Wesentliche Merkmale einer idealen Wehenanalgesie
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Wehen sind eine natürliche physiologische Reaktion während der Geburt. Jahrhundertelang galt dieser qualvolle Prozess als unvermeidlicher Teil der normalen Geburtserfahrung. Mit dem gesellschaftlichen Fortschritt und den Fortschritten in der modernen Medizin hat die Menschheit langwierige Forschungen und Untersuchungen unternommen, um die Schmerzen bei der Geburt zu lindern.Beginnend mit der erfolgreichen schmerzfreien Entbindung von Königin Victoria unter Chloroform im Jahr 1853 hat sich die Wehenanalgesie über „natürliche Geburtsmethoden”, „Epiduralanästhesie”, „pharmakologische Analgesie”, „PCEA” bis hin zur aktuellen ambulanten Wehenanalgesie (CSEA) weiterentwickelt. Unabhängig von der angewandten Methode bleibt das Ziel, Müttern eine bewusste, schmerzfreie natürliche Geburt zu ermöglichen und die günstigsten Geburtsbedingungen zu schaffen.
Grundlegende Merkmale einer idealen Wehenanalgesie
1. Genaue und vollständige Linderung der Schmerzen der Mutter.
2. Einfache Verabreichung, schneller Wirkungseintritt, zuverlässige Wirksamkeit und Fähigkeit, den Analgesiebedarf während der gesamten Wehen zu decken.
3. Vermeidung von motorischen Blockaden, ohne Beeinträchtigung der Gebärmutterkontraktionen oder der Mobilität der Mutter.
4. Keine nachteiligen Auswirkungen auf die Atmung, den Kreislauf oder den Stoffwechsel der Mutter.
5. Erhält das Bewusstsein der Mutter aufrecht und ermöglicht ihr eine aktive Teilnahme am Geburtsprozess.
6. Ermöglicht chirurgische Eingriffe, wenn diese notwendig sind.
7. Verursacht keine fetale Depression und beeinträchtigt das Wachstum und die Entwicklung des Neugeborenen nach der Geburt nicht.
8. Ist für Geburtshelfer und Gynäkologen leicht zu beherrschen.
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