Ernährungsansätze bei Verstopfung bei älteren Menschen
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Welche Ernährungstherapien gibt es bei Verstopfung im Alter? Verstopfung ist ein häufiges Symptom bei älteren Menschen und betrifft etwa ein Drittel der älteren Bevölkerung. Zu den Ursachen zählen fortgeschrittenes Alter, schlechte Lebensgewohnheiten, psychologische Faktoren und Grunderkrankungen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Welche Ernährungsansätze können also bei Verstopfung im Alter helfen?
1. Erstellen Sie einen Trinkplan.Wasser sorgt dafür, dass sich die Ballaststoffe im Dickdarm ausdehnen, wodurch ein ausreichendes Stuhlvolumen entsteht und der Stuhl weicher wird. Warten Sie nicht, bis Sie Durst verspüren, um Wasser zu trinken. Die Ernährungswissenschaftlerin Zheng Tingfang vom Taipei Adventist Hospital betont, dass das Trinken von Wasser zur Gewohnheit werden muss. Der Konsum von einem Glas Wasser pro Stunde kann eine tägliche Flüssigkeitsaufnahme von 1500–2000 ml gewährleisten. 2. Schwingen Sie die Arme und gehen Sie zügig spazieren.Sofern man bei guter Gesundheit ist, kann ein 30-minütiger flotter Spaziergang nach der Flüssigkeitszufuhr die Wasserzirkulation im Körper fördern und durch sanfte Bewegung die Magen-Darm-Motilität beschleunigen. Wenn es nicht möglich ist, spazieren zu gehen, sollte man zumindest aufstehen und 10 Minuten lang Armschwungübungen machen, wodurch ähnliche Trainingsvorteile erzielt werden können. 3: Schneiden Sie Lebensmittel vor dem Kochen klein.Der Ernährungswissenschaftler Zhang Leqi aus Taipeh rät, große Stücke und frittierte knusprige Speisen zu vermeiden und stattdessen die Zutaten vor dem Kochen fein zu hacken. Zheng Jinbao, Direktor der Abteilung für Ernährung an der National Taiwan University, empfiehlt, Gemüse für die Zubereitung von Teigtaschen oder gedämpften Brötchen zu hacken. Dadurch bleibt nicht nur die Feuchtigkeit in den Teigtaschen erhalten, sondern die Pflanzenfasern werden auch leichter aufgenommen. Durch die Zugabe von Hackfleisch wird der Nährstoffgehalt zusätzlich ausgeglichen.
Viertens: Trinken Sie Fruchtsäfte mit Fruchtfleisch. Ernährungswissenschaftler raten dazu, saisonale Früchte zu essen und sie zu gemischten Säften zu verarbeiten, um das Fruchtfleisch zu verzehren, Ballaststoffe aufzunehmen und Vitamin C zu ergänzen. Sie warnen jedoch davor, dass zwei Portionen Obst pro Tag – jeweils etwa faustgroß – ausreichend sind. Übermäßiger Konsum birgt das Risiko einer hohen Zuckeraufnahme, was den Körper belasten kann.
Fünf: Nehmen Sie zu jeder Mahlzeit einen Teller Gemüse zu sich. Ouyang Ying, ein Experte mit umfangreicher Forschung im Bereich der Ernährungswissenschaft, empfiehlt, mindestens einen Teller Gemüse pro Mahlzeit zu verzehren, um die Darmtätigkeit wirksam zu unterstützen. Diese können nach dem Kochen in einem Mixer püriert oder einfach in klarem Wasser gedämpft werden – beides sind ausgezeichnete Methoden. Ältere Menschen, die unter Verstopfung leiden, sollten übermäßigen Verzehr von Hülsenfrüchten vermeiden, da diese leicht zu Blähungen führen können.
Sechs: Vermeiden Sie erhitzende Lebensmittel. Die Ernährungswissenschaftlerin Hsu Yun-ching vom Taipei Municipal United Hospital, Zweigstelle Heping, rät dazu, bei Verstopfung stark stimulierende Lebensmittel oder solche, die in der traditionellen chinesischen Medizin als „erhitzend” gelten, zu meiden, da sie die innere Hitze verstärken und die Darmtätigkeit behindern können. Beispiele hierfür sind gebratene, frittierte, geräucherte oder geröstete Lebensmittel sowie scharfe Zutaten wie Chilischoten.
Sieben: Vermeiden Sie starke Abführmittel. Bei besonders schwierigem Stuhlgang oder wenn die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist, können milde Abführmittel verwendet werden, um die Darmentleerung zu erleichtern. Angesichts der Gebrechlichkeit älterer Menschen ist jedoch Vorsicht hinsichtlich der physiologischen Reaktionen nach der Einnahme geboten. Vermeiden Sie Abführmittel, die zu stark sind oder zu Abhängigkeit führen können.
Wenn ältere Menschen unter chronischer Verstopfung leiden, entscheiden sich viele dafür, mehr Obst zu essen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass nicht alle Obstsorten Verstopfung wirksam vorbeugen oder behandeln. Während Birnen, Bananen und bestimmte andere Obstsorten dafür bekannt sind, die Darmfunktion zu unterstützen, sollten Obstsorten mit kühler Wirkung nur in Maßen verzehrt werden. Diese können erhebliche körperliche Schäden verursachen und bieten nur einen geringen therapeutischen Nutzen bei Verstopfung.
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