetische Vorteile erzielt werden. 8. Weitere Wirkungen Amygdalin besitzt antimutagene Eigenschaften und reduziert die Anzahl der mikronukleierten polychromatischen Erythrozyten, die durch Medikamente wie Aminophenazon, Metronidazol und Mitomycin C induziert werden.
Bittermandelöl weist auch anthelminthische und bakterizide Eigenschaften auf. In-vitro-Tests belegen seine tödliche Wirkung auf menschliche Spulwürmer und Regenwürmer sowie seine antibakterielle Wirkung gegen Salmonella typhi und Salmonella paratyphi. Mandeln besitzen darüber hinaus eine Wirkung gegen Madenwürmer und Trichomoniasis und werden zur Behandlung von aplastischer Anämie eingesetzt.
Nebenwirkungen von Bittermandeln:
Mandeln, die von Natur aus bitter und wärmend sind, fördern die Lungenfunktion und befeuchten den Darm, um Verstopfung zu lindern. Sie eignen sich nur zur Behandlung von Zuständen des Überschusses, wie z. B. Wind-Pathogen-Invasion oder Darmtrockenheit. Personen mit Yin-Mangel oder aufgestauter Hitze sollten dieses einzelne Kraut nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen. Eine längere Anwendung ist bei Erkrankungen wie Lungentuberkulose, Bronchitis, chronischer Enteritis oder trockenem Husten ohne Auswurf kontraindiziert.
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