Vorsicht: Wie reagiert man auf die drei wichtigsten Anzeichen einer Frühgeburt bei Schwangeren?
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In der späten Schwangerschaft sollten werdende Mütter wachsam auf Anzeichen einer Frühgeburt achten. Sollten solche Symptome auftreten, ist eine sofortige ärztliche Untersuchung unerlässlich – versuchen Sie niemals, sich selbst zu behandeln. Hier beschreiben wir Symptome, die auf eine mögliche Frühgeburt hindeuten, und geben Hinweise zum richtigen Verhalten, wenn diese Anzeichen auftreten. Bitte beachten Sie dies.
Anzeichen einer Frühgeburt
Vaginale Blutungen: Bei Fehlgeburten in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft beginnt die Blutung, wenn sich die Chorionzotten und die Dezidua trennen und die Blutgefäße öffnen. Sobald der Embryo vollständig ausgestoßen ist, zieht sich die Gebärmutter kräftig zusammen, verschließt die Blutgefäße und stoppt die Blutung. Daher begleitet eine vaginale Blutung den gesamten Prozess einer frühen Fehlgeburt.Bei einer späten Fehlgeburt, bei der sich die Plazenta gebildet hat, ähnelt der Prozess einer Frühgeburt oder einer Vollgeburt, wobei in der Regel nur minimale Blutungen auftreten.
Bauchschmerzen: Nach dem Einsetzen der Blutung bei einer frühen Fehlgeburt stimuliert das Blut – insbesondere Blutgerinnsel – in der Gebärmutterhöhle Kontraktionen, was zu anhaltenden Unterleibsschmerzen führt. Bei einer späten Fehlgeburt gehen intermittierende Gebärmutterkontraktionen der Plazentaablösung voraus, was zu Bauchschmerzen vor der vaginalen Blutung führt. Diese Schmerzen sind auch charakteristisch für eine drohende Frühgeburt. Sowohl die Schmerzen als auch die Blutungen sind in der Regel progressiv und korrelieren mit dem klinischen Verlauf und dem Stadium des Ereignisses.
Starkes Erbrechen, das die Nahrungsaufnahme verhindert, ist ein weiteres Symptom einer drohenden Frühgeburt, das eine ärztliche Untersuchung erforderlich macht, da Hyperemesis gravidarum zu Dehydrierung und Elektrolytstörungen führen kann, die in schweren Fällen lebensbedrohliche Risiken mit sich bringen.
Was sollte man also tun, wenn man leichte Anzeichen einer Frühgeburt bemerkt?
Umgang mit Anzeichen einer Frühgeburt
Ruhe bewahren: Wenn Anzeichen einer Frühgeburt auftreten, können werdende Mütter und Familienangehörige, die mit der Situation nicht vertraut sind, ängstlich werden. Daher sollte die Familie bei Auftreten dieser Anzeichen ruhig bleiben und für eine ruhige Umgebung sorgen, um die psychische Belastung der Mutter zu verringern und ihre Emotionen zu stabilisieren. Sollte sich der Zustand der Mutter verschlechtern, können geeignete Beruhigungsmittel oder Tranquilizer verabreicht werden.Sorgen Sie dafür, dass die werdende Mutter im Bett auf der linken Seite liegt. Verabreichen Sie tokolytische Medikamente: Eine tokolytische Behandlung kann die Schwangerschaftsdauer verlängern. Während dieser verlängerten Zeit verabreichen medizinische Fachkräfte der werdenden Mutter aktiv bestimmte Medikamente. Diese Medikamente beschleunigen die Reifung der Lunge und anderer Organe des Fötus und verringern so das Auftreten von zwei häufigen Komplikationen bei Frühgeborenen: Mortalität und angeborene Anomalien aufgrund von Organunreife.Es werden Medikamente verabreicht, um die Reaktion der Gebärmutter auf Reize zu verändern und Kontraktionen zu hemmen. Zu den häufig verwendeten Medikamenten gehören Magnesiumsulfat und Salbutamol. Es ist zu beachten, dass die Behandlung von vorzeitigen Wehen nicht ausschließlich darauf abzielt, die Schwangerschaft zu verlängern. Eine engmaschige Überwachung ist während der gesamten Behandlung unerlässlich. Bei werdenden Müttern mit einer ungünstigen intrauterinen Umgebung und dem Risiko eines fetalen Todes sollte die Behandlung abgebrochen und die Schwangerschaft so schnell wie möglich beendet werden.In diesem Stadium sollte die werdende Mutter die Kontraktionen beobachten, um festzustellen, ob sie Vorboten einer Frühgeburt sind. Indem sie einen Finger auf den Bauch legt, kann sie feststellen, ob sich die Gebärmutter abwechselnd entspannt und zusammenzieht. Wenn die Kontraktionen etwa alle 10 Minuten auftreten und unabhängig von Haltungsänderungen anhalten, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
Schokolade essen: Wenn eine werdende Mutter schmerzhafte Gebärmutterkontraktionen verspürt, deutet dies auf vorzeitige Wehen hin. Da diese Kontraktionen Druck auf den Magen ausüben, kann der Verzehr von energiereichen Lebensmitteln wie Schokolade Magenbeschwerden lindern und Schmerzen reduzieren.Einige werdende Mütter bitten ihren Arzt um Schmerzmittel. Diese Medikamente haben jedoch Nebenwirkungen wie erhöhte Herzfrequenz und Wärmegefühl. Daher müssen Schmerzmittel mit Vorsicht eingenommen werden, und die werdende Mutter sollte unter ärztlicher Aufsicht bleiben.
Krankenhausaufsuchen: Bei Anzeichen einer vorzeitigen Wehen muss die werdende Mutter umgehend zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Bei der Ankunft überprüfen Krankenschwestern Blutdruck, Herzfrequenz und Temperatur. Anschließend messen Ärzte mit einem Monitor die Herzfrequenz des Babys über den Bauch der Mutter, beurteilen die Wehen und untersuchen, ob sich der Muttermund geöffnet hat. Wenn vorzeitige Wehen bestätigt werden, verabreichen Ärzte Medikamente, um die Wehen zu stoppen, damit das Baby mehr Zeit hat, sich im Mutterleib zu entwickeln.Die moderne Medizin kann heute dazu beitragen, dass der Fötus im Durchschnitt mehrere zusätzliche Tage im Mutterleib verbleibt. Dieser Zeitraum erleichtert die Reifung der Lungen des ungeborenen Kindes. Wenn die Wehen eingesetzt haben und nicht mehr aufgehalten werden können, wird der Arzt sofort Vorbereitungen treffen, damit die werdende Mutter sicher entbinden kann. Die oben genannten Methoden zum Umgang mit Anzeichen einer vorzeitigen Wehen dienen nur als Referenz. Werdende Mütter müssen sich umgehend einer Untersuchung im Krankenhaus unterziehen.
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