Der Winter naht: Wie Sie Ihren Körper gegen die Kälte stärken können
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Das kalte Winterklima wirkt sich auf das menschliche Hormonsystem aus und erhöht die Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen und Adrenalin. Dies fördert und beschleunigt den Abbau der drei wichtigsten thermogenen Nährstoffe – Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate –, um die Kälteresistenz des Körpers zu verbessern, was zu einem übermäßigen Wärmeverlust führt. Daher sollte die Ernährung im Winter vorrangig auf eine Erhöhung der Kalorienzufuhr ausgerichtet sein. Ernährungsexperten raten dazu, den Verzehr von Grundnahrungsmitteln und Fetten moderat zu erhöhen und gleichzeitig eine ausreichende Versorgung mit hochwertigem Eiweiß sicherzustellen.Fleischsorten wie Hammel, Rind, Huhn und Wild sowie Meeresfrüchte wie Garnelen, Tauben, Wachteln und Seegurken sind reich an Proteinen und Fetten und sorgen für eine erhebliche Wärmeproduktion. Die traditionelle chinesische Medizin schreibt diesen Lebensmitteln Eigenschaften zu, die die Nierenfunktion fördern, die Yang-Energie beleben, den mittleren und unteren Körper erwärmen, das Qi auffüllen und Blut bilden, wodurch sie besonders wirksam gegen Kälte sind.
Darüber hinaus hängt die Kälteempfindlichkeit mit einem Mangel an Kalzium und Eisen zusammen. Diese Anfälligkeit hängt mit einer unzureichenden Zufuhr bestimmter Mineralien zusammen. So beeinflusst beispielsweise der Kalziumspiegel direkt die Kontraktilität und Erregbarkeit des Herzmuskels, der Blutgefäße und der Skelettmuskulatur. Eisenmangel im Blut ist eine der Hauptursachen für Anämie, die sich oft in einer verminderten Wärmeproduktion und einer niedrigen Körpertemperatur äußert. Folglich kann der Verzehr von kalzium- und eisenreichen Lebensmitteln die Kälteresistenz des Körpers verbessern.Zu den kalziumreichen Lebensmitteln zählen vor allem Milch, Sojaprodukte, Seetang, Laver, Schalentiere, Austern, Sardinen und Garnelen; eisenreiche Lebensmittel sind hauptsächlich Tierblut, Eigelb, Schweineleber, Sojabohnen, Sesam, schwarzer Pilz und rote Datteln. Seetang und Laver fördern die Thyroxinausschüttung und erzeugen so Wärme.Die Schilddrüse schüttet ein Hormon namens Thyroxin aus, das die Oxidation in zahlreichen Gewebezellen beschleunigt, die Wärmeproduktionskapazität des Körpers erhöht, den Grundumsatz steigert und die Durchblutung der Haut beschleunigt, wodurch die Kälteresistenz verbessert wird. Jodreiche Lebensmittel fördern die Thyroxinausschüttung. Zu diesen Lebensmitteln gehören Seetang, Laver, Seemoos, Quallen, Spinat, Chinakohl und Mais.Tierische Leber und Karotten verbessern die Kälteresistenz. Kaltes Klima verändert den Vitaminstoffwechsel im menschlichen Körper erheblich. Eine erhöhte Zufuhr von Vitamin A und C stärkt die Kältetoleranz und Anpassungsfähigkeit und schützt gleichzeitig die Blutgefäße.
Auch gängige Lebensmittel wie Sesam und Sonnenblumenkerne liefern wichtige Elemente für die Kälteresistenz. Kaltes Wetter erhöht den Bedarf des Körpers an Methionin. Durch Transmethylierung liefert Methionin die für die Kälteanpassung notwendigen Methylgruppen. Daher sollte die Ernährung im Winter reichlich Sesam, Sonnenblumenkerne und Gemüse enthalten.
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