Wissenschaft erklärt: Je mehr Liegestütze ein Mann machen kann, desto geringer ist sein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
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Forscher veröffentlichten in der aktuellen Ausgabe von JAMA Network Open einen Bericht, in dem sie angaben, dass sie zwischen 2000 und 2010 Gesundheitsdaten von 1.104 erwachsenen männlichen Feuerwehrleuten gesammelt hatten.Zu Beginn der Studie waren die Männer durchschnittlich 39,6 Jahre alt und wurden anhand ihrer Fähigkeit, Liegestütze in einer einzigen Sitzung zu absolvieren, in fünf Gruppen eingeteilt: 0–10, 11–20, 21–30, 31–40 und über 40. Sie unterzogen sich im Februar 2000 bzw. November 2007 einer Basis- und einer Zwischenuntersuchung, bei der ihre Liegestützleistung und ihre Belastbarkeit bewertet wurden.
Die Ergebnisse zeigten, dass im Laufe des Jahrzehnts 37 Fälle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen unter diesen Teilnehmern auftraten. Nur eine Person hatte bei der Basisuntersuchung mehr als 40 Liegestütze geschafft, während die übrigen Patienten diesen Schwellenwert nicht erreichten.Die Analyse ergab ferner, dass Männer, die zu Beginn der Studie weniger als 10 Liegestütze schafften, die höchste Inzidenz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufwiesen, während diejenigen, die mehr als 40 Liegestütze schafften, die niedrigsten Raten aufwiesen.
Die Forscher wiesen darauf hin, dass diese Studie ausschließlich erwachsene Männer umfasste und die Ergebnisse daher möglicherweise nicht auf Frauen oder Männer anderer Altersgruppen übertragbar sind. Sie betonten jedoch, dass zwar noch groß angelegte Studien zur Validierung erforderlich sind, diese Forschung jedoch darauf hindeutet, dass Liegestütze eine kostengünstige, schnelle und unkomplizierte Methode zur klinischen Beurteilung der körperlichen Fitness und des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen könnten.
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