Vorsicht! Faktoren, die zu einer Schulterdystokie beitragen, und ihre schwerwiegenden Risiken
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Eine Schulterdystokie, auch bekannt als Schultergeburtsstörung, tritt auf, wenn der Kopf des Fötus bereits geboren ist, die vordere Schulter jedoch über der Schambeinfuge stecken bleibt und eine weitere Geburt mit herkömmlichen geburtshilflichen Methoden verhindert.
Mögliche Faktoren, die zu einer Schulterdystokie beitragen
Makrosomie – ein Geburtsgewicht von mehr als 4000 Gramm. Solche Fötus haben oft dicke Fettschichten an den Schultern, die die Geburt der Schultern behindern.

Eine Verengung des Beckens – insbesondere ein flaches Becken – erhöht die Anfälligkeit für eine Schulterdystokie.
Übermäßige Beckenneigung oder niedrige Position der Symphyse.
Folgen einer Schulterdystokie
Wenn eine Schulterdystokie auftritt und die Schultern des Kindes im Geburtskanal blockiert sind, kann die Nabelschnur zusammengedrückt werden, wodurch die Blutversorgung des Babys unterbrochen wird. Dies kann schwerwiegende Folgen für Mutter und Kind haben:
Wenn die Entbindung nicht innerhalb weniger Minuten erfolgt, kann das Kind aufgrund von Sauerstoffmangel unter geistigen Beeinträchtigungen leiden oder sogar sterben. Auch Klavikulafrakturen und Verletzungen des Plexus brachialis sind wahrscheinlich.
Eine verlängerte Wehenphase kann zu einer Uterusatonie oder vaginalen Rissen führen, wodurch postpartale Blutungen das größte Risiko für die Mutter darstellen. Darüber hinaus sind Fisteln im Genitaltrakt und Wochenbettinfektionen häufige Komplikationen.
Schulterdystokie – schwer vorhersehbar, erfordert dringende Maßnahmen!
Da eine Schulterdystokie bei Müttern mit normaler Lage des Fötus auftritt, kann sie nicht im Voraus verhindert werden. Statistiken zeigen, dass das Risiko mit zunehmendem Gewicht des Fötus steigt, obwohl sie auch bei Babys mit geringem Gewicht auftreten kann. Die Inzidenzrate für Föten mit durchschnittlichem Gewicht liegt bei etwa 0,15 %.Wenn diese unglückliche Situation eintritt, wenden Ärzte in der Regel Techniken an, um die blockierten Schultern zu lösen. In dringenden Fällen, in denen das Leben des Babys auf dem Spiel steht, können sie sogar absichtlich das Schlüsselbein brechen, um die Geburt zu erleichtern.
Werdende Mütter sollten beachten: „Künstliche” Geburtsverzögerungen können vermieden werden
Um Komplikationen während der Geburt zu vermeiden, sind sowohl der körperliche als auch der geistige Zustand der Mutter entscheidend.Werdende Mütter sollten sich bemühen, entspannt zu bleiben und übermäßige Anspannung zu vermeiden, da dies leicht zu psychologischen Faktoren führen kann, die zu einer „künstlichen” Dystokie beitragen. Chinesische Studie zeigt, dass Säuglinge, die unter Komplikationen durch eine induzierte Geburt zur Welt gekommen sind, zu gewalttätigem Verhalten neigen Die BBC berichtet, dass ein Forschungsteam unter der Leitung von Professor Liu Jianmeng, stellvertretender Direktor des Instituts für Reproduktionsgesundheit an der Universität Peking, darauf hingewiesen hat, dass Schwierigkeiten während des Geburtsvorgangs zu einer erhöhten Cortisolausschüttung bei Säuglingen führen, was in der Folge Verhaltensauffälligkeiten verursacht.
Vermeidung schwieriger Geburten
Nach zehn Monaten Schwangerschaft freuen sich werdende Mütter natürlich darauf, den ersten Schrei ihres Neugeborenen zu hören. Doch neben dieser Vorfreude hegen einige auch unterschwellige Ängste vor der Geburt selbst.
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