Welche Hautprobleme entstehen durch eine unzeitgemäße Ölkontrolle?
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Viele Menschen mit fettiger Haut leiden unter Akne. Wenn die Talgdrüsen zu viel Öl produzieren, kann das überschüssige Sebum, das in den Poren eingeschlossen ist, nicht normal ausgeschieden werden. Der Kontakt mit Bakterien oder verschmutzter Luft löst dann eine schädliche Fettsäuregärung oder eine anaerobe bakterielle Infektion aus, was zu Akneausbrüchen führt.
2. Mitesser
Wenn Talg über einen längeren Zeitraum in den Poren eingeschlossen bleibt, trägt dies nicht nur zur Entstehung von Akne bei, sondern führt auch zur Bildung von Mitessern. Der freiliegende Talg oxidiert bei Kontakt mit Luft, wodurch die Oberflächenpartikel ein gelblich-braunes, fleckiges Aussehen entwickeln. Aus der Entfernung erscheinen diese dunkelbraun, daher der Begriff „Mitesser”.
3.Stumpfer Teint
Ein stumpfer Teint entsteht nicht nur durch übermäßige Melaninablagerungen, sondern auch durch die Oxidation von Talg. Wenn große Mengen an Öl nicht von der Hornschicht verwertet werden können, sammelt es sich in Bereichen mit überaktiven Talgdrüsen an. Mit der Zeit oxidiert es und verfärbt sich gelblich, wodurch der gesamte Teint stumpf und glanzlos erscheint. Dies ist vergleichbar mit dem Vergilben von Perlen, wenn sie über einen längeren Zeitraum nicht luftdicht aufbewahrt werden.
4. Vergrößerte Poren
Eine übermäßige Talgproduktion dehnt auch die Poren. Wenn die vorhandene Porengröße die aktuelle Talgproduktion nicht aufnehmen kann, verstopfen über einen längeren Zeitraum überfließendes Öl und abgestorbene Hautzellen die Poren, sodass sie aus der Entfernung deutlich vergrößert erscheinen.
5. Befall mit Demodex-Milben
Demodex-Milben sind Follikelparasiten, die sich von menschlichem Talg ernähren. Überschüssiges Öl bietet ihnen reichlich Nahrung und beschleunigt ihre Vermehrung. Gleichzeitig stimuliert ihre Aktivität in der Haut die Funktion der Talgdrüsen, wodurch ein Teufelskreis entsteht.
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