Vorsicht: Sieben Erkrankungen bei Schwangeren, die eine Frühgeburt auslösen können
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In der späten Schwangerschaft sollten werdende Mütter wachsam auf Anzeichen einer Frühgeburt achten. Der wirksamste Ansatz zur Verhinderung einer Frühgeburt ist die Erhaltung der Gesundheit der Mutter und die Vermeidung von Krankheiten. Wir möchten werdende Mütter darüber informieren, dass sieben bestimmte Erkrankungen besonders häufig eine Frühgeburt auslösen können. Lassen Sie uns diese Erkrankungen gemeinsam betrachten.
Sieben Erkrankungen, die zu einer Frühgeburt führen können
Harnwegsinfektion: Zu den Symptomen gehören häufiges Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen und Unterleibsschmerzen. Unbehandelte Fälle können zu Hämaturie und hohem Fieber führen. Bei Auftreten einer Entzündung ist eine sofortige Behandlung mit Antibiotika unerlässlich. Eine Verzögerung der Behandlung birgt das Risiko einer Progression zu einer Nephritis, die zu einer Fehlgeburt oder Frühgeburt führen kann.
Aphten: Hierbei handelt es sich um oberflächliche Geschwüre im Mundbereich, die durch eine bakterielle Infektion verursacht werden. Sie sind in der Regel harmlos, ihre Hauptsymptome sind starker Juckreiz und weißer Ausfluss. Schwangere Frauen, die davon betroffen sind, können Salben, Zäpfchen oder sogar Honig oder Joghurt auf die betroffene Stelle auftragen.
Toxoplasmose: Diese Erkrankung verläuft oft symptomfrei oder mit leichten grippeähnlichen Symptomen. Wenn eine schwangere Frau daran erkrankt, sollte sie sich ärztlich untersuchen lassen, um festzustellen, ob das Ungeborene infiziert ist. Nicht diagnostizierte Fälle können zu Fehl- oder Totgeburten führen und sogar psychische Störungen oder Blindheit beim Neugeborenen verursachen.
Listeriose: Die Symptome ähneln denen einer Grippe und einer Gastroenteritis. Bei einer Bestätigung während der Schwangerschaft sollte ein Schwangerschaftsabbruch in Betracht gezogen werden, da die Infektion zu einer Frühgeburt, Fehlgeburt oder Totgeburt führen kann. Da Frühgeborene ein schwächeres Immunsystem haben und anfälliger für Krankheiten sind, sollten Antibiotika verabreicht werden, um einer Sepsis oder Meningitis vorzubeugen.
Röteln: Diese Erkrankung tritt während der Schwangerschaft mittlerweile selten auf. Röteln können beim Fötus zu Gehirn- und Herzfehlern, Taubheit und Katarakten führen. Bei einer Ansteckung während der Schwangerschaft ist es wahrscheinlich, dass der Fötus infiziert wird.
Pocken: Eine Pockeninfektion der Mutter während der Schwangerschaft kann zu einer Lungeninfektion oder Lungenentzündung führen, eine Übertragung auf den Fötus ist jedoch selten.
Herpes: Diese Krankheit äußert sich in schmerzhaften Bläschen innerhalb und außerhalb der Vagina. Tritt sie während der Schwangerschaft zum ersten Mal auf und sind bei der Entbindung Geschwüre vorhanden, sollte eine Vakuumextraktion durchgeführt werden, um eine Infektion des Neugeborenen zu verhindern, da die Krankheit zu Hirnschäden führen kann.
Was sind also die Anzeichen für eine Frühgeburt?
Arten von Anzeichen für vorzeitige Wehen
Drohende vorzeitige Wehen: In der Mitte bis zum Ende der Schwangerschaft können empfindliche werdende Mütter Gebärmutterkontraktionen wahrnehmen. Diese unregelmäßigen Kontraktionen, die ohne feste Intervalle und von unterschiedlicher Dauer auftreten, sind keine echten Wehen, sondern eher physiologische Gebärmutteraktivität, auch bekannt als Braxton-Hicks-Kontraktionen. Wenn die Intervalle zwischen den Kontraktionen weniger als 10 Minuten betragen undmit einer Tendenz zur fortschreitenden Verkürzung und Kontraktionen von 20 bis 30 Sekunden Dauer mit einer Tendenz zur allmählichen Verlängerung, kann dies als Anzeichen einer drohenden Frühgeburt angesehen werden. Gelegentlich kann dies mit vaginalem Ausfluss, einer Erweiterung des Gebärmutterhalses oder einem vorzeitigen Blasensprung einhergehen.
Unvermeidbare Frühgeburt: Neben regelmäßigen Gebärmutterkontraktionen mit zunehmend kürzeren Abständen, längerer Dauer und zunehmender Intensität geht dies mit einer Verkürzung des Gebärmutterhalses um ≥75 % und einer Öffnung des Gebärmutterhalses um ≥2 cm einher; oder mit einer fortschreitenden Verkürzung und Öffnung des Gebärmutterhalses zusammen mit blutigem Ausfluss oder Blasensprung, was klinisch ähnlich wie eine Vollzeitgeburt erscheint.
Werdende Mütter in der späten Schwangerschaft sollten diese sieben Zustände vermeiden.
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