Vorsicht! Sechs häufige Irrtümer über die Brustkrebsvorsorge bei Frauen
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Irrtum 1: „Oh nein, ich habe einen Knoten in meiner Brust entdeckt – ich habe bestimmt Brustkrebs!“
In Wirklichkeit sind viele Brustknoten gutartig. Eine frühere Umfrage ergab, dass bei Frauen unter 40 mit Brustknoten 90 % der Biopsieergebnisse gutartig waren.
Unter dem Einfluss von Östrogen kommt es bei Frauen häufig vor, dass sie vor oder während ihres Menstruationszyklus empfindliche Brüste oder tastbare Knoten haben. Wenn der Knoten nach Ende des Zyklus verschwindet, besteht kein Grund zur Sorge.
Irrtum Nr. 2: Die langfristige Einnahme von Hormonpräparaten steht in keinem Zusammenhang mit Brustkrebs
Man muss hinsichtlich des Potenzials für hormonell bedingten Brustkrebs sehr wachsam bleiben. Frauen, die ihre erste Schwangerschaft planen oder in deren Familie Brustkrebs vorkommt, sollten die Einnahme oraler Verhütungsmittel vermeiden.
Missverständnis Nr. 3: Männer können keinen Brustkrebs bekommen
Das Vorhandensein von Brustgewebe macht anfällig für Brustkrebs, der durch bösartige Tumore in den Brustzellen entsteht. Da auch Männer Brustgewebe besitzen, können sie ebenso an Brustkrebs erkranken.
Männliche Brüste haben keine entwickelten Läppchen und Alveolen, wodurch sie im Vergleich zu weiblichen Brüsten deutlich kleiner sind. Gerade weil das männliche Brustgewebe dünner ist, können sich Tumore jedoch schnell auf die umliegenden Bereiche ausbreiten. Innerhalb kurzer Zeit können Krebszellen in die Haut und das Muskelgewebe der Brust eindringen. Daher wird bei männlichen Brustkrebspatienten bei der Erstuntersuchung häufig bereits ein fortgeschrittenes Stadium diagnostiziert.
Daher sollten Männer im Alltag besonders aufmerksam auf Anomalien der Brust achten. Sollte eines der folgenden Symptome auftreten: lokale Schmerzen oder Empfindlichkeit in der Brust, ein unklarer, schmerzloser Knoten, Einziehen der Brustwarze oder Ausfluss, ist eine sofortige Konsultation eines Brustspezialisten in einem Krankenhaus unerlässlich.
Weiterführende Literatur:
Haarpflege im Herbst: Feuchtigkeit ist der Schlüssel! Schockierend! Gewohnheiten im Büro verkürzen die Lebenserwartung von Frauen Zwei regenerierende Teesorten zur Linderung von Menstruationsbeschwerden Der ultimative Leitfaden zur Intimpflege für Frauen
Irrtum 4: „Ich bin noch nicht einmal in den Wechseljahren – Brustkrebs kann mich unmöglich betreffen!“
Viele jüngere Frauen glauben fälschlicherweise, dass Brustkrebs ausschließlich Frauen mittleren Alters und ältere Frauen betrifft, und vernachlässigen daher die Gesundheit ihrer Brüste. Routinemäßige Untersuchungen und Erhebungen in China zeigen jedoch einen Trend zu einem jüngeren Erkrankungsalter: Etwa 50 % der Frauen im Alter von 20 bis 30 Jahren weisen eine Brusthyperplasie auf. Hyperplasie selbst ist zwar nicht krebsartig, aber wenn sie unbehandelt bleibt, besteht ein erhebliches Risiko einer bösartigen Veränderung.
Irrtum Nr. 5: In meiner Familie hat noch niemand Brustkrebs gehabt, also werde ich ihn sicher auch nicht bekommen!
Jüngste Forschungsergebnisse zeigen, dass auch ohne familiäre Vorbelastung das Versäumnis, der Erkrankung vorzubeugen und sie rechtzeitig zu behandeln, zu Brustkrebs führen kann. Direktor Liu Wei erklärt, dass die Familienanamnese nicht die Hauptursache für Brustkrebs ist, sondern dass die grundlegenden Ursachen in einem ungesunden Lebensstil und ungesunden Ernährungsgewohnheiten sowie einem mangelnden Bewusstsein für Prävention liegen.
Irrtum Nr. 6: Ich habe bei der Selbstuntersuchung keine Knoten festgestellt, also habe ich bestimmt keinen Brustkrebs. Brustknoten sind nicht das einzige Symptom von Brustkrebs. Viele Patientinnen weisen zunächst nur symmetrische Veränderungen der Brust auf, wie verdickte Haut, eine orangehautähnliche Textur, Ausfluss oder wässrige/blutige Sekrete.
Einige Patientinnen zeigen jedoch keinerlei typische Symptome und verspüren kein allgemeines Unwohlsein. Bei einer sorgfältigen Untersuchung können Ärzte lediglich vergrößerte Lymphknoten in den Achselhöhlen feststellen. Dies erhöht zweifellos die Wahrscheinlichkeit, dass Brustkrebs übersehen wird.
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